Kühlungs-Umfrage: Verwenden Sie Serien- oder Retaillüfter?

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Thermaltake Engine 27: Bei diesem Kühler stellt sich die Frage nach einem Lüfterwechsel nicht, denn der Rotor ist Teil der Wärmeabgabefläche des "kinetsichen Kühlers".
Quelle: PC Games Hardware

Um Artikel, Tests und Special bestmöglich auf Leserwünsche zuschneiden zu können, müssen wir Letztere natürlich kennen. Heute stellen wir die Frage: "Spielen alternative Lüfter noch eine Rolle?"

Schon der Sprachgebrauch deutet es an: Man muss nicht jedes Schräubchen eines PCs einzeln auswählen. So ist regelmäßig von "CPU-Lüftern" die Rede, wenn eigentlich eine ganze CPU-Kühlung gemeint ist, die für gewöhnlich nebst Halterungen und Lüfter auch noch einen Kühlkörper oder aber einen Radiator, Schläuche, Pumpe und Wasserkühler umfasst. Trotzdem denkt bei "CPU-Lüfter" niemand an einen einsamen Luftbeweger, der mit einem lauen, direkt auf den nackten Heatspreader gerichteten Lüftchen versucht, die 250 W PL2 eines Core i9-10900K abzuführen, denn für viele Anwender bildet eine CPU-Kühlung eine geschlossene Einheit, der Einzelkomponenten nicht weiter weiter differenziert werden müssen.

"Viele" reicht uns aber nicht, wir möchten mit unseren Tests die Mehrheit erreichen und fragen deswegen nach: Machen Sie von der Möglichkeit Gebrauch, die Lüfter eines neuen CPU-Kühlers, einer neuen Kompaktwasserkühlung oder gar eines modularen Wasserkühlungskits gegen Retail-Alternativen auszutauschen? Oder nutzen Sie in der Regel die beiliegenden Serienlüfter? Und wie wirkt sich das auf ihren Informationsbedarf bei Neuanschaffungen aus?

[QUICKPOLL ID=3714]

Hintergrund: Zur Zeit investiert PCGH rund ein Drittel des gesamten Messaufwandes von CPU-Luftkühlern, CPU-Kompaktwasserkühlungen und modularen CPU-Wasserkühlungskits in Tests mit für jede Größenklasse einheitlichen Referenzlüftern. Diese Ergebnisse erlauben, für jeweiligen Lautheits-/Lüfterstärkebereich, eine objektive Auswahl des besten Kühlkörpers unabhängig von den Eigenschaften des besten Kühlers mit der jeweils beiliegenden Serienausstattung. Dieses Verfahren wurde bereits in den 0er-Jahren eingeführt, als viele Kühler mit minderwertigen Serienlüftern ausgeliefert oder sogar einzelne Kühlkörper von verschiedenen Anbietern mit verschiedenen Lüftern oder ganz ohne angeboten wurden. Im letzten halben Jahrzehnt ist die Zahl der Kühler mit hochwertigem oder zumindest angemessenem Serienlüfter aber ebenso spürbar gestiegen, wie die Preise hochwertiger Retail-Lüfter, sodass sich eine Umrüstung deutlich seltener lohnt.

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SebKle Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Ich kann diesen Klassiker zwar unter Leistungsgesichtspunkten nur bedingt empfehlen, aber wenn du das Design genauso erhaltenswert findest, wie ich, hier ein Tipp: Zumindest beim CNPS 7000 passt auch die Halterklammer des CNPS90F, solange man zwei seitliche Führungsnasen abfeilt (siehe PCGH 11/2014). Der wiederum hat zumindest optisch sehr große Ähnlichkeit mit dem CNPS80G, welcher gerade erst neu eingeführt wurde und billiger ist als manch Halterungs-Nachrüstkit anderer Hersteller:
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        Ich würde zwar nicht darauf wetten, dass die zugehörigen 115X-/LGA1200-Halterahmen genug Platz für den CNPS7700 bieten (ich hatte damals den kleineren 7000 auf LGA2011), aber wenn die "Boden"stärke nicht reduziert wurde, passt die Halteklammer auf alle Fälle zu allen AMD-Retentionmodulen von Sockel 754 bis einschließlich AM4. Ich würde beim deutlich schwereren 7700 zwar zu Vorsicht bei Transporten raten, aber prinzipiell lässt er sich für aktuelle Sockel fit machen.
        Klar, ist ein Kühler ohne Heatpipes und das macht schon einen ordentlichen Unterschied. Allerdings finde ich ihn für meine Zwecke ausreichend. Habe schon immer im Preis-/Leistungbereich eingekauft und da kann ich ihn noch gut verwenden, ohne am Temperaturlimit der CPU zu arbeiten und das mit einer erhöhten Geräuschkulisse zu erkaufen. Und das Teil macht halt einfach etwas her, wie ich finde. Auch heute noch. Sofern ich die Schwierigkeit mit der Halterung lösen kann und keine Bauteile im Wege sind, weigere ich mich den Kauf eines anderen Kühlers in Betracht zu ziehen.

        Danke auch für den Hinweis. Habe ich mir gleich abgespeichert und werde mich damit einmal genauer beschäftigen. Vielleicht lässt sich das auch mit meinem Kühler umsetzen. Wäre echt klasse, wenn die Problematik letztlich so einfach zu lösen ist.

        In Sachen Transport hatte ich mit dem Kühler bisher nie Schwierigkeiten. Habe ich nie demontiert wegen eines Transports. Das Ding hält bombenfest. Der Schwerpunkt ist noch relativ nah am Mainboard. Eher würde ich mir diesbzüglich Gedanken machen, wenn ich einen Towerkühler mit dem Gewicht und einer Höhe von - bspw. - 18cm hätte. Da wirken dann noch einmal ganz andere Hebelkräfte.
      • Von SebKle Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Ich kann diesen Klassiker zwar unter Leistungsgesichtspunkten nur bedingt empfehlen, aber wenn du das Design genauso erhaltenswert findest, wie ich, hier ein Tipp: Zumindest beim CNPS 7000 passt auch die Halterklammer des CNPS90F, solange man zwei seitliche Führungsnasen abfeilt (siehe PCGH 11/2014). Der wiederum hat zumindest optisch sehr große Ähnlichkeit mit dem CNPS80G, welcher gerade erst neu eingeführt wurde und billiger ist als manch Halterungs-Nachrüstkit anderer Hersteller:
        Zalman CNPS80G ab €'*'9,46 (2020) | Preisvergleich PC Games Hardware (PCGH) Deutschland: Preisvergleich

        Ich würde zwar nicht darauf wetten, dass die zugehörigen 115X-/LGA1200-Halterahmen genug Platz für den CNPS7700 bieten (ich hatte damals den kleineren 7000 auf LGA2011), aber wenn die "Boden"stärke nicht reduziert wurde, passt die Halteklammer auf alle Fälle zu allen AMD-Retentionmodulen von Sockel 754 bis einschließlich AM4. Ich würde beim deutlich schwereren 7700 zwar zu Vorsicht bei Transporten raten, aber prinzipiell lässt er sich für aktuelle Sockel fit machen.
        Klar, ist ein Kühler ohne Heatpipes und das macht schon einen ordentlichen Unterschied. Allerdings finde ich ihn für meine Zwecke ausreichend. Habe schon immer im Preis-/Leistungbereich eingekauft und da kann ich ihn noch gut verwenden, ohne am Temperaturlimit der CPU zu arbeiten und das mit einer erhöhten Geräuschkulisse zu erkaufen. Und das Teil macht halt einfach etwas her, wie ich finde. Auch heute noch. Sofern ich die Schwierigkeit mit der Halterung lösen kann und keine Bauteile im Wege sind, weigere ich mich den Kauf eines anderen Kühlers in Betracht zu ziehen.

        Danke auch für den Hinweis. Habe ich mir gleich abgespeichert und werde mich damit einmal genauer beschäftigen. Vielleicht lässt sich das auch mit meinem Kühler umsetzen. Wäre echt klasse, wenn die Problematik letztlich so einfach zu lösen ist.

        In Sachen Transport hatte ich mit dem Kühler bisher nie Schwierigkeiten. Habe ich nie demontiert wegen eines Transports. Das Ding hält bombenfest. Der Schwerpunkt ist noch relativ nah am Mainboard. Eher würde ich mir diesbzüglich Gedanken machen, wenn ich einen Towerkühler mit dem Gewicht und einer Höhe von - bspw. - 18cm hätte. Da wirken dann noch einmal ganz andere Hebelkräfte.
      • Von pizzazz Software-Overclocker(in)
        is schon spät, hier stand murks
      • Von Ganzer PC-Selbstbauer(in)
        @Torsten
        Du solltest dir das mal in Ruhe anschauen...
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Ganzer
        Mal ganz doof:
        Würde man nicht viel mehr bei Fragen der Effizienz gewinnen , wenn man sich (wie Igor es mal versucht hat...), mehr mit den Böden der Kühler wie auch den Heatspreadern beschäftigen? Vonwegen konkav und konvex?

        Ich hatte letztens wieder so eine Begegnung zwischen einem 3300x und einem Mugen5... Da wüsste ich das alles gerne schon davor.

        Lüfter halte ich dabei nicht für vernachlässigbar, aber doch eher für sekundär.
        Schlechte Passformen zwischen Kühlerboden und CPU können große Auswirkungen haben, ja, allerdings gab es eigentlich seit Core-2-Zeiten keine großen Chargen komplett krummer Heatspreader mehr. Auch auf Seiten der Kühler wir nur noch mit moderaten Wölbungen gearbeitet, ohne dass ich signifikante Unterschiede in den Temperaturen beobachten würde. Ein paar Zehntel können sich die Oberflächen eben aneinander anpassen, einige werden sich vielleicht noch an Chip-Abdrücke in den Kupferböden von Sockel-A-Kühlern erinnern. Bei genügend Anpresskraft konnte man da nach ein paar Jahren die Beschriftung erahnen.

        Das heißt aber auch, dass es keine generellen Empfehlungen mehr gibt und sich Nacharbeiten nur in Einzelfällen lohnt. Seit dem Durchmarsch der Towerkühler würde ich sogar pauschal abraten, denn einen 17 cm hohen 1-kg-Turm werden viele nicht planer geschliffen bekommen als er aus der Farbik angeliefert wird. Dazu kommt, wenn man wirklich um das letzte Kelvin feilscht, das Wärmeleitmittel – Flüssigmetall ist King, darf zwischen zwei blankgeschliffenen Kupferflächen aber gerne als Lot betrachtet werden.

        Zitat von takan
        nunja, ich bezog mich mit einem teil der frage auf die revision silent/pure wings 1-337 sozusagen und ob ihr altbackene lüfter in richtung enemerax nehmt die bestimmt fast10 jahre aufn buckel haben. die mit dem rausnehmbaren rotor. im einkaufsführer auf eurer page ist der nicht gelistet weil der halt so alt ist.

        soweit ich weiß gibts manche lüfter die gewisse montage regeln haben, bei meinen eloops weiß ich das die aufn radiator nur als push/blasen montiert werden sollten. bei der pull variante mit paar mm abstand. wenn der rahmen schon dicker ist als das serienteil beim dual tower seh ich es auch kritisch.
        daran hätte ich auch etwas interesse, ob es sinnvoller wäre als pull oder push bei gewissen lüftern. bei den eloops steht es nicht explizit auf der homepage sondern versteckt ein paar suchergebnisse weiter unten bei google in einem foren eintrag irgendwo anders. habs aber nicht getestet.
        so wie ich es mir ausmale ist es wirklich viel arbeit alles zu würdigen, montage abstand, push oder pull, mit staubfilter etc. hört sich langwierig an.

        und beziehst du die serienlüfter nur auf die mitgelieferten aufn cpu kühler? ich denke ich versteh das falsch weil es so wie ich es verstehe keinen sinn macht.
        Unter dem "Lüfter eines neuen CPU-Kühlers, einer neuen Kompaktwasserkühlung oder gar eines modularen Wasserkühlungskits" verstehe ich den mitglieferten Lüfter, ja. Ich wüsste auch nicht, wie ich das klarer ausdrücken sollte. Dem gegenüber stehen bei Kühlertests Messungen mit einem einheitlichen Referenzlüfter, der auf allen Kühlkörpern gleichermaßen verwendet wird, um deren Fähigkeiten unabhängig von der Lüfterqualität zu ermitteln. Was die Listung alter Lüfter im Einkaufsführer damit zu tun hat, ist für mich ebenso nachvollziehbar, wie der Google-/Forenverweis. Hier geht es um PCGH-Tests. Das ist das Zeug, das man auf totem Baum in besseren Supermärkten/Kiosken kaufen kann, wenn man solide Messwerte nachlesen möchte.
      • Von takan BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Die Frage verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Welche Produkte wir testen, kann man unschwer in den Testtabellen beziehungsweise Einkaufsführern nachlesen. Welche Lüfter wir aktuell als Einheitsreferenz verwenden, steht ebenfalls in jedem Test dabei: Silent Wings 2.

        Dass diese mittlerweile reichlich retro sind, ist mit ein Grund für die Umfrage. Ich möchte sie schon seit längerem durch etwas aktuelles ersetzen, das dann auch einen besser für Kompaktwasserkühlungen geeigneten Rahmen haben soll. Das Problem: Die klassischen Noctuas gibt es in 12 cm nur als "F" und "P", als 14 cm nur als "A" mit abweichender Aerodynamik. Direkte Vergleichbarkeit wäre nicht gegeben. Der akuelle Spitzenreiter NF-A12x25 hat gar kein 14-cm-Gegenstück und wäre mit Adapter zwar stark genug, aber zu dick für die mittlere Position in einigen Dual-Towern. Das gleiche Risiko besteht bei Eloops und prinzipiell auch bei Artics P-Modellen, die in der 14-cm-Ausführung jeweils etwas dicker sind. Ehe ich mir weiter den Kopf zerbreche, wer ein würdiger Referenzlüfter für die nächsten fünf Jahre wäre, frage ich jetzt die Community, ob ich mir die Arbeit nicht einfach komplett sparen und dafür mehr Zeit in Serienlüfter investieren sollte.

        .....
        nunja, ich bezog mich mit einem teil der frage auf die revision silent/pure wings 1-337 sozusagen und ob ihr altbackene lüfter in richtung enemerax nehmt die bestimmt fast10 jahre aufn buckel haben. die mit dem rausnehmbaren rotor. im einkaufsführer auf eurer page ist der nicht gelistet weil der halt so alt ist.

        soweit ich weiß gibts manche lüfter die gewisse montage regeln haben, bei meinen eloops weiß ich das die aufn radiator nur als push/blasen montiert werden sollten. bei der pull variante mit paar mm abstand. wenn der rahmen schon dicker ist als das serienteil beim dual tower seh ich es auch kritisch.
        daran hätte ich auch etwas interesse, ob es sinnvoller wäre als pull oder push bei gewissen lüftern. bei den eloops steht es nicht explizit auf der homepage sondern versteckt ein paar suchergebnisse weiter unten bei google in einem foren eintrag irgendwo anders. habs aber nicht getestet.
        so wie ich es mir ausmale ist es wirklich viel arbeit alles zu würdigen, montage abstand, push oder pull, mit staubfilter etc. hört sich langwierig an.

        und beziehst du die serienlüfter nur auf die mitgelieferten aufn cpu kühler? ich denke ich versteh das falsch weil es so wie ich es verstehe keinen sinn macht.
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