Lian-Li bringt zwei neue Gehäuse der Lancool-Reihe
Lian-Li-Gehäuse haben in der Szene einen durchaus beachtlichen Ruf, doch leider auch einen durchaus beachtlichen Preis. Dies dürfte der Grund sein, warum sich nur wahre Enthusiasten ein Lian-Li-Gehäuse anschaffen.
Der PC-K1-Pro-Midi-Tower von Lancool verfügt über ein Seitenfenster und blau beleuchtete Lüfter. (Bild: Lancool)
Darum hat es Lian-Li dem Mainboardhersteller Asus gleich getan, die schon seit Jahren mit Asrock eine eigene Billigmarke am Markt etabliert haben. Bei Lian-Li hören die preisgünstigeren Gehäuse auf den Namen Lancool und bestehen nicht ausschließlich aus Aluminium. Der Pro-Variante unterscheidet sich von der Basisversion nur durch das verbaute Seitenfenster, sonst verfügen beide Gehäuse über die gleichen Ausstattungsmerkmale.
Die Lancool-PC-K1-Gehäuse bringen trotz des Grundgerüsts aus Stahl jeweils nur 7,2 Kilogramm auf die Waage und sollen laut Herstellen um 40 Prozent steifer sein als Vollaluminiumgehäuse. Mit 490 x 210 x 450 Millimetern (L x B x H) sind die Midi-Tower durchaus im normalen Rahmen und bei weitem nicht solch ein Koloss wie beispielsweise das Lian-Li PC-A77.
Im demontierbaren Deckel befinden sich Anschlüsse für zwei USB2.0-Geräte, sowie Firewire- und Audio-Ports. In der Aluminium-Frontblende befindet sich ein entkoppelter 140-Millimeter-Lüfter mit blauen LEDs, der mit gemächlichen 900 Umdrehungen pro Minute vor sich hin säuselt. Ein ebenfalls blau beleuchtetes 120-Millimeter-Pendant mit 1.000 U/Min bläst die aufgewärmte Luft wieder aus dem Gehäuse heraus.
Für 5,25-Zoll-Laufwerke stehen fünf schraubenlose Schächte zur Verfügung, von denen einer mittels eines Adapters mit einem 3,5-Zoll-Laufwerk bestückt werden kann. Festplatten können in vier internen 3,5-Zoll-Schächten eingebaut werden. Ein modularer Mainboardschlitten und Durchführungen für Wasserkühlungs-Schläuche komplettieren die Ausstattung.
