Let Them Trade im Kurztest: Aufbaustrategie trifft niedliche Grafik
Let Them Trade im Kurztest: Fazit sowie Stärken und Schwächen
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Es gibt aktuell sieben Karten: Tal der zwei Flüsse, Wüstenoase, Inselarchipel, steinige Steppen, Strandinsel, Schwarzwald, Gebirgsflüsse. Jede Karte ist anders. Bei vielen Flussumgebungen müssen sie mehr Brücken bauen, bei Wüstenumgebungen sind Ressourcenfelder geringer. So haben Sie etwas Abwechslung. Auf manchen Karten müssen Sie etwas mehr erkunden als bei anderen.
Oder entfalten Sie Ihre Kreativität mit dem integrierten Karteneditor. Gestalten Sie Ihre ganz eigene Spielwelt - von sanften Hügeln bis zu dichten Wäldern. Platzieren Sie Ressourcen genau dort, wo Sie es wünschen, und erschaffen Sie ein Spielfeld, das Ihren Vorstellungen entspricht. Sind Sie mit Ihrem Werk zufrieden, können Sie es online veröffentlichen und mit Freunden teilen.
Kampagne und hinterhältige Banditen
Neben dem freien Spielmodus hält Let Them Trade auch eine kompakte Kampagne für Sie bereit, die Sie etwa zehn Stunden lang fesseln wird. In dieser schlüpfen Sie in die Rolle eines pflichtbewussten Helfers, der einem verwöhnten - aber auf seine Art liebenswert-naiven - König zur Seite steht. Ihre Aufgabe: Das Königreich wirtschaftlich so zu stärken, dass rauschende Feste und imposante Bauwerke keine Wunschträume bleiben. Was als lockeres Einführungskapitel beginnt, entwickelt sich rasch zu einer abwechslungsreichen Abfolge spannender Missionen: Sie errichten komplexe Gebäude, befreien gefangene Ritter und unterstützen den Monarchen dabei, eine Bande finsterer Banditen aus dem Land zu vertreiben.
Quelle: Spaceflower
Niedlicher Kampf gegen die Banditen
Die Banditen sind der einzige Störfaktor in Let Them Trade, wenn auch eher im kleinen Rahmen. Sie haben bereits am Anfang Ihres Aufbau-Abenteuers einen Ritter, der Ihnen als mutiger Entdecker zur Seite steht. Senden Sie ihn aus, um wertvolle neue Orte und Ressourcen ausfindig zu machen. Doch je mehr Handelsrouten sich erschließen, desto mehr wollen gewisse Schurken sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen. Wenn Sie Ihren Ritter auf die Banditen loslassen, erfolgt ein witziges Würfelspiel, das teilweise auf Glück basiert. Selbst mit einer unterlegenen Streitmacht können Sie siegreich die bösen Diebe vertreiben. Es ist aber ratsam, Ihren Ritter mit einem Gefolge auszustatten. Auch hier gibt es mehrere Stufen: leichtes, mittleres und schweres Gefolge. So steigen Ihre Siegchancen enorm.
Bildgalerie
Die Banditen sind ein cooles Beiwerk, um neben dem Aufbau-Flair ein wenig Spannung zu haben. Schön wäre es, wenn die Entwickler in Zukunft einen Modus mit mehr Herausforderungen anbieten würden, um auch ambitionierte Spieler abzuholen. Aber alle, die sich nach Entspannung ohne große Störfaktoren sehnen, sind hier gut aufgehoben.
Stärken von Let Them Trade zusammengefasst
- Niedliche Optik im Brettspiel-Look: ein schönes Strategieerlebnis für verspielte Erwachsene und Kinder.
- Harmonische Cozy-Elemente und ein überzeugendes Handelssystem.
- Schöne Musik zum Träumen.
- Ein umfassender Karteneditor, um sich kreativ auszutoben.
- Tolles Tutorial für einen reibungslosen Einstieg.
Schwächen von Let Them Trade zusammengefasst
- Einige Übersetzungsfehler sind noch vorhanden, was die Immersion etwas trüben kann.
- Kein Mehrspieler-Modus für alle, die sich gern mit Freunden ins Abenteuer stürzen wollen.
- Es fehlen noch mehr abwechslungsreiche Elemente wie mehr Militär-Optionen. Vielleicht ein paar zusätzliche Gefahren. Damit der Wiederspielwert erhöht wird.
Fazit
Let Them Trade überzeugt mit seinem charmanten Brettspiel-Look, entspannter Atmosphäre und einem zugänglichen Aufbau-Gameplay, das sowohl Einsteiger als auch Fans von Cozy-Games anspricht. Die liebevolle Präsentation, der gelungene Karteneditor und das motivierende Handelssystem sorgen für viele entspannte Spielstunden. Zwar gibt es aktuell noch kleinere Übersetzungsfehler und der Wunsch nach mehr Herausforderungen sowie einem Mehrspieler-Modus bleibt offen. Wer ein entspanntes Aufbauspiel sucht, in dem niedliche Optik und kreative Freiheit im Vordergrund stehen, wird hier bestens bedient. Vorläufige Wertung: 8 von 10 Sternen.
