Apple Intelligence soll 2025 auch Deutsch unterstützen [Update]

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Apple Intelligence soll 2025 auch Deutsch unterstützen
Quelle: Apple (Montage: Sven Bauduin)

Apple wird seine als Apple Intelligence bezeichneten KI-Dienste, die mit iOS 18.1, iPadOS 18.1 und macOS 15 eingeführt werden, voraussichtlich auch im kommenden Jahr nicht in Deutschland und der EU anbieten.

Originalmeldung vom 10. September 2024:

Apple wird seine als Apple Intelligence bezeichneten KI-Dienste wohl auch im kommenden Jahr nicht in Deutschland anbieten. Wie aus einem Update des Unternehmens aus Cupertino herrührt, werden im Jahr 2025 weitere Sprachen, wie u.a. Chinesisch, Französisch, Japanisch und Spanisch, freigeschaltet, welche auch außerhalb der EU genutzt werden.

Innerhalb der EU wird Apple Intelligence weder auf dem iPhone und iPad noch auf dem Mac verfügbar sein. Als Anstoß hierfür gibt Apple eine Verordnung der EU, das Gesetz über digitale Märkte ("GDM"), an, da dessen Interoperabilitätsanforderungen den Datenschutz gefährden könnten, wie das Unternehmen bereits im Juni dieses Jahres öffentlich bekannt geben musste. In einem Statement hieß es damals...

Wir sind besorgt, dass die Interoperabilitätsanforderungen der DMA uns dazu zwingen könnten, die Integrität unserer Produkte in einer Weise zu beeinträchtigen, die den Datenschutz und die Datensicherheit gefährdet.

- Apple -

Aufgrund dieser "Unsicherheiten" durch das Gesetz über Digitale Märkte ("GDM"), international besser bekannt als Digital Markets Act ("DMA"), gehe Apple momentan davon aus, bestimmte Funktionen in diesem Jahr und im kommenden Jahr nicht mehr für die Kunden in Deutschland und anderen Staaten innerhalb der EU bereitstellen zu können. Hiervon sind die nachfolgenden KI-Features in iOS 18.1, iPadOS 18.1 und macOS 15 ("Sequoia") voraussichtlich auch 2025 vorerst weiterhin betroffen.

  • Apple Intelligence
    • Neue KI-Werkzeuge zur Text-, Bild- oder Videobearbeitung direkt auf dem Gerät
    • Eine neue Generation Siri, die mehr Aufgaben mit mehr Wissen übernehmen kann
    • Die Integration von Drittanbieter-KI-Modellen ("LLMs") wie ChatGPT von OpenAI
  • macOS 15 ("Sequoia")
    • iPhone-Mirroring auf dem Mac
    • Verbesserungen bei der Fernwartung über SharePlay

Demnach wird auch das Spiegeln des iPhones auf dem Mac durch das sogenannte iPhone-Mirroring und die verbesserte Fernwartung respektive Fernsteuerung, bei dem Nutzer mit iOS 18 das freigegebene Gerät eines anderen Nutzers erstmals fernsteuern können, erst einmal nicht innerhalb der Europäischen Union eingeführt.

Keine KI von Apple innerhalb der EU

Die Entscheidung von Apple, die Einführung in der EU zu stoppen, bedeutet, dass die Verbraucher in allen 27 Ländern der Europäischen Union, einschließlich Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien, vorerst keinen Zugang zu KI-Technologien des Unternehmens aus Cupertino haben werden. Was die Kunden hierzulande so verpassen, erklärt Apple in fünf Minuten auf seinem YouTube-Kanal.

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Die fortgeschrittene Funktionalitäten von Apple Intelligence, darunter die Bildgenerierungsfunktionen wie Genmoji und die Image Playgrounds, werden mit einem Update im Dezember in iOS, iPadOS und macOS verfügbar gemacht - voraussichtlich aber ebenfalls nicht innerhalb der Europäischen Union.

Apple Intelligence möglicherweise doch auf Deutsch

Aktualisierung vom 18. September 2024: So wie es aussieht, besteht doch noch ein wenig Hoffnung: Apple arbeite daran, im kommenden Jahr auch Deutsch in Apple Intelligence zu unterstützen, erklärte das Unternehmen in Berlin, wie die Website Tagesspiegel.de berichtet. Die Website bezieht sich dabei auf neueste Informationen der DPA. Weitere Details wurden bislang nicht bekannt.

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Quelle: Apple via Golem

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    • Kommentare (23)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Mir geht der KI Boom und dessen 90%iger Missbrauch in allen Bereichen am Allerwertesten vorbei.
        Schüler lernen damit selbst nichts mehr tun zu müssen und begeben sich in eine Zwangsabhängigkeit von Großunternehmen, die wie Riesenkraken an jeder Persönlichkeit hängen udn gierig saugen.
        Bestes Lovecraft-Szenario in Real-Life.
        Wer jetzt schon über Gen Z schimpft, sollte Gen KI erst einmal kennenlernen.
        Dazu der extreme Müll an Fakes, was jetzt schon nervt und Menschen schadet und bereits jetzt aktiv ganze Nationen stürzen kann (siehe Amerika).
        Was ist dann erst in 10 Jahren los?
        Vollkommene Katastropfe mit Ansage.
        Über die zahlreichen düsteren Zukunftsvisionen in den Filmen darf und sollte man nicht lachen, das eine oder andere daraus könnten und werden wir uns tatsächlich selber so einbrocken.
        Wir würden selbst dann nicht aufhören, wenn wir uns selbst eine Nachricht aus der Zukunft zukommen lassen könnten.
        Fakt ist, die ganzen Firmen müssten unbedingt gestoppt werden.
        Es müssten zuerst konkrete Zwangsbedingungen und Regeln und Strafen festgelegt werden, ehe ein Unternehmen auch nur daran denken dürfte, so etwas ungefragt auf die Welt loszulassen.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Mir geht der KI Boom und dessen 90%iger Missbrauch in allen Bereichen am Allerwertesten vorbei.
        Schüler lernen damit selbst nichts mehr tun zu müssen und begeben sich in eine Zwangsabhängigkeit von Großunternehmen, die wie Riesenkraken an jeder Persönlichkeit hängen udn gierig saugen.
        Bestes Lovecraft-Szenario in Real-Life.
        Wer jetzt schon über Gen Z schimpft, sollte Gen KI erst einmal kennenlernen.
        Dazu der extreme Müll an Fakes, was jetzt schon nervt und Menschen schadet und bereits jetzt aktiv ganze Nationen stürzen kann (siehe Amerika).
        Was ist dann erst in 10 Jahren los?
        Vollkommene Katastropfe mit Ansage.
        Über die zahlreichen düsteren Zukunftsvisionen in den Filmen darf und sollte man nicht lachen, das eine oder andere daraus könnten und werden wir uns tatsächlich selber so einbrocken.
        Wir würden selbst dann nicht aufhören, wenn wir uns selbst eine Nachricht aus der Zukunft zukommen lassen könnten.
        Fakt ist, die ganzen Firmen müssten unbedingt gestoppt werden.
        Es müssten zuerst konkrete Zwangsbedingungen und Regeln und Strafen festgelegt werden, ehe ein Unternehmen auch nur daran denken dürfte, so etwas ungefragt auf die Welt loszulassen.
      • Von Hills1975 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von mhmilo24
        Machine Learning Algos waren schon vor Apple AI in iOS integriert. Bei ChatGPT kannst Du persönliche Daten angeben, ganz einfach im prompt selbst. Ich dachte es ging hier um den Gatekeeping Act. Apple hat nie erklärt, wieso ihr neues OS über den Act beim Datenschutz betroffen ist und andere Systeme nicht. Entsprechend sollte man nicht wirklich glauben, dass das der Grund ist. Core ML3 wurde in iOS 13 eingeführt und hat personalisierte Modelle ermöglicht (inkl Training). Das Vision Framework hat ML Gesichtserkennung ermöglicht. Aber Emojis mit AI gehen heute zb wegen Datenschutz nicht. Na klar.

        Das Natural Language Framework - auch vor iOS 18 - ist extra für Chatbots in das System eingebaut worden. Das Sound Analysis Framework nutzt die persönlichen Daten um Geräusche in der Umgebung zu klassifizieren. Siri nutz schon seit Ewigkeiten ML um personalisierte App Vorschläge zu machen oder Vorhersagen beim Texteingeben anzubieten. Aber wehe sie macht es, nachdem der Text schon geschrieben ist.
        Mir ist nur bekannt das Apple wegen Datenschutz und dem DMA in Europa dieses vorerst hier nicht veröffentlichen können/wollen.

        Mir ist dennoch nicht bekannt das z.b. ChatGPT deine gesamten Daten durchsucht und benutzt.
        Zitat von Sidewinder
        Es ist ja ein gutes Zeichen, dass die Gesetzgebung zu persönlichkeitsrechten in der EU funktioniert - wenn Apple darum Dienste hierzulande nicht anbietet.
        Es ist viel zu intransparent, welche Nutzerdaten Apple mit ihrer KI wie verarbeitet und verknüpft, genau dafür uns davor zu schützen wurden diese Regelungen geschaffen.

        Eine andere Frage ist, ob man möchte, dass
        - Mutti einem demnächst KI generierte Bilder von sich im vermeindlichen Urlaub sendet, man aber nicht mehr unterscheiden kann, ob diese Bilder echt sind.
        - Texte von Freunden ankommen, die Worte aber statt von Herzen aus einer KI entspringen
        - ein gewinnorientiertes Unternehmen persönliche Daten gespeichert hat, die Alles nicht nur die Namen und Geburtstdaten auf allen Fotos kennen sonderrn weitaus mehr wie z.B. die Verwandtschaftverhältnisse untereinander

        Selbst wenn die Analyse der Eingaben ausschließlich auf dem Endgerät statfinden (was nicht ganz klar ist), werden die antrainierten Daten mit sicherheit auf irgendeinen Server übertragen, alleine schon um sie auf andere Geräten wiederherstellen zu können.
        Genau darum geht es, da Apple (wie auch Google, Facebook usw) durch das DMA gezwungen ist Drittanbietern Zugriff auf die AI zu gewähren, würden (könnten) alle Apps Zugriff auf deine Daten bekommen.
      • Von doedelmeister Software-Overclocker(in)
        Ist halt mit das Hauptfeature der neuen iPhoneserie und wir in der EU bekommen sie einfach aktuell nicht. Das ist schon ziemlich bitter für alle Kunden. Siri selbst ist ja dumm wie Brot und von ner AI aktuell so weit entfernt wie unsere Bundesregierung von erfolgreicher Politik...
      • Von Sidewinder Software-Overclocker(in)
        Es ist ja ein gutes Zeichen, dass die Gesetzgebung zu persönlichkeitsrechten in der EU funktioniert - wenn Apple darum Dienste hierzulande nicht anbietet.
        Es ist viel zu intransparent, welche Nutzerdaten Apple mit ihrer KI wie verarbeitet und verknüpft, genau dafür uns davor zu schützen wurden diese Regelungen geschaffen.

        Eine andere Frage ist, ob man möchte, dass
        - Mutti einem demnächst KI generierte Bilder von sich im vermeindlichen Urlaub sendet, man aber nicht mehr unterscheiden kann, ob diese Bilder echt sind.
        - Texte von Freunden ankommen, die Worte aber statt von Herzen aus einer KI entspringen
        - ein gewinnorientiertes Unternehmen persönliche Daten gespeichert hat, die Alles nicht nur die Namen und Geburtstdaten auf allen Fotos kennen sonderrn weitaus mehr wie z.B. die Verwandtschaftverhältnisse untereinander

        Selbst wenn die Analyse der Eingaben ausschließlich auf dem Endgerät statfinden (was nicht ganz klar ist), werden die antrainierten Daten mit sicherheit auf irgendeinen Server übertragen, alleine schon um sie auf andere Geräten wiederherstellen zu können.
      • Von mhmilo24 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Hills1975
        Die AI von Apple ist ja außerhalb der EU nutzbar, innerhalb wegen dem DMA Gesetzt sieht Apple Datenschutz Probleme und will vor der Veröffentlichung erst mit der EU Beraten/Verhandeln.

        Machine Learning Algos waren schon vor Apple AI in iOS integriert. Bei ChatGPT kannst Du persönliche Daten angeben, ganz einfach im prompt selbst. Ich dachte es ging hier um den Gatekeeping Act. Apple hat nie erklärt, wieso ihr neues OS über den Act beim Datenschutz betroffen ist und andere Systeme nicht. Entsprechend sollte man nicht wirklich glauben, dass das der Grund ist. Core ML3 wurde in iOS 13 eingeführt und hat personalisierte Modelle ermöglicht (inkl Training). Das Vision Framework hat ML Gesichtserkennung ermöglicht. Aber Emojis mit AI gehen heute zb wegen Datenschutz nicht. Na klar.

        Das Natural Language Framework - auch vor iOS 18 - ist extra für Chatbots in das System eingebaut worden. Das Sound Analysis Framework nutzt die persönlichen Daten um Geräusche in der Umgebung zu klassifizieren. Siri nutz schon seit Ewigkeiten ML um personalisierte App Vorschläge zu machen oder Vorhersagen beim Texteingeben anzubieten. Aber wehe sie macht es, nachdem der Text schon geschrieben ist.
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