ROCm: AMD nimmt Verbesserungen vor - auch Vorteile für Effizienz und Performance

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ROCm: AMD nimmt Verbesserungen vor - auch Vorteile für Effizienz und Performance
Quelle: AMD

AMD hat eine neue Version von ROCm veröffentlicht, die insbesondere den Support für KI-Anwendungen weiter optimieren soll. Dadurch ergeben sich unter anderem auch Verbesserungen an der Performance und der Speichereffizienz.

Im Grafikkarten-Markt geht es nicht nur um schnelle, effiziente und gleichzeitig möglichst preisgünstige Hardware, sondern auch um die dazu passende Software. Doch während die Features in Spielen inzwischen weitgehend einheitlich sind - in erster Linie stechen hier momentan noch die verschiedenen Upscaler hervor - ist es im Compute-Markt ganz anders. Dort werden die Hersteller stark an ihren Softwarepaketen gemessen. Das ist einer der Gründe für Nvidias aktuelle Dominanz im KI-Markt.

Neue ROCm-Version

Um hier aufzuholen, arbeiten Konkurrenzunternehmen längst an eigenen Lösungen. Bei AMD werden diese seit mehreren Jahren im Softwarepaket ROCm zusammengefasst, das Tools für sämtliche Compute-Anwendungen auf AMD-Hardware bereitstellt. Und ebendieses Paket ist nun in einer neuen Version erschienen: AMD hat ROCm 6.2 veröffentlicht und bringt damit zahlreiche Neuerungen, die in einem langen Changelog zusammengefasst werden.

Fünf Änderungen stellt AMD dabei besonders heraus. Zunächst soll ROCm den Support der Instinct-Grafikbeschleuniger für große KI-Sprachmodelle weiter verbessern. Gleichzeitig spricht AMD von einem neuen Support für die Quantisierungs-Bibliothek von Bitsandbytes, durch die KI-Anwendungen weniger Speicher verbrauchen und damit auch schneller laufen sollen. Weitere Performance-Vorteile können sich zudem durch den neuen Support für FP8-Gleitkommazahlen ergeben, und ein neuer Profiler soll es erlauben, die Performance aller Chips und kritischen Schnittstellen zu überwachen. Zuletzt bewirbt AMD außerdem einen neuen Offline-Installer, der die Einrichtung der Software vereinfachen soll.

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Nachdem ROCm hauptsächlich im professionellen Umfeld zum Einsatz kommt, dürfte die neue Software-Version für Spieler zunächst zweitrangig sein. AMDs stetige Bemühungen im Software-Bereich könnten in Zukunft aber beispielsweise dafür sorgen, dass immer mehr KI-Modelle auch reibungslos auf Radeon-GPUs laufen. Für das Unternehmen ist das aber wohl nur ein Nebeneffekt: In erster Linie dürfte es darum gehen, mit neuen ROCm-Versionen die Konkurrenzfähigkeit zu Nvidia weiter zu verbessern und so langfristig Marktanteile zu gewinnen.

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