Deal | Cosori Turboblaze im Alltagstest Wie gut ist die erste Heißluftfritteuse mit DC-Motor wirklich?

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Deal | Cosori Turboblaze im Alltagstest Wie gut ist die erste Heißluftfritteuse mit DC-Motor wirklich?
Quelle: Erzeugt mit DALL·E 3; Cosori, Montage: PCGH

Die Cosori Turboblaze wird vom Hersteller als erste Heißluftfritteuse mit DC-Motor beworben. Wir haben uns angeschaut, was das Gerät kann.

Zu Ostern stehen bei vielen Menschen die unterschiedlichsten Leckereien auf dem Speiseplan - doch viele davon sind nicht nur aufwendig in der Zubereitung, sondern wandern auch direkt auf die Hüften. Wer auch außerhalb der Feiertage schlemmen möchte, ohne sich allzu große Sorgen um die schlanke Linie zu machen, sollte sich eine Heißluftfritteuse zulegen. Mit ihr gelingen viele Snacks wie Pommes frites, Chicken-Nuggets, Schnitzel und Co. deutlich fettärmer als in der herkömmlichen Fritteuse. Der Grund: Statt in heißem Fett zu schwimmen, zirkuliert im Inneren heiße Luft um das Gargut. Dabei genügt schon eine kleine Menge Öl für ein knuspriges Äußeres und ein zartes Inneres.

Doch mit Heißluftfritteusen lässt sich noch viel mehr anstellen, als nur panierte Leckereien zuzubereiten. Viele Modelle eignen sich auch zum Backen, Grillen, Dörren oder zum Garen von Gemüse. Dabei ist nicht jedes Gerät gleich, Unterschiede gibt es nicht nur im Funktionsumfang, sondern auch in der Größe, im Energieverbrauch und auch Geschmack und Konsistenz der zubereiteten Speisen können je nach Modell variieren. Wer gleich zu einer gut ausgestatteten Heißluftfritteuse greift, profitiert meist von besserer Verarbeitung, längerer Haltbarkeit, mehr Programmen und besserem Geschmack.

Ein interessantes Modell ist die Cosori Turboblaze, die es aktuell bei Amazon im Angebot gibt. Statt 159,99 Euro kostet sie dort derzeit nur 119,99 Euro. Mit dem Deal lassen sich also satte 25 Prozent sparen.

Doch nicht nur der Rabatt macht das Gerät spannend, auch handelt es sich dem Hersteller zufolge um die erste Heißluftfritteuse mit einem DC-Motor. Dieser soll fünf verschiedene Lüftergeschwindigkeiten und damit gleichmäßige, knusprige Ergebnisse und ein angenehm leises Kocherlebnis ermöglichen.

Eine Heißluftfritteuse und der zugehörige Lieferumfang. Quelle: PCGH Das Design der Cosori Turboblaze ist modern und funktional, der Lieferumfang fällt eher moderat aus.

Die Cosori Turboblaze scheint gut anzukommen. So hat sie sich bei Amazon allein im letzten Monat über 4.000-mal verkauft und erreicht bei aktuell fast 7.000 Bewertungen sehr gute 4,7 von 5 Sterne. Wir konnten die Turboblaze selbst testen und schildern im Folgenden unsere Eindrücke aus dem Alltag.

Design und Verarbeitung

Schon beim Auspacken macht die Cosori Turboblaze einen hochwertigen Eindruck. Das Gehäuse wirkt solide, das Design ist modern und funktionell. Ein Punkt, den man bei der Anschaffung allerdings bedenken sollte, ist die Größe des Gerätes. Die Turboblaze ist nicht gerade klein. Dafür punktet sie mit einem großzügigen Frittierbehälter mit einem Fassungsvermögen von 6 Litern. Damit eignet sie sich auch für die Zubereitung größerer oder mehrerer Portionen gleichzeitig.

Beim Einsetzen des Frittierbehälters rastet dieser mit einem kleinen Verriegelungszapfen ein. Das sorgt dafür, dass alles sicher sitzt. Um den Verschlussmechanismus wieder zu lösen und den Behälter wieder herausziehen zu können, muss ein Knopf am Griff gedrückt werden.

Besonders positiv fiel uns der herausnehmbare Rost im Frittierkorb auf. Dieser hat ein spürbares Eigengewicht und auch die Beschichtung macht einen langlebigen Eindruck. Ein Vorteil gerade im Vergleich zu den Rostbeschichtungen günstigerer Geräte. Bei diesen ist nämlich häufig zu beobachten, dass sie sich mit der Zeit ablösen. Außerdem sind im Lieferumfang ein kleines Rezeptheft sowie ein praktischer Aufkleber mit empfohlenen Einstellungen für verschiedene Lebensmittel enthalten. Letzterer kann direkt am Gerät angebracht werden, was gerade für den täglichen Gebrauch praktisch ist.

Programme und Bedienung

Die Turboblaze bietet neun Kochfunktionen plus eine Vorheizfunktion. Zur Auswahl stehen: Airfry, Roast, Grill, Frozen, Preheat, Bake, Reheat, Proof, Dehydrate und Keep Warm. Uns gefällt, dass sich die Programme an Zubereitungsart und Technik orientieren und nicht starr nach einzelnen Lebensmitteln gegliedert sind. Denn zwischen tiefgekühlten Pommes frites und frischen Kartoffelstäbchen gibt es große Unterschiede, auch wenn beides unter die Kategorie Pommes frites fallen würde.

Eine Heißluftfritteuse aus der Draufsicht. Quelle: PCGH Das Bedienfeld der Cosori Turboblaze ist übersichtlich gestaltet.

Die Bedienung erfolgt über ein reaktionsschnelles Touch-Sensorfeld mit klar strukturierten Symbolen. Darüber können die einzelnen Programme angewählt werden. Auch Temperatur und Garzeit lassen sich individuell einstellen. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass die Lüftergeschwindigkeit zwar angezeigt wird, aber nicht manuell verändert werden kann. Sie passt sich automatisch dem gewählten Programm an.

Während des Garens zeigt das Display einen Timer, der in Minuten rückwärts zählt. Besonders angenehm: In der letzten Minute schaltet die Anzeige auf Sekunden um, sodass das Ende der Garzeit genau verfolgt werden kann. Ist die Zubereitung beendet, ertönt ein akustisches Signal.

Praxistest: So schlägt sich die Turboblaze bei typischen Gerichten

Zunächst wollten wir wissen, wie gut die Turboblaze mit einem echten Klassiker zurechtkommt: tiefgefrorenen Pommes frites. Laut beiliegendem Aufkleber empfiehlt Cosori dafür eine Temperatur von 205 Grad Celsius. Die empfohlene Garzeit liegt zwischen 13 und 20 Minuten. Wir entscheiden uns für einen Mittelwert von 15 Minuten.

Das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen: Die Pommes sind außen angenehm knusprig, innen weich und keineswegs ausgetrocknet. Besonders positiv fällt auf, dass sie sehr gleichmäßig gegart sind - matschige Stellen gibt es nicht.

Auch bei Chicken-Nuggets liefert die Heißluftfritteuse ein gutes Ergebnis, obwohl es dafür keine empfohlene Programmeinstellung gibt. Hier haben wir einfach nach Gefühl gearbeitet und das Airfry-Programm bei 200 Grad für 10 Minuten genutzt. Die Nuggets waren außen schön kross, das Innere zart, aber trotzdem mit etwas Biss.

Pomme, Chicken-Nuggets und Brötchen in einer Heißluftfritteuse. Quelle: PCGH Sowohl Pommes und Chicken-Nuggets als auch Brötchen gelingen mit der Cosori Turboblaze. Ein weiteres Testgericht waren tiefgekühlte Brötchen. Der Aufkleber empfiehlt dafür das "Bake"-Programm bei 175 Grad und eine Backzeit von 13 bis 15 Minuten. Wir entscheiden uns für die untere Grenze von 13 Minuten - was sich im Nachhinein fast schon als zu lang herausstellte: Die Brötchen waren zwar durch und durch aufgebacken, aber außen fast etwas zu knusprig. Hier hätten wahrscheinlich 7 bis 10 Minuten gereicht. Das ist allerdings kein wirklicher Nachteil, sondern eher eine Erkenntnis, die man beim Ausprobieren gewinnt. Immerhin bedeutet eine kürzere Zubereitungszeit auch weniger Energieverbrauch und schnelleren Genuss.

Im Betrieb ist die Turboblaze durchaus hörbar, schließlich arbeitet im Inneren ein leistungsstarker Lüfter. Die Geräusche sind aber nicht störend oder unangenehm laut. Man nimmt sie wahr, kann sich dabei aber problemlos unterhalten oder fernsehen.

Reinigung

Auch die Reinigung der Turboblaze gestaltet sich unkompliziert. Sowohl der Frittierkorb als auch der Rost sind antihaftbeschichtet. Rückstände lassen sich nach der Nutzung meist einfach mit einem feuchten Tuch abwischen, allerdings sollte man darauf achten, dass vorher alles gut abgekühlt ist. Bei stärkeren Verschmutzungen können beide Teile auch problemlos in der Spülmaschine gereinigt werden.

Lohnt sich die Cosori Turboblaze?

Nach unserem Alltagstest können wir die Frage, ob sich die Turboblaze lohnt, ganz klar mit Ja beantworten. Zwar ist die unverbindliche Preisempfehlung von 159,99 Euro kein Schnäppchen, doch aktuell wird das Modell beim Versandhändler für nur 119,99 Euro angeboten. Das ist zwar immer noch teurer als viele einfache Heißluftfritteusen, doch scheint es so, als wäre die Turboblaze dafür langlebiger und könne auch mit besseren Ergebnissen aufwarten.

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