Platzt die "Mining-Blase"? Kryptowährungen lassen erneut nach

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Obwohl Kryptowährungen prinzipiell noch sehr hohe Kurse aufweisen, entfernen sich die Werte doch immer weiter vom Rekordhoch, das vergangenen April erreicht wurde. Mining mit Grafikkarten wie der Geforce RTX 3080 oder Radeon RX 6800 XT wird demnach unattraktiver.

Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum haben auch in dieser Woche wieder an Wert verloren. Ob der Kursverfall so weitergeht oder möglicherweise sogar die vielbeschworene Blase platzt, lässt sich natürlich nur schwer voraussagen. Tatsache aber ist, dass sich die aktuellen Kurse immer weiter von den im April gemeldeten Rekordwerten entfernen. Der Bitcoin etwa hatte im April einen Rekord von über 53.000 Euro erreicht. Während es am Wochenende noch knapp 29.400 Euro waren, fiel der Kurs zuletzt um weitere 2.000 Euro.

Zweifel am Bitcoin: Traum vom schnellen Geld bald ausgeträumt?

Kryptowährungen sind damit zwar immer noch eine Menge Geld wert, aber es zeichnet sich eine eindeutige Tendenz ab. Anscheinend verlieren Anleger allmählich das Vertrauen in die Digitalwährung. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Impfkampagnen gut vorankommen und die meisten Regierungen ihrer Bevölkerung und Wirtschaft wieder zunehmend Freiheiten einräumen. Außerdem hatten US-Ermittler jüngst Bitcoin-Lösegeld aus einem Hackerangriff sichergestellt. Der Glaube, dass Bitcoins grundsätzlichen vor staatlichen Eingriffen immun wären, könnte dadurch ins Wanken geraten sein.

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Befürworter von Kryptowährungen geben aber auch Tesla-Chef Elon Musk eine Schuld an den jüngsten Einbrüchen. Obwohl er einst selbst zu den Befürwortern zählte, hatte der US-Milliardär zuletzt wiederholt gegen Digitalwährungen wie den Bitcoin ausgeteilt. Musk kritisierte unter anderem den hohen Energieverbrauch, der beim Schürfen von Kryptowährungen anfällt. Kritik äußerte er insbesondere an der zunehmenden Nutzung fossiler Brennstoffe für Bitcoin-Mining und -Transaktionen. Kryptowährungen werden daher von Tesla nicht länger als Zahlungsmittel akzeptiert. Ein Mitglied des dezentralen Kollektivs Anonymus warf Musk in einem Videobeitrag zuletzt vor, dass er mit seinen Tweets über Kryptowährungen Träume von Kleinanlegern vernichtet und "Leben zerstört" habe.

Quelle: Golem

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    • Kommentare (107)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von oldserver84
        Vielen Dank für deine Ausführungen. Ohne jetzt in die Ausgabe geguckt zu haben ... was ist denn einfach ausgedrückt deiner Meinung nach der ausschlaggebende Punkt warum manche Coins eine niedrige Transaktionsgeschwindigkeit und hohe Netzwerkkosten und mache (die neueren Generationen wie z.B. Cardano) niedrige haben?
        Für Cardano finde ich spontan keine technische Dokumentation, ein Whitepaper gibt es gleich gar nicht, von daher kann ich es in dem Fall nicht mit Sicherheit sagen. Abgesehen von einem kürzeren Blockabstand und mehr Daten je Block deligieren eie meisten neueren Währungen, insbesondere die von Firmen lancierten, schlichtweg. Binance zum Beispiel hat zu jedem Zeitpunkt nur 21 aktive Validatoren, die alle Blöcke erstellen, Ripple Labs betreibt die Mehrheit der XRP-Server einfach komplett selbst, Lightning arbeitet gar nicht auf einer Blockchain, sondern mit Vorschussvertrauen in einzelne Nodes. Überall, wo sich nur wenige Leute absprechen müssen, sind entsprechend hohe Netzwerkgeschwindigkeiten möglich. Das sind eben im Prinzip teilzentralisierte Systeme mit allen einhergehenden Nachteilen zum Beispiel hinsichtlich Manipulations- oder Ausfallsicherheit. Der perfekte Endzustand mit minmalem Aufwand und maximalem Durchsatz am Ende dieser Entwicklung wäre ein zentraler, überwachender Server – also stink normale SWIFT-Überweisungen, wie es sie seit Jahrzehnten gibt. Komplett dezentrale Blockchains wie Bitcoin dagegen müssen in einem riesigen Peer-2-Peer-Netzwerk einen Konsenz herstellen. Das limitiert den möglichen Durchsatz – nicht die Art des Proofs. Der dient, im Gegenteil, nur dazu Spam in eben diesem Netzwerk zu vermeiden.

        Der Artikel kommt übrigens auch noch als Plus-Version für alle, die kein ganzes Heft kaufen wollen. Die Umsetzung dauert bei soviel erklärenden Texten nur etwas länger.^^

        Zitat von sonny1606
        Was BC ist weiß ich gar nicht so genau. Finde es krass wie hoch der Kurs und damit wieviel Millarden/Billionen $,£,€ dort investiert sind. Denke der Anteil als reines Zahlungsmittel ist eher gering. Denke mal der Anteil an reine Zocker $ ist weitaus höher. Hinzu kommt ein nicht unbedeutender Anteil an Kriminellen die damit Geld waschen etc.
        Weiterhin bedenklich ist die Tatsache, daß man bis heute nicht weiß wer bitcoin eigentlich erschuf und zu welchem Zweck?
        Und Bitcoin dezentral? Eher genau das Gegenteil. Der Bitcoin Core wird von irgendwas von über 600 Maintainer irgendwie gepflegt, geändert, geupdatet. Also irgendwelche 600 unbekannte haben die Macht über so viel Geld? Keinerlei Überwachung etc? Manipulation seitens Maintainer würde niemand mitbekommen.
        Die Maintainer stellen nur neue Versionen von Clients vor. Ob die Netzwerkteilnehmer diese nutzen oder bei den alten bleiben, ist deren Entscheidung, womit die Kontrolle gegeben ist. Gerade Bitcoin kämpft sogar eher mit dem gegenteiligen Problem: Es ist verdammt schwer, größere Neuerungen einzuführen, weil für eine erfolgreiche Transistion die Mehrheit aller Miner mitmachen muss, aber immer eine Gruppe den alten Fork weiterführen will.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von oldserver84
        Vielen Dank für deine Ausführungen. Ohne jetzt in die Ausgabe geguckt zu haben ... was ist denn einfach ausgedrückt deiner Meinung nach der ausschlaggebende Punkt warum manche Coins eine niedrige Transaktionsgeschwindigkeit und hohe Netzwerkkosten und mache (die neueren Generationen wie z.B. Cardano) niedrige haben?
        Für Cardano finde ich spontan keine technische Dokumentation, ein Whitepaper gibt es gleich gar nicht, von daher kann ich es in dem Fall nicht mit Sicherheit sagen. Abgesehen von einem kürzeren Blockabstand und mehr Daten je Block deligieren eie meisten neueren Währungen, insbesondere die von Firmen lancierten, schlichtweg. Binance zum Beispiel hat zu jedem Zeitpunkt nur 21 aktive Validatoren, die alle Blöcke erstellen, Ripple Labs betreibt die Mehrheit der XRP-Server einfach komplett selbst, Lightning arbeitet gar nicht auf einer Blockchain, sondern mit Vorschussvertrauen in einzelne Nodes. Überall, wo sich nur wenige Leute absprechen müssen, sind entsprechend hohe Netzwerkgeschwindigkeiten möglich. Das sind eben im Prinzip teilzentralisierte Systeme mit allen einhergehenden Nachteilen zum Beispiel hinsichtlich Manipulations- oder Ausfallsicherheit. Der perfekte Endzustand mit minmalem Aufwand und maximalem Durchsatz am Ende dieser Entwicklung wäre ein zentraler, überwachender Server – also stink normale SWIFT-Überweisungen, wie es sie seit Jahrzehnten gibt. Komplett dezentrale Blockchains wie Bitcoin dagegen müssen in einem riesigen Peer-2-Peer-Netzwerk einen Konsenz herstellen. Das limitiert den möglichen Durchsatz – nicht die Art des Proofs. Der dient, im Gegenteil, nur dazu Spam in eben diesem Netzwerk zu vermeiden.

        Der Artikel kommt übrigens auch noch als Plus-Version für alle, die kein ganzes Heft kaufen wollen. Die Umsetzung dauert bei soviel erklärenden Texten nur etwas länger.^^

        Zitat von sonny1606
        Was BC ist weiß ich gar nicht so genau. Finde es krass wie hoch der Kurs und damit wieviel Millarden/Billionen $,£,€ dort investiert sind. Denke der Anteil als reines Zahlungsmittel ist eher gering. Denke mal der Anteil an reine Zocker $ ist weitaus höher. Hinzu kommt ein nicht unbedeutender Anteil an Kriminellen die damit Geld waschen etc.
        Weiterhin bedenklich ist die Tatsache, daß man bis heute nicht weiß wer bitcoin eigentlich erschuf und zu welchem Zweck?
        Und Bitcoin dezentral? Eher genau das Gegenteil. Der Bitcoin Core wird von irgendwas von über 600 Maintainer irgendwie gepflegt, geändert, geupdatet. Also irgendwelche 600 unbekannte haben die Macht über so viel Geld? Keinerlei Überwachung etc? Manipulation seitens Maintainer würde niemand mitbekommen.
        Die Maintainer stellen nur neue Versionen von Clients vor. Ob die Netzwerkteilnehmer diese nutzen oder bei den alten bleiben, ist deren Entscheidung, womit die Kontrolle gegeben ist. Gerade Bitcoin kämpft sogar eher mit dem gegenteiligen Problem: Es ist verdammt schwer, größere Neuerungen einzuführen, weil für eine erfolgreiche Transistion die Mehrheit aller Miner mitmachen muss, aber immer eine Gruppe den alten Fork weiterführen will.
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Ich sehe in der Kryptothematik keine Wertschöpfung?
        Wenn ich das mal Laienhaft ausdrücken darf, sind es im Prinzip Codeketten die gehandelt werden.
        Da hinter steht kein physisches Produkt ich meine es ist substanzlos, wenn man wenigstens damit Firmenanteile oder sonstige Wergegenstände kaufen würde hätte man eine Sicherheit.

        Ich übertreibe mal, würden die, die Server der Handelsplattformen abschlaten stünde man da ohne irgendwas in der Hand zu haben.
      • Von sonny1606
        Zitat von DarkWing13
        BC als spekulatives Zahlungsmittel ist ein JoJo und wird es auch bleiben.
        Wie eine Berg-und Talfahrt...nur die Berge sind verschieden hoch und die Täler verschiedenen lang...
        Was BC ist weiß ich gar nicht so genau. Finde es krass wie hoch der Kurs und damit wieviel Millarden/Billionen $,£,€ dort investiert sind. Denke der Anteil als reines Zahlungsmittel ist eher gering. Denke mal der Anteil an reine Zocker $ ist weitaus höher. Hinzu kommt ein nicht unbedeutender Anteil an Kriminellen die damit Geld waschen etc.
        Weiterhin bedenklich ist die Tatsache, daß man bis heute nicht weiß wer bitcoin eigentlich erschuf und zu welchem Zweck?
        Und Bitcoin dezentral? Eher genau das Gegenteil. Der Bitcoin Core wird von irgendwas von über 600 Maintainer irgendwie gepflegt, geändert, geupdatet. Also irgendwelche 600 unbekannte haben die Macht über so viel Geld? Keinerlei Überwachung etc? Manipulation seitens Maintainer würde niemand mitbekommen.
        Diese System von einer unabhängig freien Sicheren Währungen ist nur ein Märchen, mehr nicht.
        In Wahrheit ist es eine Katastrophe bzgl. Sicherheit, Manipulation (seitens der Maintainer), und Datenschutz.
        Was schlimmeres gibt es nicht. Wahrscheinlich hat der chinesische Geheimdienst bitcoin erfunden. Damit können die nun den ganzen BC Transfer der ganzen Welt überwachen. Das passt gut zu deren sozial score. China ist das modernen tech-Georg Orwell 1984 und Bitcoin die passende Währung. BC ist nur Bauernfängerei.
      • Von oldserver84 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Abgesehen von einer zum Teil sehr hohen Zentralisierung, die einzelnen Akteuren mehr Macht und Kontrolle ermöglicht als sie beispielsweise klassische Banken bei SWIFT haben, unterscheiden sich deine sogenannten "Gen3"-Coins technisch nicht vom Peercoin, Gridcoin, EOS oder Steem, die zum Teil seit Generation-1-Zeiten sehr erfolglos sind. Auch hat die Wahl des Proofs keinerlei Einfluss auf die Zahl der möglichen Transaktionen. Allgemein haben Erfog, Proof und Möglichkeiten einer Kryptowährung verdammt wenig miteinander zu tun. (Ich empfehle einen Blick in die aktuelle PCGH 07/21 )
        Vielen Dank für deine Ausführungen. Ohne jetzt in die Ausgabe geguckt zu haben ... was ist denn einfach ausgedrückt deiner Meinung nach der ausschlaggebende Punkt warum manche Coins eine niedrige Transaktionsgeschwindigkeit und hohe Netzwerkkosten und mache (die neueren Generationen wie z.B. Cardano) niedrige haben?
      • Von DarkWing13 BIOS-Overclocker(in)
        BC als spekulatives Zahlungsmittel ist ein JoJo und wird es auch bleiben.
        Wie eine Berg-und Talfahrt...nur die Berge sind verschieden hoch und die Täler verschiedenen lang...
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