Bang & Olufsen Beoplay H95: ANC-Kopfhörer für 800 Euro mit Ohrpolstern aus Lammleder

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Bang und Olufsen Beoplay H95
Quelle: Bang & Olufsen

Der traditionsreiche Audio-Hersteller Bang & Olufsen hat nun den Kopfhörer namens Beoplay H95 angekündigt. Der 800 Euro teure Over-Ear-Kopfhörer soll mit besonders gutem ANC, maximal 50 Stunden Laufzeit und dem Einsatz von Lammleder überzeugen.

Seit 95 Jahren fertigt der dänische Hersteller Bang & Olufsen Audio-Produkte. Zum Jubiläum gibt's einen neuen Over-Ear-Kopfhörer namens Beoplay H95. Mit zwei Mikrofonen pro Seite soll der Beoplay H95 eine besonders effektive aktive Geräuschunterdrückung offerieren. Für den Klang zeichnen sich zwei 40 mm große High-End-Treiber aus Titan verantwortlich, die über Neodym-Magnete verfügen und in einem Gehäuse eingebaut sind, das Schlitze bietet. Es werden spezielle von Bang & Olufsen selbst entwickelte DSPs eingesetzt. Der Bang & Olufsen Beoplay H95 kommt ab 10. September in Schwarz oder Grau zu einem Preis von 800 Euro in den Handel und kann ab sofort bei B&O vorbestellt werden.

Bis zu 50 Stunden Akkulaufzeit ohne ANC

95 Beoplay H95 erhalten eine individuelle Gravur, so Bang & Olufsen. Der Over-Ear-Kopfhörer soll bis zu 50 Stunden Akkulaufzeit bieten. Wer ANC nutzt, soll bis zu 38 Stunden drahtlos Audioinhalte nutzen können. Für einen angenehmen Tragekomfort sind die Ohrpolster aus Lammleder sowie eine Polsterung aus Memoryschaum am Kopfhörerbügel zuständig. Die Bedienung erfolgt über mechanische Regler und eine Sensorsteuerung. Neben der Verbindung über Bluetooth 5.1 kann der Beoplay H95 auch via 3,5-mm-Klinkenkabel betrieben werden.

Bildergalerie

Zum Aufladen innerhalb von zwei Stunden dient der USB-C-Anschluss. Zur schnellen drahtlosen Koppelungen werden die Standards Google Fast Pair und Microsoft Swift Pair unterstützt. Über die vier verbauten Mikrofone können auch Sprachassistenten wie Apples Siri genutzt werden. Mit einem kostenlosen Update im Herbst/Winter 2021 wird auch die Nutzung von Amazon Alexa, Google Voice Assistant und dem chinesischen Xiaowei von Tencent möglich. Im Lieferumfang befinden sich neben Verbindungskabeln, auch ein Flugzeug-Adapter zum Betrieb des Kopfhörers im Flugzeug und eine Tragetasche.

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Sammlung zum Bang & Olufsen Beoplay H95:

  • Zum Jubiläum von 95 Jahren Bang & Olufsen hat der dänische Audio-Spezialist die neuen Over-Ear-Kopfhörer namens Beoplay H95 vorgestellt. Mit zwei Mikrofonen pro Seite soll der Beoplay H95 eine besonders effektive aktive Geräuschunterdrückung offerieren.
  • Ebenso soll der Klang durch selbstentwickelte DSPs überzeugen, so der Hersteller.
  • Wer ANC nutzt, soll bis zu 38 Stunden drahtlos Audioinhalte nutzen können, bei deaktivierter Geräuschunterdrückung sollen es gar bis zu 50 Stunden sein. Alternativ zum Bluetooth-Koppelung kann der zusammenklappbare Beoplay H95 mittels Klinkenkabel genutzt werden.
  • Der rund 800 Euro teure Bang & Olufsen Beoplay H95 mit Ohrmuscheln, die mit Lammleder bezogen sind, kommt ab 10. September in den Handel.
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Quelle: Bang & Olufsen

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von cPT_cAPSLOCK BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Leonidas_I
        Was kostet das Leder denn?
        Das Fleisch eines Lammes bringt im schlechtesten Fall bereits mehrere hundert Euro (wenn nicht deutlich mehr) ein. Da lohnt es sich doch gar nicht, das Tier nur fürs Leder zu schlachten.
        du verwendest aber gerade Zahlen aus dem europäischen oder US-Markt, oder? Ich bezweifle, dass das Leder aus Europa oder den USA kommt. Der Großteil des Ledermarktes wird aus anderen Ländern bedient, bei denen die Margen deutlich niedriger sind.
      • Von cPT_cAPSLOCK BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Leonidas_I
        Was kostet das Leder denn?
        Das Fleisch eines Lammes bringt im schlechtesten Fall bereits mehrere hundert Euro (wenn nicht deutlich mehr) ein. Da lohnt es sich doch gar nicht, das Tier nur fürs Leder zu schlachten.
        du verwendest aber gerade Zahlen aus dem europäischen oder US-Markt, oder? Ich bezweifle, dass das Leder aus Europa oder den USA kommt. Der Großteil des Ledermarktes wird aus anderen Ländern bedient, bei denen die Margen deutlich niedriger sind.
      • Von Basileukum Software-Overclocker(in)
        Ist doch super. Im Mittelalter haben se aus Lammleder kleine Zipfelmützen für den aufgerichteten Bürzel gemacht, im verhüterischen Sinne, heute gibt es was lauschiges aufs Ohr.

        Spaß beiseite. Wer es mag, aber die 800 Flocken sind dann doch etwas zuviel des guten.
      • Von Leonidas_I
        Zitat von cPT_cAPSLOCK
        Naja, doch. Der Verkauf des Leders stellt einen erkläglichen Teil des Verkaufswertes der Produkte dar, die durch die Schlachtung entstehen. Daher ist es in der Tat häufig so, dass Tiere alleine für ihr Leder geschlachtet werden. Dass Leder immer nur ein Nebenprodukt ist und man mit dem Kauf nur dazu beiträgt, dass nichts weggeschmissen wird (also dass man eigentlich sogar dabei etwas Gutes tut), ist ein häufiger Trugschluss. Angebot und Nachfrage. Wer Leder kauft, der trägt damit durch seine Nachfrage natürlich dazu bei, dass Tiere geschlachtet werden. So einfach ist es.

        Was kostet das Leder denn?
        Das Fleisch eines Lammes bringt im schlechtesten Fall bereits mehrere hundert Euro (wenn nicht deutlich mehr) ein. Da lohnt es sich doch gar nicht, das Tier nur fürs Leder zu schlachten.
      • Von cPT_cAPSLOCK BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Leonidas_I
        Was nichts daran ändert, dass hier keine Babyschafe für Kopfhörer geschlachtet werden. Das ist stumpfer Populismus.
        Naja, doch. Der Verkauf des Leders stellt einen erkläglichen Teil des Verkaufswertes der Produkte dar, die durch die Schlachtung entstehen. Daher ist es in der Tat häufig so, dass Tiere alleine für ihr Leder geschlachtet werden. Dass Leder immer nur ein Nebenprodukt ist und man mit dem Kauf nur dazu beiträgt, dass nichts weggeschmissen wird (also dass man eigentlich sogar dabei etwas Gutes tut), ist ein häufiger Trugschluss. Angebot und Nachfrage. Wer Leder kauft, der trägt damit durch seine Nachfrage natürlich dazu bei, dass Tiere geschlachtet werden. So einfach ist es.

        Zitat von kleinemann
        Fasst das ganze Globale Echtleder ist eh nurnoch eine Schnellgerbung, weils schneller und damit viel billiger wird. Eine Gerbung im Mittelalter dauerte über 30 Tage, war mit Kot und Harnstoff auch Stinkend, aber noch Biologisch abbaubar, wurden aber wegen des Geruchs aus den meisten Städten damals rausgeworfen. Heute geht das in 2-3 Tagen mit viel sofort Toxisch wirkenden Giften und Schwermetallen. Darum kommt auch Echtleder fast immer aus Ländern mit nicht verhandenen Umweltschutz kommt.
        Stimmt vollkommen. Fast immer ist Leder mit Schwermetallen wie Chrom belastet und der große Großteil an Lederwaren kommt aus Pakistan und co., wo die Chemikalien quasi ungefiltert ins Wasser gegeben werden. Gab da mal eine ZDF-Reportage dazu, welche wirklich sehr sehenswert ist. Heutzutage ist an Lederwaren an und für sich nichts "hochqualitatives" und erst recht nichts "natürliches" mehr. Das hält sich allerdings sehr hartnäckig.
        gRU?; cAPS
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Mit Echtleder bezogene Ohrmuscheln sind in der Regel mit Lammleder bezogen. Das stellt nur selten Jemand bei der Produktbeschreibung extra heraus.
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