Airpods Max 2 von Apple vorgestellt: H2-Chip, ANC, USB-C-Lossless, Preis und Release

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Airpods Max 2 von Apple vorgestellt: H2-Chip, ANC, USB-C-Lossless, Preis und Release
Quelle: Apple

Apple hat die Airpods Max 2 offiziell vorgestellt. Das Over-Ear-Modell erhält den H2-Chip, stärkeres ANC, neue Audiofunktionen, USB-C-Lossless und startet ab 579 Euro.

Apple hat am 16. März 2026 die Airpods Max 2 offiziell angekündigt und überraschend war im Vorfeld nichts geleakt. Zwar wurde mehrfach darüber spekuliert, dass es bald einmal an der Zeit wäre für eine neue Generation, aber konkret wurde es nie. Die neue Generation der Over-Ear-Kopfhörer setzt auf den H2-Chip und ergänzt das bekannte Design um mehrere technische Neuerungen. Laut Apple zählen dazu eine verbesserte aktive Geräuschunterdrückung, eine überarbeitete Klangabstimmung sowie neue Funktionen wie Adaptives Audio, Konversationserkennung, Stimmisolation und Live-Übersetzung. Die Vorbestellungen starten am 25. März, der Marktstart ist für Anfang April vorgesehen. Der Preis in Deutschland liegt bei 579 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Angeboten werden die bekannten Farben Mitternacht, Polarstern, Orange, Violett und Blau.

Airpods Max 2: H2-Chip soll vor allem ANC und Audiofunktionen verbessern

Im Mittelpunkt der neuen Generation steht der H2-Chip. Apple gibt an, dass die aktive Geräuschunterdrückung der Airpods Max 2 damit zusammen mit neuen Algorithmen für Computational Audio bis zu 1,5-mal effektiver arbeitet als beim Vorgänger. Genannt werden dabei typische Störquellen wie Flugzeugtriebwerke oder Züge. Parallel dazu soll auch der Transparenzmodus natürlicher klingen. Dafür verweist Apple auf einen neuen Algorithmus zur digitalen Signalverarbeitung, der speziell auf den H2 und das Mikrofonarray abgestimmt wurde.

Auch bei der Klangqualität nennt Apple konkrete Änderungen. Die Airpods Max 2 erhalten laut Ankündigung einen neuen High-Dynamic-Range-Verstärker. Dieser soll für klareren Klang sorgen, während die grundsätzliche Klangsignatur erhalten bleibt. Zudem spricht Apple von einer verbesserten Ortung einzelner Instrumente, präziserer und gleichmäßigerer Basswiedergabe sowie natürlicheren Mitten und Höhen bei 3D-Audio-Inhalten.

Für kabelgebundene Nutzung unterstützen die neuen Kopfhörer laut Apple verlustfreies Audio mit 24 Bit und 48 kHz, sofern sie über das mitgelieferte USB-C-Kabel verbunden werden. Im gleichen Zusammenhang nennt das Unternehmen auch Audio mit extrem niedriger Latenz. Das richtet sich laut Apple unter anderem an Musiker, Produzenten und Content-Ersteller, die die Airpods Max 2 in Logic Pro oder anderen Produktionsanwendungen einsetzen. Apple bezeichnet das Modell mit USB-C zudem als einzige Kopfhörer, mit denen sich in personalisiertem 3D-Audio mit Head-Tracking sowohl produzieren als auch mischen lässt.

<i>'Airpods Max 2 bieten noch besseres ANC, verbesserte Klangqualität und intelligente Funktionen in dem ikonischen Over-Ear Design.'</i> Quelle: Apple "Airpods Max 2 bieten noch besseres ANC, verbesserte Klangqualität und intelligente Funktionen in dem ikonischen Over-Ear Design."

Neue Komfort- und KI-Funktionen, aber auch bekannte Apple-Einschränkungen

Mit dem H2-Chip ziehen weitere Funktionen erstmals in die Max-Reihe ein. Adaptives Audio passt die Intensität von ANC und Transparenzmodus automatisch an die Umgebung an, wie man das von Airpods Pro kennt. Die Konversationserkennung senkt die Wiedergabelautstärke, wenn sich Nutzer mit Personen in der Nähe unterhalten. Die Stimmisolation soll bei Anrufen Umgebungsgeräusche reduzieren und die eigene Stimme in den Vordergrund rücken. Hinzu kommen Siri-Interaktionen per Kopfnicken oder Kopfschütteln, personalisierte Lautstärke, Schutz vor lauten Umgebungsgeräuschen sowie eine Kamerafernbedienung über die Digital Crown für iPhone und iPad.

Als weitere Neuerung nennt Apple eine Live-Übersetzung auf Basis von Apple Intelligence. Diese Funktion soll Gespräche über Sprachgrenzen hinweg erleichtern. Apple weist zugleich darauf hin, dass Live-Übersetzung nicht in allen Regionen oder Sprachen verfügbar ist. Für die Nutzung gelten außerdem Systemanforderungen, die Apple separat auf seinen Support-Seiten aufführt. Kurzum: Man benötigt eines der neueren Geräte mit vollem hardwareseitigem KI-Support.

Neben den technischen Daten nennt Apple auch Umweltangaben. Demnach bestehen alle Magneten aus 100 Prozent recycelten Seltenerdmetallen, die Ohrpolster aus 100 Prozent recyceltem Polyester und die von Apple entwickelten Leiterplatten in ihrer Beschichtung aus 100 Prozent recyceltem Lötzinn und Gold. Die Verpackung soll vollständig faserbasiert sein. Am Design änderte Apple derweil nichts, da gab es aber auch keinen Grund. Die Airpods Max werden weitgehend als bequem beschrieben und das breite Kopfband findet häufig Lob.

Preis und Wettbewerb bei den Gutbetuchten

Damit positioniert Apple die Airpods Max 2 klar als neue High-End-Variante im eigenen Audio-Portfolio. Gegenüber dem bisherigen Modell stehen laut Ankündigung vor allem der H2-Chip, das verbesserte ANC, USB-C-Lossless und die zusätzlichen Software-Funktionen im Vordergrund. Der hohe Preis, der sich zum Vorgänger immerhin nicht verändert hat, wird die meisten Kunden abschrecken. Grob 200 Euro Aufpreis zu Klassenbesten wie dem Sony WH-1000XM6 sind auch mit Apple-Features wie dem NFC-Pairing schwer zu argumentieren. Wer sich bei Sony fürs Vorgängermodell WH-1000XM5 entscheidet, bezahlt nicht einmal die Hälfte dessen. Das macht es bereits für Produkte wie das Sennheiser HDB 630 nicht einfach.

Apple wird sich eher in der Liga der ANC-Kopfhörer von B&O verstehen. Oder zumindest in der neuen Generation der Bose Quiet Comfort Ultra, die für 450 Euro den Besitzer wechseln. Aber selbst Bose bietet das ANC-Headset ohne Ultra etwas abgespeckt für 200 Euro an, um gegen Sony oder das Sennheiser Momentum 4 etwas bieten zu können. Immerhin: Wer die alte Generation der Airpods Max kauft, findet die nun ab 465 Euro.

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      • Von R86 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Danke, nein Danke.
      • Von R86 Komplett-PC-Aufrüster(in)
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