"Open-Air-PC": Offenes Mini-ITX-System ohne Lüfter von Inside Tech
Vom britischen PC-Händler Inside Tech kommt ein vergleichsweise einzigartiges Mini-ITX-System, das Freunde von lüfterlosen und offenen Gehäusedesigns ansprechen soll.
Offene Gehäuseaufbauten sind im PC-Bereich bekanntlich eher eine Seltenheit und abseits von Custom-Lösungen vor allem bei Bench-Tables oder tendenziell extravaganten Showcase-Gehäusen zu sehen. Die von Inside-tech.co.uk vertriebene "Fanless Open Air Mini ITX Workstation" mit zwei Gehäusehauptteilen aus 4 Millimeter dickem Stahl als Basis gehört mit ihrem Design-Anspruch zu letzterer Kategorie. Dabei soll auch möglichst viel Leistung geboten werden, wobei die Kühlung der verbauten Komponenten passiv erfolgt.
Einzig ein in der Standardkonfiguration verbautes Semi-Passiv-Netzteil dreht unter Last lüftertechnisch hin und wieder auf, lässt sich aber gegen Aufpreis auch durch ein lüfterloses Silverstone-Netzteil ersetzen, um dann gänzlich passiv zu kühlen. Für die CPU-Kühlung kommt derweil Noctuas großer NH-P1 zum Einsatz, der speziell auf passiven Betrieb ausgelegt ist. Kombiniert mit einem Intel Core i9-10900 in der Maximalkonfiguration sollen so über 10 Stunden lediglich Spitzentemperaturen von 70 Grad Celsius unter 100 Prozent Last anfallen.
Bildergalerie
Begrenzte Konfigurationsmöglichkeit
Zur Konfiguration in Verbindung mit B560- oder Z590-Mainboard stehen dabei abseits unterschiedlicher Speicherausstattungen und Co. lediglich Intel-CPUs der vorletzten beziehungsweise vorvorletzten Generation zur Auswahl. Neben einem integrierten Grafikprozessor gibt es noch die Option auf eine Nvidia GT 710 auf Kepler-Basis, die bis zu sechs Displays ansteuern kann.
Zwischen erschwinglich und teuer
Auch die Verwandlung in einen Gaming-PC mit dem Zusatz einer Geforce GTX 1050 Ti oder 1650 als Fanless-Modelle ist laut Beschreibungstext denkbar, aber aufgrund der derzeitigen Knappheit soll dies nur auf Anfrage im Chat des Anbieters möglich sein, statt über den Konfigurator. Erhältlich ist der "Open-Air-Mini-ITX-PC" von Inside Tech je nach Ausstattung in der Minimalkonfiguration ab umgerechnet 772,48 Euro inklusive Steuern (649,99 GBP) und in der Maximalkonfiguration für 2.488,75 Euro (2.092,97 GBP).
Quelle: Inside Tech

https://noctua.at/pub/media/wysiwyg/Top_flow_orientation-border.png
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Ich würde gerne einen Artikel von Raff darüber lesen, in dem die selbe Grafikkarte in vier Positionen getestet wird (normal, Lüfter nach oben, I/O nach oben, I/O nach unten), ggf. mit fixer Fan Speed und mit temperaturgeregelter.
Edit: Ich hab die Quelle gefunden, es war übrigens eine 3080 TUF, mit der das getestet wurde.
Verwendete Grafikkarte
Messwerte
Leider macht es den Fehler, dass der IO-Bereich der Grafikkarte oben ist. Dadurch können bei den meisten luftgekühlten Grafikkarten die Heatpipes nicht optimal arbeiten. Daniel (DAN Case) hat das Phänomen untersucht und kam auf dieses Ergebnis:
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Allerdings ohne Angabe von verwendetem Aufbau und Grafikkarte, weil das nur in einem Nebensatz erwähnt wurde.
Ohne aktive Kühlung kann das schon den Unterschied zwischen Throttling und reibungslosem Betrieb ausmachen.
Das ist korrekt aber der meiste Staub kommt immer von oben. (zumindest wenn das System ausgeschaltet ist)
Das standardmäßig verbaute Netzteil ist ja auch nur Semi-Passiv welches im Artikel beschrieben wird. Eine passiv gekühlte RTX 3070 ohne Wasser wird sehr aufwendig und schwer.
Leider macht es den Fehler, dass der IO-Bereich der Grafikkarte oben ist. Dadurch können bei den meisten luftgekühlten Grafikkarten die Heatpipes nicht optimal arbeiten. Daniel (DAN Case) hat das Phänomen untersucht und kam auf dieses Ergebnis:
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Allerdings ohne Angabe von verwendetem Aufbau und Grafikkarte, weil das nur in einem Nebensatz erwähnt wurde.
Ohne aktive Kühlung kann das schon den Unterschied zwischen Throttling und reibungslosem Betrieb ausmachen.
Mit dem Tower, einer RTX 40.. und einem i9-13wasweissich sollte man im nächsten Winter sehr gut heizen können, sofern sich die thermische Entwicklung bestätigen sollte.