Fehler beim PC-Zusammenbau: Diese Schnitzer kosten Leistung (oder Geld)
Es ist zwar nicht sonderlich schwer, einen Rechner zusammenzubauen, und zu fast jeder Komponente gibt es fast immer eine Anleitung. Dennoch gibt es viele Fehler, denen man sich womöglich gar nicht bewusst ist und die Leistung kosten. Im Video zeigen wir sechs einfache und unnötige Missgeschicke und ihre Folgen.
Beim Zusammenbau eines eigenen PCs gibt es immer ein erstes Mal. Das schließt aber nicht aus, dass auch nach vielen Jahren noch unbewusst Fehler passieren können. Aber gerade Anfänger könnten der Ansicht sein, dass der passende Anschluss auch immer der richtige ist, was bei Grafikkarte, RAM oder SSD letztlich Leistung kostet
Schon beim Arbeitsspeicher kann die Anordnung der Riegel einen großen Einfluss auf die Leistung haben, da dieser je nach Platzierung auf dem Mainboard in einer Single- oder Dual-Channel-Konfiguration läuft. In Spielen können die Bildraten im CPU-Limit so deutlich einbrechen. Auf der Hauptplatine gibt es aber weitere Fettnäpfchen, in die man beim Einbau der Hardware geraten kann. Wer eine M.2-SSD verbauen möchte, sollte immer darauf achten, den schnellsten Slot für die Systempartition zu verwenden. Zwar ist der Unterschied hier nicht so spürbar, trotzdem wird dadurch Leistung verschenkt.
Schmerzhafter ist da schon die Grafikkarte im langsameren PCI-E-Slot. Sie ist eine der wichtigsten Komponenten in einem potenten Gaming-PC. Die falsche Platzierung dieser kann deshalb auch unschöne Folgen haben. Meist haben Mainboards mehrere Slots, die passen würden, dennoch ist meistens nur einer davon korrekt. Im Video zeigen wir, was passiert, wenn wir statt des primären Steckplatzes mit PCI-E 4.0 x16 den zweiten verwenden, der womöglich nur mit PCI-Express 3.0 x4 angebunden ist. Das entspricht nur einem Viertel der PCI-Express-Lanes und durch den älteren Standard letztlich nur knapp einem Achtel der gesamten Bandbreite.



1.: ECC Ram gekauft für mein damaliges Pentium4-System. Ging natürlich nicht. Nach 2 haarsträubenden Stunden habe ich dann festgestellt, dass das Board kein ECC kann.
2.: SATA-Port abgerissen, weil das Kabel so einen Clip hatte, von dem ich vergessen hatte, dass er da ist.
3.: GeForce 8800GT ist abgeraucht, weil der Lüfter einen Lagerschaden hatte. Ich hab die Geräusche aber auf einen Gehäuselüfter geschoben und erst mal ignoriert.
Die Karte wurde dann beim Abfackeln so heiß, dass der Lüfter komplett geschmolzen und heruntergetropft ist. Hat auch ordentlich gequalmt und gestunken. Lustigerweise ist das meinem Schwager passiert als er an meinem PC gezockt hat. Das war ihm natürlich höchstpeinlich. War aber ja nicht seine Schuld, sondern meine Blödheit...
Sobald die Antenne an andere Position war ging der Rechner normal an. Vermutlich ging da immer eine Schutzschaltung im Netzteil an aufgrund des platzierten Magnets.
Es hat schon seinen Grund das immer noch Anleitungen (sogar gedruckt) mit dabei sind.
Jedem Mainboard liegt eine Umfangreiche Anleitung bei. Und gerade als Anfänger ist es doch klar da rein zu schauen.
Sogar ich, der über 20 Jahre, seine PC selbst zusammenbauen schaut immer vorher in die Anleitung.
Die Zeit muß sein. Und man ist sich sicher alles richtig gemacht zu haben.