Aldi-PC für 3.899 Euro zu teuer? Die Konfiguration im Check & Alternativen
Bei Aldi gibt es ab dem 19. Januar einen neuen Gaming-PC. Der Medion Hunter X30 (MD34915) kostet 3.899 Euro und ist mit einem aktuellen Intel-Prozessor und einer Geforce RTX von Nvidia ausgestattet. Wir analysieren die Konfiguration und zeigen alternative PC-Systeme auf, die Sie in einem ähnliche Preisbereich aber auch deutlich günstiger erhalten.
Der Medion Hunter X30 (MD34915) wird von Aldi ab dem 19. Januar für 3.899 Euro angeboten. Im Gaming-PC steckt ein Intel Core i7-13700K. Dabei handelt es sich um einen der schnellsten aktuell verfügbaren Prozessoren. Die CPU bietet 16 Kerne und 24 Threads, es handelt sich um eine Hybrid-CPU mit unterschiedlichen Arten von Kernen: Neben acht besonders leistungsfähigen Kernen (P-Cores) verfügt der Intel-Chip über acht E-Cores, also auf Energieeffizienz getrimmte, langsamere Kerne. Die P-Cores erreichen einen Boost-Takt von bis zu 5,40 GHz dank Turbo Boost Max 3.0, die E-Cores beschleunigen auf bis zu 4,20 GHz. Der Core i7-13700K erreicht im PCGH-CPU-Leistungsindex 91,9 Prozent der Geschwindigkeit in Benchmarks eines Core i9-13900K, der noch etwas höhere Taktraten und insgesamt 16 E-Cores bietet. Die Kühlung der CPU übernimmt die Alphacool Eisbaer 240, eine AIO-Wasserkühlung mit Dual-Radiator.
Quelle: https://www.aldi-onlineshop.de
Für 3.899 Euro bei Aldi: Medion Gaming-PC Hunter X30 (MD34915)
Im neuen Aldi-PC von Medion steckt außerdem eine Geforce RTX 4080, welche die 3D-Berechnungen übernimmt. Die Grafikkarte ist aktuell das zweitschnellste Modell auf dem Markt und erreicht im PCGH-Raytracing-Index einen Wert von 80,6 Prozent. Schneller ist nur eine Geforce RTX 4090. Die Geforce RTX 4080 bietet 16 GiByte GiByte GDDR6X-Grafikspeicher. Welches Modell im Medion Hunter X30 (MD34915) genau zum Einsatz kommt, ist der Produktbeschreibung nicht zu entnehmen. Die Grafikkarte steckt zusammen mit 32 GiByte DDR5-6000-RAM (Kingston Fury Beast) auf einem Gigabyte Z790 Aorus Elite AX. Das ATX-Mainbooard bietet eine Vielzahl von Anschlüssen und nimmt wahlweise via 2,5G-LAN, Wi-Fi 6E (WLAN 802.11a/b/g/n/ac/ax) oder Bluetooth 5.3 Kontakt mit der Außenwelt und anderen Geräten auf.
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Beim Datenspeicher, auf dem Sie Spiele, Fotos usw. ablegen können, handelt es sich um eine 1 TB große Kingston Fury Renegade. Diese SSD wird im Einzelhandel mit und ohne Kühlkörper angeboten, welche Variante im Medion X30 Hunter (MD34915) steckt, ist uns leider nicht bekannt. Die SSD im M.2-Format ist allerdings eine sehr schnelle Speicherlösung und erreicht dank PCI-Express 4.0 ×4 eine Leserate von bis zu 7.300 MB/s. Die Energieversorgung übernimmt ein Seasonic Prime GX-1300. Dabei handelt es sich um ein 1.300 Watt starkes Netzteil, das hohe Leistungsreserven mitbringt. Eine Erweiterung des PCs oder auch Übertakten (nicht von der Gewährleistung/Garantie gedeckt!) ist mit diesem Spannungswandler gar kein Problem. Beim Gehäuse handelt es sich um ein Produkt von In Win, eine Modellbezeichnung finden wir im Aldi-Onlineshop zu diesem Medion-PC allerdings nicht. Fans einer RGB-LED-Beleuchtung kommen zumindest auf ihre Kosten. Als Betriebssystem ist Windows 11 Home vorinstalliert, dazu kommen 30-Tage-Testversionen von Microsoft 365 und Mc Afee Livesafe. Hier die Übersicht aller Bauteile:
| Komponente | Produkt |
|---|---|
| CPU | Intel Core i7-13700K |
| CPU-Kühler | Alphacool Eisbaer 240 |
| Mainboard | Gigabyte Z790 Aorus Elite AX |
| RAM | 32 GiByte Kingston Fury Beast RGB DDR5-6000 |
| Grafikkarte | Nvidia Geforce RTX 4080 |
| SSD | 1 TByte Kingston Fury Renegade PCI-Express |
| Netzteil | Seasonic Prime GX-1300 (1.300 Watt) |
| Gehäuse | In Win, Modell nicht bekannt |
| Betriebssystem | Windows 11 Home |
Fazit & Alternativen zum Aldi-PC
Der ab dem 19. Januar angebotene Medion Hunter X30 (MD34915) ist ein ausgewogener und sehr schneller Gaming-PC, der für alle aktuellen Spiele prima geeignet ist. Der hohe Preis von 3.899 Euro dürfte allerdings das Budget vieler Gamer sprengen. Außerdem gibt es PCs, bei denen Sie eine vergleichbare Leistung günstiger erhalten: Im PCGH-Ratgeber-PC für 3.000 Euro stecken beispielsweise ein Core i7-13700KF und ebenfalls eine Geforce RTX 4080, weshalb die Benchmark-Leistung von Grafikkarte und CPU identisch ist. Sie erhalten zum kleineren Preis ebenfalls ein Mainboard mit Intels Z790, 32 GiByte DDR5-RAM und eine SSD mit 1 TByte.
Der PCGH-Ratgeber-PC für 4.000 Euro wiederum lockt mit doppelt so viel Speicherplatz und vor allem noch mehr Rechenleistung: Im System stecken der Core i9-13900KF mit acht zusätzlichen CPU-Kernen und eine Geforce RTX 4090, der mit Abstand schnellsten Grafikkarte auf dem Markt. Bei den in Zusammenarbeit mit Dubaro angebotenen PCGH-Ratgeber-PCs handelt es sich daher aktuell um das Topmodell, der günstigste Gaming-PC startet bereits ab 850 Euro.
Quelle: PCGH
Alle PCGH-Ratgeber-PCs im Überblick
Das Beste: Sie müssen sich nicht mit den zehn Konfigurationsvorschlägen begnügen, sondern können bei Bedarf im PC-Konfigurator die Systeme an Ihre eigenen Vorstellungen anpassen. So können Sie etwa ein alternatives Gehäuse, ein besser ausgestattetes Mainboard oder einen zusätzlichen Datenträger auswählen. Erfahrene PC-Schrauber können sich außerdem die einzelnen Komponenten zusenden lassen und Geld sparen, indem Sie den Zusammenbau selbst übernehmen.

Man macht mit einem Aldi-PC keinen großen Fehler, aber eben auch keinen Schnapper.
Die Zielgruppe ist mir allerdings nicht ganz klar. Sie muss nerdig genug sein, sehr sehr viel Geld in PC-Gaming zu investieren, darf sich aber nicht allzu sehr dafür interessieren, was sie genau im Detail dafür bekommt.
Der Artikel hat übrigens die selbe Qualität wie ein Aldi-Prospekt, aber ich bin von der anhaltend verrückten PC-Hardware-Situation so nachhaltig desillusioniert, als dass ich mich noch über so was aufregen könnte.
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da kann man auch noch bissi selber rumbasteln...
Gruß
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