AiO-Wasserkühler für die Grafikkarte: Asetek Rad Card belegt zwei PCIe-Slots
Bei der Rad Card von Asetek handelt es sich um eine Kompaktwasserkühlung für und auf den ersten Blick auch in Gestalt einer Grafikkarte. Sie belegt zwei zusätzliche PCIe-Slots und setzt auf einen an Referenzgrafikkarten erinnernden Radiallüfter. Alienware verbaut sie auf einer Geforce RTX 2080 Super.
Wären da nicht die für eine Kompaktwasserkühlung üblichen Schläuche; man könnte sie für eine zweite Grafikkarte halten. Dabei kühlt die Rad Card von Asetek den Pixelbeschleuniger lediglich. Das geschieht direkt darunter in den PCIe-Slots, von denen die Rad Card zwei beziehungsweise sogar drei bedeckt, wenn man den Abstand zur GPU mitzählt. Frischluft holt sich die AiO-Kühlung über einen Radiallüfter. Der Charme einer zweiten Grafikkarte kommt also nicht von ungefähr.
Sparbrötchen und manche Referenzgrafikkarten setzen auf solche Propeller. Sie genießen nicht den besten Ruf, weshalb sich auch AMD davon verabschieden will, haben aber auch den Vorteil, dass die Hitze direkt aus dem Gehäuse geblasen wird. Bei der Rad Card stehen, so ist es zumindest anzunehmen, mehr reine Kühlfläche und eben Flüssigkeit als Kühlmedium zur Verfügung. Theoretisch sollte da auch ein Blower-Design leiser zu Werke gehen.
In Komplett-PC mit Geforce RTX 2080 Super
Asetek stellt eine bis zu 20 Prozent niedrigere Temperatur und eine um bis zu 69 Prozent geringere Lautstärke in Aussicht. Der Vergleich bleibt leider vage, da handfeste Vergleichswerte fehlen. Alienware habe die Entwicklung der Kühllösung angestoßen, so der Hersteller. Sie ist also nicht frei im Handel erhältlich, sondern wird nur im Zusammenhang mit dem Alienware Aurora R11, ein Komplett-PC von Dell, ausgeliefert. Dort soll die Rad Card die Geforce RTX 2080 Super auf Temperatur halten.
Für Aufrüster kommt das System dadurch nur noch eingeschränkt in Frage. Interne Soundkarten lassen sich im besagten Aurora R11 zum Beispiel nicht mehr nachrüsten, da schlicht und ergreifend der Platz fehlt. Spannend wird sein, ob auch andere Hersteller die Rad Card für sich entdecken werden oder sogar ein Bausatz für Retail-Grafikkarten in den Handel kommt. Derartige Pläne hat der Hersteller zumindest nicht kommuniziert.
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Asetek zufolge sei die Rad Card ein Novum. Dabei ist die Idee, eine Kompaktwasserkühlung in die eigentlich für Erweiterungskarten gedachten Slots zu packen, an sich ein alter Hut. Thermaltake hatte mit der Tide Water bereits vor 15 Jahren einen solchen AiO-Kühler für Grafikkarten auf den Markt gebracht.
Bildergalerie
Die besten Wasserkühlungen finden Sie auch in unserem PCGH-Ratgeber Kompaktwasserkühlungen.

Aquas betreibt man ja schliesslich auch für "Generationen", ändert und optimiert mal etwas
für den eigenen Bedarf (Ultra-leise, Extra-potent). Tastet sich - wie früher fürs Übertakten -
an ein Optimum heran, eignet sich das (zeitaufwendige und kostspielige) Wissen dazu an.
Wenn Gamen mal nicht so sehr euphorisierend ist.
Solange es immer wieder Spass macht und begeistert.
Hatte wohl "Pech" mit den AiOnes. Zu wenig aufgepasst, zu sehr verwöhnt(narkotisiert)
von (andauernd funktionierender) Lüftkühlung.
Schätze mal, ich bin immer noch in einer Phase des Adepten.
(Details wären aber zu Off Topic und sprengen den Sinn eines Kommentars.)
Wünsche angenehmes Wochenende.
Mit "Chinaböller" meinte ich auch nur "bezeichnend", dass deren Produkte eine recht kurze
"Halbwertszeit" haben. Zumindest waren meine 2 Modelle nach relativ kurzer Zeit kaputt.
(Bin mittlerweile - dank PCGH und deren Torsten - eh auf Custom-Aqua.)
Freu mich schon auf den Pumpentest im kommenden Heft.
Thema Wasser sollte sowieso (wieder) mehr forciert werden.
Da es sogar für mich peniblen "Grobmotoriker" schaffbar (und leistbar)
wurde. Lol.
Meine erste war eine geschlossene Corsair, war nach 4 Monaten "trocken", sprich leer.
Grad noch den "Brand" verhindert, da offenes Gehäuse. Die CPU hats überlebt, da sie
bis heute unverändert läuft.
Meine zweite, eine Fractal Desing S36, wurde "kriechleck", hat noch gekühlt, trotzdem
hats die 800 Euro-Zotac 1080 AMP Xtreme geschossen. Diagnose: Wasserschaden.
Lehrgeld. Und: wer billig kauft (und sich auch noch darauf verlässt) kauft doppelt.
Die Haltbarkeit von Asetek-Produkten ist bei uns in der Redaktion und deren Umfeld übrigens ganz ansehnlich. Klar sind das keine Heatpipes, die auch nach 10 Jahren noch wie zu Beginn laufen, aber fünf Jahre kann man durchaus erwarten, ich habe auch schon deutlich ältere Exemplare gesehen.
Leise, sehr kühlstark, optisch sehr nice und seit dem Kauf zuverlässig wie eh und je. Werde den Kühlkreislauf aber innerhalb des nächsten Halbjahres erstmalig neu befüllen. Das ist dann aber auch alles was das gute Stück an Wartung bekommt/benötigt.
Hatte damals auch schon mehrere Custom-Wakü's (siehe u.a. Profilbild), aber bin mehr als zufrieden mit meiner AiO.
Aber ok, ist auch eines der teuersten AiO-Modelle muss man dazusagen. Vielleicht gibt's da große qualitative Unterschiede zu billigeren Lösungen.
Mit "Chinaböller" meinte ich auch nur "bezeichnend", dass deren Produkte eine recht kurze
"Halbwertszeit" haben. Zumindest waren meine 2 Modelle nach relativ kurzer Zeit kaputt.
(Bin mittlerweile - dank PCGH und deren Torsten - eh auf Custom-Aqua.)
Freu mich schon auf den Pumpentest im kommenden Heft.
Thema Wasser sollte sowieso (wieder) mehr forciert werden.
Da es sogar für mich peniblen "Grobmotoriker" schaffbar (und leistbar)
wurde. Lol.
Grad noch den "Brand" verhindert, da offenes Gehäuse. Die CPU hats überlebt, da sie
bis heute unverändert läuft.
Meine zweite, eine Fractal Desing S36, wurde "kriechleck", hat noch gekühlt, trotzdem
hats die 800 Euro-Zotac 1080 AMP Xtreme geschossen. Diagnose: Wasserschaden.
Lehrgeld. Und: wer billig kauft (und sich auch noch darauf verlässt) kauft doppelt.