Lego-Rivale Bluebrixx: Begründet "Fehler" in neuem Stargate-Set, Brabus-Lizenz gesichert
Fans haben Bluebrixx vorgeworfen, ein Stargate-Set falsch umgesetzt zu haben. Nun erklärt sich der Lego-Konkurrent in einem neuen Ankündigungsvideo. Parallel dazu verkündet man den Erwerb der Brabus-Lizenz. Ein erstes Modell gibt es schon.
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Wir hatten Ihnen in letzter Zeit häufiger Modelle des Lego-Konkurrenten Bluebrixx vorgestellt. Viel geklickt wurde zum Beispiel eine News über Modelle im Stil einer Command-and-Conquer-Basis samt Bauhof, Obelisk des Lichts und Mammutpanzer. Viel gelesen wurden auch die Meldungen über Stargate- und Star-Trek-Sets. Spannend ist vor allem die Stargate-Lizenz, weil diese im Gegensatz zur Enterprise-Lizenz nicht in Kürze abläuft, sondern in den nächsten Monaten noch kräftig ausgereizt werden soll. Etwa durch ein großes Atlantis-Set mit Mini-Figuren? Derlei hatte Bluebrixx bisher nicht kommuniziert, auch wenn Fans Andeutungen einschlägig interpretieren.
Angekündigt und noch offen ist aktuell nur das ausgehende Milchstraßen-Stargate, das nun Cameron Mitchell und Vala Mal Doran aufseiten des SG-1 Teams aufbietet. Beim Torraum war es noch Jack O'Neill. Zuvor offen waren ein Mini-Stargate und das Pegasus-Chevron. Beide findet man nun schon einige Tage im Handel. Letzteres Modell wurde von manchen harsch kritisiert. Im Netz findet man sogar Videos, wo man über den praktisch baugleichen Vorgänger herzieht.
Ärger über ungenaue Darstellung: Bluebrixx erklärt Hintergründe
Quelle: MGM
In Stargate SG-1 sah das Chevron an den Toren so aus.
Stein des Anstoßes sind die Lichtbalken links und rechts am Chevron. Eines vorweg: Chevrons sind die großen Leuchten am Sternentor. Darin rasten die Symbole der jeweiligen Adressen ein. Neun davon bietet jedes Sternentor, sieben für Adressen innerhalb derselben Galaxy, ein achtes als intergalaktische Vorwahl und schließlich noch das neunte für das interplanetare Raumschiff Destiny. Die Chevrons sind also nicht unwichtig, zumal ihr Einrasten in den Serien gerne dramatisch in Szene gesetzt wurde.
Kleine Lichtbalken müsste es an jedem Chevron pro Seite sechs geben. Nun haben aber sowohl das alte Milchstraßen-Chevron als auch das neue Pegasus-Chevron von Bluebrixx fünf verbaut. Das wird von manchen als böser Fauxpas interpretiert, wie man in Kommentaren immer wieder liest. Es wurde von Bluebrixx aber bewusst so umgesetzt.
Die Gründe dafür liefert man im erst wenige Stunden alten Verfügbarkeitsvideo zum Pegasus-Chevron. Anhand einer Aufnahme des "echten" Chevrons zeigt man, dass die Lichtleisten nicht so weit in die Form hinein reichen, wie es bei einem potenziellen Klemmbausteinmodell mit einem sechsten transparenten Stein der Fall wäre. Das Modell wäre demnach nicht richtig proportioniert. Vor der Serienproduktion des Sets gab es laut Video mehrere Entwürfe, auch solche mit der richtigen Balkenzahl. Das Design, auf das es am Ende hinauslief, erhielt grünes Licht durch den Lizenzinhaber.
Wer regelmäßig mit Klemmbausteinen baut, wird sich derlei vermutlich schon gedacht haben. Noppensteine haben ein festes Format und die Steine eine begrenzte Anzahl an Formen. Es sind keine Modellbausätze nach Art von Revell oder AMT, sondern am Ende nur die bestmögliche Annäherung beziehungsweise ein Sammelsurium der hoffentlich besten Kompromisse. Die richtigen Proportionen, aber ein Balken weniger, stellen nach Ansicht von Bluebrixx und MGM in dem konkreten Fall den beste Kompromiss dar.
Inzwischen im Handel
Das Pegasus-Chevron kann man schon seit einigen Tagen bei Bluebrixx kaufen. Es kostet im Shop der Flörsheimer 24,95 Euro plus 4,95 Euro fürs Zuschicken (bis zu einem Warenwert von 199 Euro), ist aber inzwischen auch via Amazon für 29,95 Euro im Sortiment. Sammler erhalten ein Modell aus 379 Klemmbausteinen. Es lässt sich wahlweise aufstellen oder an die Wand, zum Beispiel über einer Tür, hängen.
Brabus-Lizenz angekündigt
Parallel dazu hat Bluebrixx eine neue Lizenz enthüllt. Es geht um Brabus. Autofahrer kennen die Bochumer vermutlich als Tuner, aber auch als Ausrüster und Hersteller von Fahrzeugen. Noch hält sich das Sortiment des Klemmbausteinanbieters in Grenzen. Enthüllt wurde bisher nur der auf der G-Klasse basierende Brabus Widestar alias Set 108282 aus 255 Klemmbausteinen. Ihn kann man für 19,95 Euro bei Bluebrixx kaufen. Auf weitere Ankündigungen darf man sich laut Vorstellungsvideo einstellen. Anders verpackt gab es das Set übrigens schon vor einigen Wochen exklusiv bei Brabus in einer limitierten Auflage. Ganz neu ist die Lizenz also nicht, die Bekanntgabe erfolgt jedoch erst am 11. März via Youtube.
Neues von der Noppensteinfront
Nerds wird aktuell auch abseits von Bluebrixx einiges an der Noppensteinfront geboten. Just hatte Lego ein neues Mario-Kart-Set im Display-Format vorgestellt. Es setzt sich aus fast 2.000 Klemmbausteinen zusammen und bietet ausschließlich Prints anstelle der unbeliebten Sticker. Recht neu wiederum von Bluebrixx ist der ECTO-1, der mangels Lizenz nicht so heißen darf, sondern als 1959er-Krankenwagen mit 1984er-Upgrade daherkommt.

Hab den 131 in der Grösse.
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Die Bautechniken sind zwar schön, aber das wäre für mich zweitrangig bei einem Displaymodell (nicht das ich mir ein einzelnes Chevron in die Vitrine stellen würde ^^).
Wann kommen Threads zu neuen Küchengeräte, meine Frau fährt da voll drauf ab.
Wenn es irgendwann mal Spieleserien zum Thermomix gibt dann gibt es hier wahrscheinlich auch Rezepte .. bis dahin muss sich deine Frau gedulden und du klickst vielleicht nicht auf News die dich nicht interessieren ?