Kingdom Come: Deliverance - Details zu Bogenschießen, 3D-Scans, Künstlicher Intelligenz und mehr
Warhorse hat nach einem Monat wieder ein ausführliches Update zu Kingdom Come: Deliverance veröffentlicht. Diesmal geht es um den Start einer eigenen Crowdfunding-Plattform und neue Features und Ideen für das Rollenspiel. Außerdem gibt es ein neues Entwicklervideo, das viele spannende Themen behandelt.
Warhorse Studios haben nun nach einigem Hin und Her, an dem auch Anwälte, Paypal und eine existierende Crowdfunding-Plattform beteiligt waren, eine eigene Seite für Unterstützer ins Leben gerufen. Dort können sich die bereits vorhandenen Kickstarter-Backer mit ihrer dort verwendeten E-Mail-Adresse registrieren und gegebenenfalls auch ihre Unterstützung erhöhen. Außerdem gilt die Registrierung auch für das Forum. Was die Entwicklung von Kingdom Come: Deliverance selbst betrifft, so finden gerade Experimente mit einem 3D-Scanner-Setup mit vielen Kameras und einem Smartphone statt. Die ersten Resultate seien vielversprechend, so dass die Personen im Spiel wohl sehr detaillierte Scans von echten Menschen sein werden. Für das Motion-Capturing denken die Entwickler gerade darüber nach, ein eigenes kleines Studio dafür aufzubauen, weil das vermutlich günstiger wäre, als diesen Bereich als Auftrag an ein großes, ausländisches Unternehmen zu vergeben.
Die Programmierer haben währenddessen das Bogenschießen fast komplett in das Spiel integriert, was man auch im neuen Entwicklervideo gut sehen kann. Es sei so gut geworden, dass es fast als Bogenschießen-Simulator veröffentlicht werden könnte, so Dan Vávra, der Creative Director. Wer einen dahinhoppelnden Hasen treffen wolle, müsse ein echter Scharfschütze sein. Die Künstliche Intelligenz im Spiel kann Charaktere nun vor einer Tür Schlange stehen lassen, sie weichen sich gegenseitig aus und beherrschen das Schließen von Türen. Auch beim Reiten und dem Pferde-Modell haben die Entwickler einige Fortschritte erreicht. Dan Vávra selbst ist froh, dass er nun die meisten Medien-Termine hinter sich hat – der letzte übrigens mit unseren Kollegen der PC Games.
Quelle: kingdomcomerpg.com
