Holovision: Kickstarter-Projekt für lebensgroße 3D-Hologramme wie in Star Wars

18
News George J. King Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Provision aus Los Angeles, Kalifornien, liefern bereits kleinere Geräte aus, die Hologramme in der Größe zwischen knapp 8 Zentimetern bis zu über 1,30 Meter projizieren können. Nun wollen Sie über Kickstarter 950.000 US-Dollar sammeln, um mit damit größere und bessere Hologramme zu ermöglichen.

Provision arbeitet bereits mit rund 50 Firmen wie Google oder McDonalds zusammen und beschäftigt sich seit einem Jahrzehnt mit der Technik für Hologramme. Die aktuellen Geräte werden meistens für Werbezwecke oder auch Forschung eingesetzt, doch Provision hat größere Ziele. Mit der Kickstarter-Kampagne soll der Start für die Entwicklung von größeren und besseren Hologrammen finanziert werden, die die Grundlage für holographisches Fernsehen und entsprechende Spiele legen sollen.

Das Ziel, ein lebensgroßes Hologramm eines Menschen als Beleg für die Machbarkeit zu entwickeln, steht für Provision an erster Stelle. Andere Bereiche wären beispielsweise holographische Bildschirme, die mit Gesten gesteuert werden. Sollte die Finanzierung über Kickstarter funktionieren, soll das erste, lebensgroße Hologramm eines Menschen schon im Frühjahr 2014 in den USA "auf Tour" gehen, um die Technik vorzuführen. Weitere Einsatzbereiche sind laut dem Firmengründer auch Mobiltelefone, Computer oder Medizin.

Unterstützer erhalten für 299 und 349 US-Dollar eine kleine Version mit einem 3 Zoll großen Hologramm. Auf 2D-Bildern und -Videos lässt sich ein im Raum schwebendes Hologramm leider nur schlecht darstellen. Das zweite Video unter dieser Meldung zeigt, wie an der Universität von Tokyo mit einem Provision Holovision Modell HL17 experimentiert wurde. So richtig gut läuft die Kampagne aber bisher nicht.

Quelle: Kickstarter

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
18
    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Holovision: Kickstarter-Projekt für lebensgroße 3D-Hologramme wie in Star Wars

        Zitat von Hänschen
        Ich habe nach sovielen Jahren nach Lesen des Funktionsprinzip eines Hologramms mit 2 Laserstrahlen immer noch nicht richtig begriffen wie es geht

        Entweder wird es jedesmal ungenügend visualisiert beim Erklären oder man muss Abitur in Physik haben um es zu begreifen - der Funke ist jedenfalls nicht übergesprungen.


        Hat wer nen YouTube Link wo es richtig erklärt wird ? ^^


        Der Trick besteht letztlich darin, dass man Strukturen auf eine Oberfläche, die deutlich kleiner sind, als die Wellenlänge des einfallenden Lichtes. In welcher Helligkeit man einen "Punkt" auf dem Hologramm sieht, hängt dann nicht mehr von dessen Farbe ab - weil er keine einheitliche Farbe hat, sondern ein komplexes Muster. Die von diesem Muster zurückgestrahlten Wellen überlagern sich, je nach Blickrichtung, in unterschiedlicher Weise (guckt man 50° aus einer Richtung, ist der "vordere" Bereich des Musters näher, als der hintere - für einen Beobachter aus der gegenüberliegenden Richtung ist es anders herum) und ergeben so eine unterschiedliche Helligkeit. Dadurch kann ein "Punkt" auf einem Hologramm aus der einen Richtung hell und aus der anderen Richtung erscheinen, es können verschiedene Perspektiven in verschiedene Richtungen dargestellt werden. (ein primitiverer, verwandter Effekt sind schillernde Farben, die durch Lichtbrechung zustande kommen. Z.B. bei vielen Käfern und einigen Vogelfedern)
        Der räumliche Effekt kommt dann ganz normal über Stereoskopie zustande: Wie bei einem brillenlosen 3D-Display sieht das eine Auge eine etwas andere Perspektive, als das andere => räumlicher Eindruck. Im Gegensatz zum 3D-Display mit 2 (in einigen Fällen auch 4-9) möglichen Perspektiven bringt ein Hologramm aber eben hunderte, tausende, im Prinzip unendlich viele Perspektiven mit sich. Dadurch ist der 3D Effekt aus jeder Betrachtungsrichtung gegeben und man kann "um das Objekt herumlaufen", während man 3D Displays aus einem ganz engen Winkel betrachten muss, damit der räumliche Eindruck entsteht.

        Das heißt aber auch:
        Ein echtes Hologramm stellt Motive auf einer (flachen) Oberfläche dar. Es kann zwar den Eindruck erwecken, die Motive würden vor oder hinter dieser Ebene schweben, aber es ist nicht möglich, sie von der Seite zu betrachten. Man sieht das virtuelle Objekt nur "vor" (eigentlich: auf) dem Hologramm. Was in diversen Sci-Fi-Szenarien gezeigt wird, sind dagegen frei im Raum stehende Projektionen - mit Holographie unmöglich (mit anderen bekannten Techniken auch so gut wie )
        Überhaupt ist die Projektion eines Hologramms insgesamt unmöglich, denn es arbeitet eben mit Strukturen unterhalb der Wellenlänge sichtbaren Lichtes.

        Den restlichen Krempel mit den zwei Laserstrahlen muss man erstmal nicht verstehen. Den zeigen Videos so gerne, weil er mit eindrucksvollen Aufbauten einhergeht - während unsichtbar kleine Strukturen wenig fotogen sind. Da geht es aber nur um die erstmalige Erzeugung der Strukturen. Hat man die erstmal, können die Dinger wie Fotos vervielfältigt werden. Und, um den Bogen zum Thema zu schlagen: Die Strukturen kann man auch (relativ) einfach berechnen. Das Problem beginnt mit der Darstellung - man braucht Displays mit Auflösungen im niedrigen Nanometerbereich. Und weil die Funktionsweise eine Funktion der Wellenlänge des einfallenden Lichtes ist, ist es auch nicht möglich, verschiedene Farben kontrolliert darzustellen. Ein echt holographisches Display müsste also nicht nur wahnwitzig hohe Auflösungen erreichen - es müsste auch winzige Reaktionszeiten haben, um Farben sequentiell im Kombination mit wechselnder Beleuchtung darzustellen. (Wie ein DLP-Beamer mit Farbrad, der pro Sekunde statt 25/30 Vollbildern mindestens 75/90 Teilbilder (meistens aber das doppelte oder mehr) mit jeweils einem Farbkanal nacheinander darstellt.)
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Holovision: Kickstarter-Projekt für lebensgroße 3D-Hologramme wie in Star Wars

        Zitat von Hänschen
        Ich habe nach sovielen Jahren nach Lesen des Funktionsprinzip eines Hologramms mit 2 Laserstrahlen immer noch nicht richtig begriffen wie es geht

        Entweder wird es jedesmal ungenügend visualisiert beim Erklären oder man muss Abitur in Physik haben um es zu begreifen - der Funke ist jedenfalls nicht übergesprungen.


        Hat wer nen YouTube Link wo es richtig erklärt wird ? ^^


        Der Trick besteht letztlich darin, dass man Strukturen auf eine Oberfläche, die deutlich kleiner sind, als die Wellenlänge des einfallenden Lichtes. In welcher Helligkeit man einen "Punkt" auf dem Hologramm sieht, hängt dann nicht mehr von dessen Farbe ab - weil er keine einheitliche Farbe hat, sondern ein komplexes Muster. Die von diesem Muster zurückgestrahlten Wellen überlagern sich, je nach Blickrichtung, in unterschiedlicher Weise (guckt man 50° aus einer Richtung, ist der "vordere" Bereich des Musters näher, als der hintere - für einen Beobachter aus der gegenüberliegenden Richtung ist es anders herum) und ergeben so eine unterschiedliche Helligkeit. Dadurch kann ein "Punkt" auf einem Hologramm aus der einen Richtung hell und aus der anderen Richtung erscheinen, es können verschiedene Perspektiven in verschiedene Richtungen dargestellt werden. (ein primitiverer, verwandter Effekt sind schillernde Farben, die durch Lichtbrechung zustande kommen. Z.B. bei vielen Käfern und einigen Vogelfedern)
        Der räumliche Effekt kommt dann ganz normal über Stereoskopie zustande: Wie bei einem brillenlosen 3D-Display sieht das eine Auge eine etwas andere Perspektive, als das andere => räumlicher Eindruck. Im Gegensatz zum 3D-Display mit 2 (in einigen Fällen auch 4-9) möglichen Perspektiven bringt ein Hologramm aber eben hunderte, tausende, im Prinzip unendlich viele Perspektiven mit sich. Dadurch ist der 3D Effekt aus jeder Betrachtungsrichtung gegeben und man kann "um das Objekt herumlaufen", während man 3D Displays aus einem ganz engen Winkel betrachten muss, damit der räumliche Eindruck entsteht.

        Das heißt aber auch:
        Ein echtes Hologramm stellt Motive auf einer (flachen) Oberfläche dar. Es kann zwar den Eindruck erwecken, die Motive würden vor oder hinter dieser Ebene schweben, aber es ist nicht möglich, sie von der Seite zu betrachten. Man sieht das virtuelle Objekt nur "vor" (eigentlich: auf) dem Hologramm. Was in diversen Sci-Fi-Szenarien gezeigt wird, sind dagegen frei im Raum stehende Projektionen - mit Holographie unmöglich (mit anderen bekannten Techniken auch so gut wie )
        Überhaupt ist die Projektion eines Hologramms insgesamt unmöglich, denn es arbeitet eben mit Strukturen unterhalb der Wellenlänge sichtbaren Lichtes.

        Den restlichen Krempel mit den zwei Laserstrahlen muss man erstmal nicht verstehen. Den zeigen Videos so gerne, weil er mit eindrucksvollen Aufbauten einhergeht - während unsichtbar kleine Strukturen wenig fotogen sind. Da geht es aber nur um die erstmalige Erzeugung der Strukturen. Hat man die erstmal, können die Dinger wie Fotos vervielfältigt werden. Und, um den Bogen zum Thema zu schlagen: Die Strukturen kann man auch (relativ) einfach berechnen. Das Problem beginnt mit der Darstellung - man braucht Displays mit Auflösungen im niedrigen Nanometerbereich. Und weil die Funktionsweise eine Funktion der Wellenlänge des einfallenden Lichtes ist, ist es auch nicht möglich, verschiedene Farben kontrolliert darzustellen. Ein echt holographisches Display müsste also nicht nur wahnwitzig hohe Auflösungen erreichen - es müsste auch winzige Reaktionszeiten haben, um Farben sequentiell im Kombination mit wechselnder Beleuchtung darzustellen. (Wie ein DLP-Beamer mit Farbrad, der pro Sekunde statt 25/30 Vollbildern mindestens 75/90 Teilbilder (meistens aber das doppelte oder mehr) mit jeweils einem Farbkanal nacheinander darstellt.)
      • Von xDave78 Software-Overclocker(in)
        AW: Holovision: Kickstarter-Projekt für lebensgroße 3D-Hologramme wie in Star Wars

        Um da vielleicht mal etwas Licht reinzubringen sollten die werten Herren Spezialisten (wie marvelmaster und Merced) hier doch vielleicht auch mal ihre Lesefähigkeit in Anspruch nehmen. Es geht bei dem Projekt eben NICHT um ein Hologramm in einem Kasten sondern um ein freistehendes Hologramm. Ich dachte nämlich auch erst : "Wasn Scheiss." Aber bekanntlich ist ja derjenige, der des Lesens mächtig ist im Vorteil. Einfach künftig erstma informieren und dann kommentieren. Macht sich nicht nur auf Onlineportalen gut
      • Von Löschzwerg BIOS-Overclocker(in)
        AW: Holovision: Kickstarter-Projekt für lebensgroße 3D-Hologramme wie in Star Wars

        Wir das wo behauptet?
      • Von marvelmaster Software-Overclocker(in)
        AW: Holovision: Kickstarter-Projekt für lebensgroße 3D-Hologramme wie in Star Wars

        sorry aber son glaskasten, so cool das bild auch aussehen mag hat nix mit im raum freistehenden Hologrammen zu tun.
      • Von red17x Schraubenverwechsler(in)
        AW: Holovision: Kickstarter-Projekt für lebensgroße 3D-Hologramme wie in Star Wars

        Gibts nicht?

        Gibts doch! Das Prinzip in diesem Video beruht auf der gleichen Funktionsweise eines Blitzes. Ein Energiereicher Laserstrahl fokusiert auf einem bestimmten Punkt im Raum und bringt dort die Elektroen dazu sich von ihrem Atom zu trennen diese freigewordenen Elektronen erzeugen Licht .... dass wir sehen können (ist recht laut).... aber seht selbst und dieses Video ist vom Januar 2011.

        CES '11: Japan's Laser 3D Image Display - YouTube
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk