Bioshock-Erfinder: Ken Levines neues Spiel ist "old school"
Judas, das neue Spiel von Bioshock-Erfinder Ken Levine, wird eine reine Singleplayer-Erfahrung. Kürzlich erschienene Hits hätten gezeigt, dass der Markt dafür durchaus gegeben ist.
Ken Levine, der Erfinder von Bioshock, arbeitet seit geraumer Zeit mit seinem Studio Ghost Story Games an Judas, das für den PC, die Xbox Series X/S und die PS5 erscheinen soll. Das bisher gezeigte Material erinnert dabei mit seinem Gunplay, den Elementar-Kräften und dem einzigartigen Universum stark an Bioshock. Der Release von Bioshock Infinite liegt mittlerweile schon mehr als zwölf Jahre zurück und Fans der Shooter-Reihe dürften Judas mit einiger Vorfreude entgegenblicken. Allzu viel ist dabei über das neue Spiel allerdings gar nicht bekannt. Immerhin hat Levine jetzt ein paar neue Infos geteilt. Judas: Düsterer Ankündigungs-Trailer des neuen Spiels des BioShock-Erfinders
Für viele Fans dürfte dabei besonders wichtig sein, dass Judas ein reines Singleplayer-Abenteuer wird. Der Titel sei in dem Sinne "old school", dass man das Spiel einfach kaufe und dann auch die komplette Erfahrung dafür bekomme. Es gibt demnach keine Online-Komponente, keinen Multiplayer und kein Live-Service-Modell. Laut Levine zeige der Erfolg etwa von Spielen wie Baldur's Gate 3, Kingdom Come: Deliverance 2 und Clair Obscur: Expedition 33, dass es durchaus einen Markt für hochwertig produzierte Singleplayer-Spiele gibt.
Er stellt allerdings klar, dass er damit niemanden kritisieren möchte, der einfach nur versucht, sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Die Entwicklung von Spielen sei extrem teuer, weshalb viele Studios zu alternativen Monetarisierungsoptionen greifen müssten. Er sei einfach froh, dass sein Team genügend Unterstützung und Vertrauen erhalte, um nicht ebenfalls auf solche Mittel angewiesen zu sein.
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Quelle: Ken Levine bei Nightdive Studios auf YouTube via GamesRadar

Von daher war es sehr konsequent, dass Infinite es gar nicht mehr versuchte mit dem
Levine hatte zugegeben die Erwartungen damals hoch gesteckt. Bioshock sollte sämtliche Shooter-Klischees ausradieren. Stattdessen ist es selbst eins geworden, inklusive Klischee-Bossfight am Ende. Aber selbst als Klischee-Shooter spielt es sich eher meh mit seiner limitierten Sofort-Aggro-KI, den zahnlosen Wummen samt Trefferfeedback und den endlosen Respawn-Gegnerwellen -- Ex-Irrational sind nicht id. 2007 erschien für PC das erste Stalker -- dagegen sah Bioshock wie die Retro-Arcade-Ballerbude aus, die es unter dem Rapture-Lack samt Audiologs noch immer ist.
Teil 2 war locker unterm Strich genauso gut wie der erste Teil. Sofia Lamb hatte zwar eindeutig nicht das Charisma von Andrew Ryan, Sander Cohen oder Frank Fontaine. Story und Atmosphäre waren aber auf einem sehr vergleichbar hohen Niveau und beim Thema Moral hatte das Spiel sogar etwas mehr Tiefe als Teil 1. Der DLC Minerva's Den ist zwar sehr kurz, aber ebenfalls großartig und war schon damals sehr kostengünstig.
Game- und Gunplay sind Teil 1 klar überlegen. Hier wurden so einige sehr wirksame Optimierungen vorgenommen (gleichzeitiges Nutzen von Waffen u. Plasmiden, die Forschungskamera, das Hacken usw.).
Teil 1 und Teil 2 haben dem Zahn der Zeit wesentlich besser standgehalten als Teil 3 (BS:I). BioShock Infinite machte zwar anfangs auch eine gigantische Hype-Phase durch, aber auf lange Sicht betrachet flachte die Begeisterung dafür viel schneller und vor allem nachhaltiger ab als noch bei den ersten beiden Teilen.
und nicht wie ein (sagen wir einfach mal) Bobby Kotick, der ausschließlich in diesem Business ist um Millionen an Dollars zu scheffeln (egal wie).