Die Zukunft von CachyOS: Chefentwickler steht Rede und Antwort im großen Interview
CachyOS ist momentan wohl die populärste Linux-Distribution überhaupt und adressiert mit seinen Tweaks und Optimierungen insbesondere Spieler, die ihrem Hobby unter dem freien Betriebssystem nachgehen. Chefentwickler Peter Jung steht im Gespräch mit PCGH ausführlich Rede und Antwort.
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Jeder PC-Spieler, welcher seinem liebsten Hobby unter Linux nachgehen möchte, steht unweigerlich mindestens einmal vor dieser einen Frage: Welche Distribution eignet sich am besten für das Spielen unter Linux? CachyOS ist momentan wohl die populärste und auch mit großem Abstand meistdiskutierte Linux-Distribution überhaupt. Aufgrund seiner zahlreichen Tweaks und Optimierungen adressiert CachyOS besonders Spieler und Enthusiasten. Im Interview mit PCGH steht Chefentwickler Peter Jung ausführlich Rede und Antwort.
Peter Jung im PCGH-Interview
Auch die Redaktion von PCGH greift für ihre Linux-Benchmarks fortwährend auf CachyOS zurück. Also haben wir die Chance genutzt und uns mit Peter Jung, seines Zeichens Gründer und Chefentwickler der Gaming-Distribution, über die Anfänge, Gegenwart und Zukunft des extrem populären Betriebssystems und Linux im Allgemeinen zu unterhalten. Geforce und Windows sind ebenso Thema wie Anti-Cheat-Software und die direkte Konkurrenz.
"Es macht uns als Team wirklich stolz und glücklich zu sehen, wie viele Menschen aus der PCGH-Community CachyOS nutzen und schätzen - das ist für uns als Open-Source-Projekt das größte Kompliment."
— Peter Jung, CachyOS
Innerhalb der Community aus dem PCGHX-Forum nutzen mehr als 200 Spieler laut eigenen Angaben inzwischen CachyOS. Ein Umstand, den Peter Jung und sein Team sehr zu schätzen wissen. Also lassen Sie uns loslegen und ins große PCGH-Interview einsteigen.
Quelle: Sven Bauduin
CachyOS Hello begrüßt Anwender auf Wunsch bei jedem Systemstart der Gaming-Distribution und hilft Anwendern beim Einstieg.
PCGH: Hallo Peter, schön, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Einer aktuellen PCGH-Umfrage zufolge sind in unserer PCGHX-Community inzwischen mehr als 200 Spieler mit CachyOS unterwegs, die sicherlich gerne mehr über dich und CachyOS erfahren würden. Also stell dich doch unseren Lesern gerne erst einmal vor.
Peter Jung: Hi! Danke für die Einladung! Ich bin Peter Jung, einer der Gründer von CachyOS. Ich bin 28 Jahre alt, arbeite hauptberuflich als Test- und Qualitätsingenieur und widme meine Freizeit dem CachyOS-Projekt.
PCGH: Wie genau ist euer Team aufgestellt und wie viele Menschen insgesamt arbeiten an CachyOS?
Peter Jung: Wir sind derzeit rund 10 aktive Contributor, die direkt im CachyOS-Team sind. Generell ist jeder frei, an dem zu arbeiten, was ihn interessiert - es gibt keine strikten Zuständigkeiten. Die meisten haben ihre eigenen Projekte, an denen sie hauptverantwortlich arbeiten, aber bei größeren Aufgaben unterstützen wir uns gegenseitig.
PCGH: Habt ihr vor, bei weiterhin steigender Popularität von CachyOS zukünftig noch weiter zu wachsen?
Peter Jung: Wir sind grundsätzlich offen dafür, neue Contributor aufzunehmen, wenn jemand Interesse hat und sich aktiv einbringen möchte. CachyOS ist ein Open-Source-Projekt, und wir freuen uns immer über Menschen, die Leidenschaft mitbringen - sei es in der Entwicklung, im Packaging, bei der Dokumentation oder im Community-Support.
"Wachstum um des Wachstums willen ist aber nicht unser Ziel; uns ist wichtig, dass die Qualität und die enge Zusammenarbeit im Team erhalten bleiben."
— Peter Jung, CachyOS
PCGH: Was genau war die Idee hinter CachyOS und was wolltet ihr anders machen als andere auf Performance und Gaming optimierte Linux-Distributionen wie beispielsweise Bazzite oder Nobara Linux? Wo genau siehst du die Stärken von CachyOS und was macht euer freies Betriebssystem besonders?
Peter Jung: Vor ein paar Jahren wurde bei Arch Linux ein RFC gepostet, der vorschlug, ein optimiertes Repository für x86-64-v3-Architekturen zu erstellen. Da es dort gefühlt nicht wirklich voranging, haben Vlad und ich kurzerhand das CachyOS-Projekt gestartet.
"Am Anfang war es für mich hauptsächlich ein Lernprojekt, da ich selbst noch nicht allzu tief in der Materie gesteckt habe. Über die Zeit hat sich CachyOS dann zu einer benutzerfreundlichen und auf Performance optimierten Alternative entwickelt."
— Peter Jung, CachyOS
Einen großen Teil unserer Arbeit haben wir außerdem in den Custom-Kernel sowie in verschiedene Scheduler investiert.
Im Vergleich zu Distributionen wie Bazzite oder Nobara bietet CachyOS dabei weiterhin die volle Flexibilität von Arch Linux inklusive des AUR, über das Nutzer Zugriff auf praktisch jede verfügbare Linux-Software haben.
Unsere Stärken liegen vor allem in drei Bereichen: der engen Community-Arbeit, der frühen Implementierung neuer Features und dem konsequenten Upstream-Beitrag - wir investieren viel Zeit darin, Fehler unserer Nutzer zu beheben und die Fixes an die jeweiligen Upstream-Projekte zurückzuführen.
Quelle: Sven Bauduin
Optimierungen, Tweaks und Fixes sowie sämtliche für Spieler relevanten Softwarepakete sind in CachyOS nur wenige Klicks entfernt.
PCGH: Während Nobara Linux und Bazzite auf Fedora Workstation basieren und viele andere Distributionen ebenfalls auf Debian, Fedora oder Ubuntu aufbauen, habt ihr euch für Arch Linux entschieden. Warum ist eure Wahl so ausgefallen?
Peter Jung: Arch Linux bietet eine hervorragende Basis mit sehr gutem Tooling. Die PKGBuilds - also die Paketbau-Skripte - sind einfach in der Handhabung und ermöglichen es uns, schnell eigene optimierte Pakete zu bauen. Dazu kommt, dass Vlad und ich schon vor CachyOS überzeugte Arch-Linux-Nutzer waren. Wir kannten das Ökosystem also gut und wussten, was damit möglich ist.
PCGH: Wir haben auf PCGH gerade erst über das neue März-Release von CachyOS berichtet, welches ja über die neuen Live-Videos als Vorschau für ausgewählte Desktop-Umgebungen verfügt. Auf welche Neuerungen können sich die Nutzer von CachyOS kurz-, mittel- und langfristig freuen? Habt ihr was in der Pipeline, was besonders spannend ist?
Peter Jung: Kurzfristig arbeiten wir an einem neuen Installations-Framework, das künftig für die Desktop-, Server- und Handheld-Edition gleichermaßen genutzt wird. Das vereinfacht unsere Prozesse enorm, weil wir nur noch einen einzigen Installer pflegen müssen statt mehrerer separater Lösungen.
Mittelfristig steht die Server-Edition im Fokus, die für NAS, Homeserver sowie klassische Web- und Datenbankserver gedacht ist. Gerade in solchen Workloads kommen die Optimierungen von CachyOS besonders deutlich zum Tragen.
Langfristig werden wir die Desktop- und Handheld-Edition kontinuierlich weiter verbessern und den gesamten Installationsprozess noch robuster und benutzerfreundlicher gestalten.
PCGH: Wo siehst du aktuell noch die größten Hemmnisse für Spieler, um von Windows auf Linux zu wechseln? Multiplayer und Anticheat-Engines? Glaubst du, dass das Thema irgendwann gelöst sein wird?
Peter Jung: Anti-Cheats sind definitiv der größte Blocker für die breite Masse. Viele Spieler sind in Titeln wie CS2 mit FaceIT, Battlefield oder Valorant unterwegs, die ohne funktionierendes Anti-Cheat unter Linux schlicht nicht spielbar sind.
Gute Anti-Cheat-Systeme sind wichtig, um allen Spielern ein faires Erlebnis zu ermöglichen - ich glaube allerdings nicht, dass es in den nächsten Jahren eine generelle Lösung geben wird. Eher werden einzelne Studios gezielt eine Linux-Implementierung umsetzen. Aber ich lasse mich gerne überraschen!
Darüber hinaus gibt es noch weitere Hürden: Prozesse müssten insgesamt vereinfacht, die Softwaresuche verbessert - Flatpak macht das bereits gut - und vor allem die Stabilität erhöht werden. Gerade bei Desktop-Umgebungen wird am Kernel wenig getestet, wodurch Bugs in GPU-Treibern, WLAN-Modulen und Ähnlichem immer wieder auftreten.
"Außerdem sollten Hardwarehersteller endlich anfangen, offizielle Treiber für Peripherie wie Mäuse, Tastaturen und AIOs bereitzustellen. Aktuell wird das leider immer noch von Freiwilligen per Reverse Engineering übernommen, was den Prozess extrem langwierig macht."
— Peter Jung, CachyOS
PCGH: CachyOS ist aktuell wohl die medial populärste (Gaming-)Distribution und erfährt sowohl auf Webseiten wie PCGH als auch auf Youtube & Co. sehr großen Zuspruch. Das liegt ja ganz unzweifelhaft auch an den zahlreichen Optimierungen wie den ausgewählten und auf x86-64-v3/v4 und aktuellen Zen-Architekturen optimierten Softwarepaketen, AutoFDO, Propeller-Optimierungen, LTO, PGO und eurem hauseigenen Custom-Kernel.
Quelle: Peter Jung
Peter Jung, Chefentwickler von CachyOS
Würdest du sagen, dass CachyOS aktuell die performanteste Linux-Distribution ist, und wo siehst du noch Verbesserungspotenzial?
Peter Jung: In den Phoronix-Benchmarks ist CachyOS derzeit tatsächlich die schnellste Distribution, nachdem Intel Clear Linux eingestellt hat. Aber es gibt nach wie vor großes Potenzial - vor allem bei den GPU-Treibern und im Proton-Stack fürs Gaming.
"In den Phoronix-Benchmarks ist CachyOS derzeit tatsächlich die schnellste Distribution, nachdem Intel Clear Linux eingestellt hat."
— Peter Jung, CachyOS
Außerdem könnten Technologien wie Intel APO die CPU-seitige Performance massiv verbessern. Das Problem ist, dass deren Profile nicht öffentlich zugänglich sind und man für jede CPU manuell profilieren und testen müsste - ein enormer Aufwand.
PCGH: Wieso nehmen andere Distributionen nicht dermaßen viele Optimierungen vor, wie ihr es tut?
Peter Jung: Große Distributionen wie Fedora, Arch Linux und Ubuntu legen sehr viel Wert auf Reproduzierbarkeit. Profile-Guided Optimization zum Beispiel funktioniert damit nicht ohne Weiteres, da die Optimierungsprofile bei jedem Build-Durchlauf unterschiedlich ausfallen und somit nicht reproduzierbar sind. Allerdings bewegt sich da etwas: Red Hat hat kürzlich x86-64-v3-Unterstützung in sein Repository aufgenommen, und Ubuntu evaluiert das ebenfalls. Das Thema gewinnt an Bedeutung, weil gerade in großen Deployments - etwa bei Youtube-Servern - selbst kleine Performance-Gewinne eine massive Kostenreduktion bedeuten können.
"AutoFDO-Profile zu erstellen ist darüber hinaus sehr zeitaufwendig: Man muss den Kernel mehrfach kompilieren, profilieren und erneut kompilieren. Das ist viel Aufwand für Verbesserungen, die von außen betrachtet "nur ein bisschen Performance" bringen - obwohl sie in der Summe einen echten Unterschied machen."
— Peter Jung, CachyOS
PCGH: Ihr habt mit Cachy Hello eine hauseigene zentrale Anlaufstelle etabliert, welche unter anderem Optimierungen und Tweaks, Softwarepakete für Spieler und eine leichte Aktualisierungsverwaltung bereitstellt. Sind weitere hauseigene Apps geplant und wenn ja, welche?
Peter Jung: Bevor wir neue Apps entwickeln, möchten wir erst einmal das Design und die Benutzeroberfläche unserer bestehenden Programme überarbeiten. Unser Ziel ist eine einheitliche und angenehme Designsprache über alle CachyOS-Tools hinweg.
"Danach sind wir offen für neue Ideen - aber Qualität geht bei uns immer vor Quantität."
— Peter Jung, CachyOS
PCGH: Ich denke, wir sind uns alle darin einig, dass Valve mit SteamOS und Proton die Tür für Linux-Distributionen im Allgemeinen und für Gaming-Distributionen ganz weit aufgestoßen hat. Plant ihr, CachyOS irgendwann wie SteamOS auch auf OEM-Systemen, Fertig-PCs und Gaming-Handhelds ausliefern zu lassen?
Peter Jung: Ja, daran sind wir sehr interessiert! Aktuell entwickeln wir CachyOS noch in unserer Freizeit, aber eine Zusammenarbeit mit einem OEM-Partner wäre für uns ein spannender nächster Schritt. Gerade mit unserer Handheld-Edition und den Performance-Optimierungen sehen wir da viel Potenzial.
Quelle: Sven Bauduin
CachyOS und dessen Custom-Kernel sowie sämtliche wichtige Softwarepakete sind immer auf dem neuesten Stand.
PCGH: Wie läuft der Austausch mit den anderen Gaming-Distributionen wie Bazzite, Nobara Linux und ChimeraOS und arbeitet ihr auch direkt mit Valve zusammen? Gibt es dort einen Informationsaustausch? Am Open Gaming Collective ("OGC") beteiligt ihr euch bekanntermaßen ja nicht, warum?
Peter Jung: Der Austausch funktioniert insgesamt gut. ChimeraOS hat zum Beispiel große Vorarbeit für unsere Handheld-Edition geleistet, und deren Entwickler haben viel am Linux-Kernel-Support für das Asus ROG Ally gearbeitet. Auch mit Nobara gibt es eine direkte Kommunikation.
Am Open Gaming Collective haben wir bewusst nicht teilgenommen, weil wir für uns keinen ausreichenden Mehrwert gesehen haben - etwa beim OGC-Kernel - und die Beteiligung erheblichen Zeitaufwand bedeutet hätte. Die Idee eines gemeinsamen Kernels klingt auf den ersten Blick gut, aber in der Praxis folgt jede Distribution anderen Standards und Integrationsansätzen. Wir würden dabei entweder unsere Flexibilität mit dem eigenen Custom-Kernel verlieren oder am Ende doppelte Arbeit leisten. Ein konkretes Beispiel: Distribution A möchte eine bestimmte Patch-Series für den AMD-GPU-Treiber integrieren, während Distribution B Bedenken hat, dass das zu Regressionen führen könnte. Am Ende gehen solche Diskussionen endlos hin und her, und jeder baut doch wieder seinen eigenen Kernel. Die sinnvolle Zusammenarbeit findet ohnehin bereits statt - auch ohne formalen Rahmen.
"Am Open Gaming Collective haben wir bewusst nicht teilgenommen, weil wir für uns keinen ausreichenden Mehrwert gesehen haben. Die sinnvolle Zusammenarbeit findet ohnehin bereits statt - auch ohne formalen Rahmen."
— Peter Jung, CachyOS
PCGH: Jedem, der sich intensiv mit dem Thema Gaming unter Linux auseinandersetzt, ist bekannt, dass AMD mit Ryzen und Radeon aktuell die erste Wahl unter Linux darstellt. Nvidia hat in den vergangenen Monaten einige Schritte unternommen und beispielsweise wichtige Vulkan-Erweiterungen in seinen offiziellen Grafiktreiber implementiert. Wie siehst du die nach wie vor existierenden Schwächen von Geforce-Grafikkarten unter Linux und wie geht ihr mit diesem Thema um?
Peter Jung: Die Vulkan- und DX12-Performance auf Nvidia ist nach wie vor frustrierend, das ist keine Frage. Aber Nvidia hat in den letzten zwei Jahren klar gezeigt, dass sie Linux-Gaming ernst nehmen: Es gab viele Verbesserungen und Fehlerbehebungen, und wir sehen, dass das Thema Performance jetzt auch intern Priorität hat.
"Fairerweise muss man aber sagen, dass auch AMD seine Baustellen hat. GPU-Resets sind ein bekanntes Problem, und der Kernel-Treiber für AMD ist - sagen wir mal diplomatisch - nicht der robusteste. RADV aus dem Mesa-Projekt hingegen leistet hervorragende Arbeit und ist einer der Gründe, warum AMD unter Linux so gut dasteht."
— Peter Jung, CachyOS
PCGH: Ihr habt inzwischen auch eine Server-Edition von CachyOS in Aussicht gestellt. Welche Ziele verfolgt ihr mit dieser speziellen Version?
Peter Jung: Die Server-Edition ist noch nicht veröffentlicht, aber wir arbeiten aktiv daran. Unser Ziel ist, dass die Performance-Vorteile von CachyOS auch im Serverbereich zum Tragen kommen. Gerade bei NAS-Systemen, Homeservern und klassischen Web- oder Datenbankservern können unsere Optimierungen einen spürbaren Unterschied machen.
"Langfristig erhoffen wir uns davon auch, das Interesse von Unternehmen zu wecken, die auf maximale Effizienz angewiesen sind."
— Peter Jung, CachyOS
PCGH: Abschließend darf eine Frage natürlich nicht fehlen: Wird 2026 das Jahr von Linux auf dem Desktop und glaubst du, dass Linux ein noch größerer Herausforderer für Windows wird (Stichwort: Steam Machine)?
Peter Jung: Falls Microsoft mit Windows weiterhin so verfährt wie bisher und Linux vor allem bei der Anti-Cheat-Unterstützung aufholt, halte ich das durchaus für möglich. Microsoft hat Windows in den vergangenen Jahren wie ein Nebenprodukt behandelt und dabei zahlreiche Probleme verursacht - für eines der größten Unternehmen der Welt ist das enttäuschend. Hinzu kommt, dass Microsoft oft aktiv gegen die Wünsche seiner eigenen Kunden arbeitet.
"Bezeichnend finde ich, dass Microsoft den Xbox-Gaming-Modus jetzt auch für den normalen Windows-Desktop bringen möchte. Das zeigt mir, dass Microsoft die wachsende Konkurrenz durch SteamOS und Linux-Distributionen als echte Bedrohung wahrnimmt - und das ist für uns als Linux-Community ein gutes Zeichen."
— Peter Jung, CachyOS
PCGH: Danke für dieses ausführliche Interview. Gibt es noch etwas, das du unserer Linux-Community im PCGHX-Forum sagen oder mit auf den Weg geben möchtest?
Peter Jung: Danke für diese Gelegenheit! Es macht uns als Team wirklich stolz und glücklich, zu sehen, wie viele Menschen aus der PCGH-Community CachyOS nutzen und schätzen - das ist für uns als Open-Source-Projekt das größte Kompliment. Was ich noch mitgeben möchte: Habt keine Scheu, euch einzubringen! Jedes Feedback, jeder Bugreport und jede Beteiligung helfen uns, CachyOS noch besser zu machen. Gemeinsam wächst Linux!
Mit dieser Hardware spielt der Chefentwickler
Im Anschluss an das Interview mit Peter Jung wollte die Redaktion selbstverständlich noch erfahren, mit welcher Hardware der Macher von CachyOS welche Spiele unter Linux spielt. Die nachfolgenden Komponenten kommen dabei zum Einsatz:
Peter Jung gibt an, dass er mit seinen Setups hauptsächlich alle paar Monate die neue Diablo-4-Season sowie Anno 117 und Anno 1800 spielt. Zuletzt habe er außerdem Assassin's Creed Shadows gespielt.
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Ok, ich habe verstanden , dass man sehr viel Stolz fallen lassen müsste um die 600 Distros endlich zusammenraufen zu können um gemeinsame Ziele erreichen zu können.
Will aber loben, von den paar sehr beliebten Distros die ich probiert habe (bin bei Bazzite) , ist CachyOS das beste.
Terminal wollen alle und kompliziert sind die auch alle gleich. CachyOS war aber der Einzige, der sauber installierte und von Anfang an sauber lief und ein smoothes Gefühl durch und durch Vermitteln kann.
Auch war Steam und alle dazugehörige Download ganz einfach drauf und erledigte sich quasi von selbst. Noch einmal danke Valve, dass du Linux in den Hintern getreten hast!!
War dringend nötig, nach gefühlt 40 Jahren rum schlarppen und nichts auf die Reihe bekommen zu haben. Ich gehe raff mit denen um, ja. Haben Sie aber alles verdient, wollen ein kleines EGO Süppchen kochen und glauben dafür Lob verdient zu haben.
Sie sind heute noch nicht in der Nähe wo Windows liegt, obwohl man einfach abschauen kann!!
Bazzite hat schon 3 Monate auf dem Buckel auf meiner 2025 Maschine und gab mir Schwarzen Screen beim Booten (kein Bild aber vor dem Login), kann nicht aus dem Standby aufwachen und das Audiosystem ist schlichtweg Dreck! Kann nicht alles hier auftragen aber zum Abschluss, es kann nicht gut mit aktueller Hardware aber auch meinen 15-20 Jahre alten Drucker installieren geht dann auch nicht!
Alles aber wirklich alles geht nur mit mehr als einer 1/2h googeln und auch das ist kein Garant, weil die Linux Heinis da draussen nur glauben dir helfen zu wollen, aber am liebsten hören die sich einfach selber zu.
Und so kocht doch weiter euer schönes Süppchen und ich gehe alternativ wieder zu Win11.
Warte noch die nächste Woche für den Kernel Update Bazzite 44. Da soll es richtig was brachiales geben.
Mal sehen, die Erwartung hält sich in Grenzen. Fps Boost sei gewaltig, Beispiele waren aber (unbegreiflich) nur alte Schinken zu denen ich keinen Bezug aufbauen konnte.
Mein Cachy läuft relativ gut, ich habe nur seit Monaten permanente Probleme mit meinem 2,5 GBit Netzwerk zum NAS, Cachy will einfach nicht konstant mit 270-280 MBsek arbeiten...
Siehe meinen Post darüber, die SMB Probleme mit 2,5G Netzwerk wären mal ein Ansatz um eine Lösung zu finden.
Mehr als 30 Std. mit Google KI, neuer Hardware und es geht noch immer nicht...
Musste es aber zweimal lesen um es genau zu verstehen.
War ein wenig überladener und geladener Post von Nutcase.
Aber ja das muß auf jedenfall nochmal Richtig strukturiert aufgearbeitet werden da einige grad im Netz rumrennen und behaupten das Cachy Leute zensiert und warscheinlich in der Zukunft was einbaut.
Die hatten wohl noch mehr Schwierigkeiten zu verstehen was gemeint war.
Ich habe das so verstanden das SystemD eine Zeile für die Speicherung des Alters eingeführt hat für die Distros die es brauchen. Cachy läst das aber Leer. Und mit dem Löschen von Post's ging es um Leute die über die Strenge schlagen. Sprich Schimpfwörter und der gleichen.
Ich hoffe es kommt auch in dem Cachy Forum nochmal ein kürzerer und kompakter Post der besser Verstanden wird und nicht aus dem Kontext gerissen werden kann.
Liebe Grüße
Sven
Mir ist noch eine Frage eingefallen für das nächste Interview.
Mich würde interessieren was mit dieser Altersververifikation auf OS Ebene passiert.
Gibt es eine Version für die EU bei der das nicht aktiviert ist?
Ich persönlich halte das für eine Sicherheitslücke wenn ein OS aus dem Netz angepingt werden kann und es Informationen herrausgibt. Das ist nur eine Frage der Zeit bis ein gewiefter Programmier ein OS dazu bringt mehr Daten zu senden als gewollt.