Ryzen 9000 und die Zukunft von AMD: David McAfee steht Rede und Antwort im Interview

Im Rahmen des AMD Tech Day 2024 in Los Angeles hatten wir die Gelegenheit für ein Gespräch mit AMD-Mann David McAfee. Auf dem Programm: Ryzen 9000 vs. Ryzen AI 300, KI in Spielen und die Zukunft von AMD.

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Ryzen 9000 und die Zukunft von AMD: David McAfee steht Rede und Antwort im Interview
Quelle: AMD

Zehn Jahre war David McAfee bei HP tätig, bevor es ihn im März 2006 nach AMD zog. Im texanischen Firmenhauptquartier arbeitete er zunächst als Produktmanager für Low Power Products. 18 Jahre später bekleidet er die Position des Corporate Vice President and General Manager, Graphics and Client Channel. Nach Auftritten in zwei Plenumsveranstaltungen auf dem AMD Tech Day 2024 in Los Angeles konnten wir David für ein exklusives Interview gewinnen. Zu den besprochenen Themen gehören natürlich die allgegenwärtige KI, AMDs neue Prozessoren mit Zen-5-Kernen, KI in Spielen sowie die Zukunft von AMD.

David McAfee von AMD im großen PCGH-Interview

PC Games Hardware: Hallo David, in den letzten zwei Tagen haben wir jede Menge Vorträge und Sessions über KI, KI und noch mehr KI gehört ...

David McAfee: Hast du etwas anderes erwartet? (lacht)

PC Games Hardware: Na ja, viele Dinge, die als KI-Innovationen gepriesen wurden, sind doch beim näheren Hinsehen gar keine. Der "Story Cube" von Asus, der meine Fotos nach Personen, Situationen und Orten sortiert? Das macht mein iPhone 7 schon seit etlichen Jahren. Manche Filter in Adobe-Software gab es schon früher, heute sind sie in der KI-Abteilung einsortiert. Steht der KI-Hype-Train kurz davor, zu entgleisen?

Langfristig wird KI unseren Umgang mit dem PC stärker transformieren, als es die Maus getan hat.David McAfee: Das stimmt, viele der von dir genannten Features haben ein bisschen mit KI zu tun, sind aber keine wirklich transformativen Erfahrungen. Jemand bei AMD hat die aktuelle Lage "die Modem-Phase der KI" genannt. Was in den nächsten Jahren auf uns zukommt, wird wirklich verblüffend sein - insbesondere deshalb, weil die Fortschritte so schnell passieren werden. Denken wir nur an eine Gesprächsübersetzung in Echtzeit, vielleicht sogar eine Simultanübersetzung per Teams oder Zoom. Langfristig wird KI unseren Umgang mit dem PC stärker transformieren, als es die Maus getan hat. Wenn dein PC erst einmal versteht, was du ihm sagst, ganz natürlich, nicht bloß mit bestimmten Schlüsselwörtern - etwa "Öffne das Dokument, das ich vor zwei Tagen bekommen habe" oder "Nimm die Folien, die mir mein Kollege geschickt hat, pack sie zusammen und schick sie an den und den" - das wäre wirklich umwerfend. Ich glaube, dass all diese Dinge in den nächsten Jahren sehr wahrscheinlich sein werden, wenn du dir die heutigen Forschungsarbeiten auf dem Gebiet ansiehst. Ich glaube, die gesamte IT-Branche inklusive AMD steht in der Verpflichtung, verantwortungsvolle KI zu liefern.

PC Games Hardware: Vielleicht ist es auch Zeit für einen branchenübergreifenden "KI-Aufsichtsrat", der dann eingreift, wenn jemand KI für seine Zwecke einsetzen will und verdrehte Ergebnisse produziert, statt uns mit ihr wie in deinen Beispielen zu helfen.

David McAfee: Das stimmt. Die Hersteller, Regierungen und Normungsorganisationen müssen bereit sein, in diese Rolle zu schlüpfen und dafür zu sorgen, dass KI in die richtigen Bahnen gelenkt wird.

PC Games Hardware: Zurück in die Gegenwart - sowohl die Ryzen-9000-Serie als auch der Ryzen AI 300 nutzen Zen-5-Kerne, doch nur der Mobilprozessor setzt auf seine eigenen KI-Schaltkreise. Könnten die Desktop-Schrauber sich nicht fragen, warum ihr historisch leistungsstärkerer Prozessor hier Abstriche gegenüber der Laptop-Version machen muss?

Das KI-Einsatzgebiet des Ryzen AI 300 wird zu Beginn sehr häufig das Betriebssystem selbst sein.David McAfee: Dass in einem Laptop eine 50-TOPS-APU steckt, folgt bestimmten Gegebenheiten. Wir haben in den letzten Jahren mit Microsoft-Entwicklern zusammengearbeitet, um ihnen zu helfen, ihre Vision umzusetzen. Dazu gehören High-Duty-Modelle, die sehr häufig auf den Systemen zum Einsatz kommen, fast schon in einem "Always-on"-Modus im Hintergrund. In einem Laptop mit Batteriebetrieb muss das sehr effizient geschehen. Anders ausgedrückt: Das KI-Einsatzgebiet des Ryzen AI 300 wird zu Beginn sehr häufig das Betriebssystem selbst sein. Zu den Kunden unserer High-End-Desktop-CPUs gehören nicht von ungefähr Gamer, die dedizierte Grafikkarten in ihren Rechnern haben, mit Hunderten von TOPS. Dort sind dann anspruchsvolle KI-Modelle gut aufgehoben, die eine Mobil-NPU überfordern würden.

Auf dem AMD Tech Day 2024 bestritt David McAfee eine Session zur Ryzen-9000-Serie. Quelle: Roland Austinat Auf dem AMD Tech Day 2024 bestritt David McAfee eine Session zur Ryzen-9000-Serie.

PC Games Hardware: Wenn man überhaupt eine Grafikkarte kauft - mein Vater ist mit der Chip-Grafik seiner Ryzen-CPU völlig zufrieden. Und in diversen Sessions dieses Tech Days habt ihr ja selbst gesagt, wie gut die ist und dass man damit auch moderne Spiele problemlos in HD-Auflösung spielen kann. Solche Desktop-Besitzer schauen dann in Sachen KI auf der Grafikkarte in die Röhre.

David McAfee: Das ist in der Tat eine Herausforderung. Für diesen Fall bieten wir CPUs wie unsere 8000G-Serie an, die Funktionen von mobilen Prozessoren in den Desktop bringt - auch eine NPU. Kunden, die keine separaten Grafikkarten kaufen, greifen in der Regel eher zu solchen CPUs, während Gamer mit Ryzen 9000 auch eine moderne Grafikkarte besitzen werden.

PC Games Hardware: Schauen wir uns das mal aus der anderen Richtung an. Ein Laptop-Besitzer, der beispielsweise ein schmuckes Zenbook S16 von Asus besitzt, mag damit hadern, dass dessen CPU zugunsten von einer NPU weniger Rechenkerne als der PC seines Kumpels mit einem Desktop-Ryzen-Chip besitzt - dabei wollte er eigentlich einen Gaming-Laptop haben.

David McAfee: Als Chiphersteller steht AMD vor der Herausforderung, die richtigen Zutaten in einen flächenmäßig endlichen Prozessor zu stecken, um die Bedürfnisse der Kunden des jeweiligen Prozessors zu stillen. Eine NPU in einem Ryzen-9000-Prozessor würde bedeuten, dass wir damit auf andere Dinge verzichten müssen, und während des Designs war uns klar: Das wäre nur eine Kompromisslösung für die Kunden, bei denen die 9000er-Serie zum Einsatz kommt. Auf der Notebook-Seite können sie sich über die Beste aller Welten freuen: 12 Zen-5-CPU-Kerne, eine vernünftige GPU und eine NPU. Es hängt also wirklich davon ab, welche Einsatzbereiche ein Nutzer abdecken möchte.

PC Games Hardware: Sollten Gamer, die mehr Leistung auf ihren Laptops sehen wollen, vielleicht eher auf zukünftige CPU-Varianten warten?

Du willst den besten Gaming-PC haben? Dafür gibt es die Ryzen-9000-Serie.David McAfee: Überhaupt nicht. Denk beispielsweise an die TUF-Gaming-Laptops von Asus, die besitzen sowohl eine flinke CPU als auch eine dedizierte GPU. Und damit noch mehr KI-Leistung als "nur" mit dem Ryzen AI 300. Du willst den besten Gaming-PC haben? Dafür gibt es die Ryzen-9000-Serie.

PC Games Hardware: Wir haben über den KI-Einsatz im Betriebssystem und über KI-Modelle gesprochen. Meine Lieblingsdemo war der Chatbot, der in unserem Auftrag in unter einer Minute das Computex-Keynote-Video von Lisa Su nach Schlüsselwörtern durchforstet, um anschließend mit diesen neu gewonnenen Informationen seine vorherigen Fehlinformationen zu korrigieren.

David McAfee: Das war sehr beeindruckend, ja. Mein Favorit war die Anwendung, die aus einer Strichzeichnung ein fein gerendertes Kunstwerk generiert - und diese Modelle laufen schon heute auf Systemen mit dedizierten Grafikkarten.

PC Games Hardware: Aber wie helfen mir diese KI-Modelle beim Spielen? Klar, es gibt Zielhilfen und andere Unterstützungs-Mods, die aber bei Turnieren verboten sind. Wie profitiere ich als ganz normaler Spieler vom KI-Einsatz?

Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass die Spielewelt in nächsten Jahren durch KI umgekrempelt werden wird.David McAfee: KI in Spielen ist ein weiterer Bereich, in dem derzeit viel geforscht und experimentiert wird - Stichwort intelligente NPCs oder der Einsatz von LLMs (Large Language Models), die für realistischere Gespräche in Spielen sorgen sollen. Oder auch Spielgeschichten, die sich quasi selbst schreiben. Viele dieser disruptiven KI-Techniken werden sehr schnell ihren Weg in Spiele finden. Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass die Spielewelt in den nächsten Jahren durch KI umgekrempelt werden wird - sei es durch generative Inhalte, Sprachmodelle oder auf technischer Seite durch Frame-Interpolation oder Super Resolution.

David McAfee ist seit 28 Jahren in der IT-Branche tätig, 18 davon bei AMD. Quelle: Roland Austinat David McAfee ist seit 28 Jahren in der IT-Branche tätig, 18 davon bei AMD.

PC Games Hardware: Wenn es den Entwicklern gelingt, die Untiefen des Copyrights zu durchschiffen, und sich nicht mit fremden Federn zu schmücken, was beispielsweise die optische Gestaltung von Spielwelten angeht, versteht sich.

David McAfee: Das hat das Zeug, den KI-Einsatz auszubremsen, ganz bestimmt. (lacht) Aber klar, da steht einmal mehr das Training der KI-Modelle in der Verantwortung, nicht gegen Urheberrechte zu verstoßen.

PC Games Hardware: Selbst die von dir angesprochenen Spielgeschichten, die sich selbst schreiben, sind so eine Sache. Wenn jedes Spiel von ChatGPT geschrieben werden würde, wäre das eine öde Angelegenheit, weil dann ein Spiel wie das andere klingen würde. Und dann gibt es noch den Themenbereich Spiellokalisierung, mit Dialekten, Gedichten, Zeitbegrenzungen, Lippensynchronität und vielem mehr.

David McAfee: Auf jeden Fall.

PC Games Hardware: Was mich dagegen freut? Als jemand, der seinen Gaming-PC seit Jahrzehnten selbst zusammenbaut, muss ich mir nicht mit jeder Ryzen-Generation einen komplett neuen Rechner kaufen. Stattdessen bietet AMD mit dem AM4- den AM5-Sockeln arg lange Pin-Kompatibilität zu neuen CPUs.

David McAfee: Diesen September feiert der AM4-Sockel seinen neunten Geburtstag, das ist echt verrückt!

PC Games Hardware: Gleichzeitig gibt es Hardcore-Spieler, die immer die schnellste Grafikkarte haben müssen und beispielsweise für eine RTX 4090 1.600 US-Dollar plus Mehrwertsteuer lockermachen, ohne mit der Wimper zu zucken. Denen sind die Kosten für den Kauf eines neuen Mainboards herzlich egal - und die fragen sich möglicherweise, ob sie mit einer fünf Jahre alten Platine nicht Leistung verschenken. Was sagst du denen?

Was wir aus dem Wechsel von AM4 zu AM5 gelernt haben: Solche Umstellungen sind schwierig!David McAfee: Oh Mann! Ich liebe alle Spieler, die das unbegrenzte Budget haben, sich immer die aktuellste CPU, GPU und das aktuellste Mainboard zu kaufen. (lacht) Im Ernst: Klar gibt es Leute, die immer einen komplett neuen PC haben müssen, aber genauso gibt es solche, die ihr System Schritt für Schritt upgraden. Das ist das Schöne an einer langlebigen Plattform wie AM4 oder AM5. Darüber hinaus gibt es noch ein paar weitere Vorteile: Wenn du dir heute den Preis eines AM4-Mainboards anschaust, ist das heute aufgrund von Größeneinsparungen sehr erschwinglich - und das mit High-End-Features. Das gilt auch für AM5-Boards: Sieh dir an, zu welchen Preisen die mit unserer 7000er-CPU-Reihe an den Start gegangen sind und was sie heute kosten. Das ist ein dramatischer Unterschied. Im Laufe der Zeit wissen die Hersteller immer besser, wie sie das Routing, die Signalintegrität oder die Layer-Struktur verbessern können. Was wir aus dem Wechsel von AM4 zu AM5 gelernt haben: Solche Umstellungen sind schwierig!

PC Games Hardware: Insbesondere, wenn man erst spät in die AM4-Familie eingestiegen ist. Und dann für eine neue CPU auf einmal ein neues AM5-Mainboard mit neuem Speicher benötigt.

David McAfee: Das ist genau der Punkt. Deswegen heißt es bei unseren Entwicklungen einer neuen CPU jedes Mal: Wir bleiben erst einmal bei der gleichen Plattform. Es sei denn, es gibt so große Änderungen, dass wir nicht um eine neue Plattform herumkommen. Etwa wie der Wechsel von DDR4- auf DDR5-Speicher - da gab es keine Chance, den neuen RAM in die alte Plattform zu pfropfen.

PC Games Hardware: PC-Spieler sind sehr passioniert, was ihr Hobby angeht. Und sie hegen oft wahre Beschützerinstinkte, wenn sie die Geschicke ihrer Lieblingsfirmen verfolgen - insbesondere, wenn diese nach schwierigen Zeiten wieder bessere Tage erleben. Müssen sie sich jetzt Sorgen darüber machen, wie sehr sich AMD der KI verschreibt? Große Firmen wie Microsoft könnten einen KI-Fail sicher besser verkraften als AMD, auch wenn AMD ja nicht gerade eine kleine Firma ist.

AMD ist ein viel ausgewogeneres Unternehmen, als es jemals zuvor gewesen ist.David McAfee: Wenn du AMD aus den K6-Tagen mit AMD von heute vergleichst, ist AMD eine komplett andere Firma. Das würde auch für die Zeit von 2006 bis 2015 gelten. Seinerzeit hat AMD alles auf CPUs und Server gesetzt, und selbst die kleinsten Marktstörungen konnten wilde Schwankungen bei uns auslösen. Heute ist AMD deutlich breiter aufgestellt. Durch den Kauf von Xilinx vor zwei Jahren haben wir Kunden mit sehr langen Produkt- und Lebenszyklen dazugewonnen, was für viel Stabilität sorgt. Unsere Epyc-Serverprozessoren haben erstmals über 30 Prozent Marktanteil, ein ebenfalls sehr stabiler Markt. KI und der KI-Markt sind sehr interessant und werden für die IT-Branche noch viele Jahre interessant bleiben. All das würde ich mit einem Satz zusammenfassen: AMD ist ein viel ausgewogeneres Unternehmen, als es jemals zuvor gewesen ist. Und wir haben die Fähigkeit, die unterschiedlichsten Events zu überstehen. Das haben wir unserer CEO Lisa Su und dem ganzen Executive-Team zu verdanken, die AMD so aufgestellt haben, dass sich die einzelnen Geschäftsbereiche gegenseitig ausbalancieren.

PC Games Hardware: Das ist gut.

David McAfee: Das ist sehr gut. (lacht) Hör mal, ich bin seit vielen Jahren bei AMD, und habe miterlebt, wie die Achterbahn hoch- und herunterfährt. Da ist es gut, zu sehen, dass unsere Geschäftsbereiche so ausbalanciert sind. Und sollte es dann einem Bereich einmal nicht so gut gehen, sorgen die anderen dafür, dass die Firma weiter auf sicherem Kurs bleibt.

PC Games Hardware: Und dass AMD auf Trends oder das Verschwinden von Trends reagieren kann.

David McAfee: Exakt. Ob es um Wachstum in KI, Industrie und Automotive, den PC-Markt oder Rechenzentren geht - überleg mal, wie viele unvorhergesehene Events es allein in den letzten paar Jahren seit 2019 gegeben hat. Wir haben alle Bausteine am richtigen Platz, um darauf zu reagieren - in welche Richtung die IT-Branche sich in Zukunft auch bewegen mag.

PC Games Hardware: Das ist wirklich sehr gut. David, vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für die Zukunft.

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MajoPCGH PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Hagal
        Zumindest bei Privatanwendern wird Ki/Ai nichts reißen. Was braucht meine 71 jährige Mutter Ki/Ai?
        Gerade für diese Leute wäre das doch super, wenn sie mit dem Computer in natürlicher Sprache reden können, dieser das versteht und ihnen hilft. Und das ohne dass sie einen für alte Menschen einfach zu komplizierten Umgang mit dem Gerät lernen müssen.
        Was das allerdings mit KI zu tun hat weiß ich nach wie vor nicht. Ich meine hat nie einer von den Leuten Star Trek gesehen? Kann ich mir unter Geeks gar nicht vorstellen. Dort kann man auch super mit dem Computer plaudern, aber es wird explizit gesagt dass er keine KI, sondern einfach nur eine interaktive Datenbank ist. Und die haben wir sicher auch bald, was super ist - aber der Titel piept mich einfach die ganze Zeit an
      • Von MajoPCGH PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Hagal
        Zumindest bei Privatanwendern wird Ki/Ai nichts reißen. Was braucht meine 71 jährige Mutter Ki/Ai?
        Gerade für diese Leute wäre das doch super, wenn sie mit dem Computer in natürlicher Sprache reden können, dieser das versteht und ihnen hilft. Und das ohne dass sie einen für alte Menschen einfach zu komplizierten Umgang mit dem Gerät lernen müssen.
        Was das allerdings mit KI zu tun hat weiß ich nach wie vor nicht. Ich meine hat nie einer von den Leuten Star Trek gesehen? Kann ich mir unter Geeks gar nicht vorstellen. Dort kann man auch super mit dem Computer plaudern, aber es wird explizit gesagt dass er keine KI, sondern einfach nur eine interaktive Datenbank ist. Und die haben wir sicher auch bald, was super ist - aber der Titel piept mich einfach die ganze Zeit an
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Also ich habe auch keine Anwendung wo ich wirklich von KI Profitieren würde.Solche User wie ich da kann man sich das wohl wirklich sparen.Ich würde wenn das dazu kommt sogar noch Leistung verlieren weil dann was anderes zu kurz kommen würde.Nun ja dann kann ich mich ja weiter entspannt zurück legen.Und auf neue gute CPU Produkte warten.Mir wollte wer Threadripper also Workstation zusammen Bauen.Jedoch warte ich lieber auf Zen 5 ab.Ich will halt jede verbesserung die es so gibt mitnehmen.
        Bei dem Tempo wie lange neue Threadripper erscheinen,wird man wohl in Zukunft nur sehr langsam im Server Bereich weiter zulegen können,weil die meisten wollen gewiss nicht ewig auf neue Produkte warten.Und wenn man was braucht dann meist gleich sofort und nicht erst nach ein paar Jahren.
        Nun ja ,sehe da wirklich postiv in die Zukunft.
        Das Problem mit dem Threadripper es ist ne Sackgasse.Bei den Ryzen kann ich nach Zen 5 auch noch Zen 6 drauf montieren.Das ist das andere Problem.KI wird denke ich mal bei Workstation udn Server usw in Zukunft immer mehr ne Rolle spielen.
      • Von Hagal Software-Overclocker(in)
        Zumindest bei Privatanwendern wird Ki/Ai nichts reißen. Was braucht meine 71 jährige Mutter Ki/Ai?
        Denkt imemr daran die meisten Leute kaufen PC´s zum Arbeiten, Multimedia usw. da braucht man so was nicht. In Rechenzentren ok, aber Privat sehe ich kaum bis keinen Nutzen für.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Also ich bin skeptisch. Dass sie inzwischen längerfristige Lieferverträge gewinnen konnten, davon konnte man hier und da hören, ja. Dass sie aber einen Flop beim KI-Hype ertragen könnten, das würde mich arg wundern.

        Die 30% Marktanteil bei den Servern finde ich hingegen wieder echt Klasse. Da gewinnen sie also tatsächlich dazu. Wäre toll, wenn die Betreiber AMD da mal wieder eine Chance geben.
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        Finde das Interview super, liest sich irgendwie so locker und nicht verkrampft wie es oft der Fall ist
      Direkt zum Diskussionsende
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