Intel Architecture Day: Xe Gaming-GPUs sind "HPG" und kommen mit Raytracing 2021
Intel hat auch ganz kurz die Xe-Gaming-Grafikkarten auf dem Intel Architecture Day angerissen und bestätigt, dass die 2021 mit Raytracing kommen sollen.
Im Rahmen des Intel Architecture Day hat Intel auch das Thema Xe-Grafik noch einmal aufgegriffen. Einen Teil der Informationen haben wir bereits im Rahmen des Artikels zu Tiger Lake veröffentlicht, der zusammen mit Superfin das Kernthema war. Intel erwähnte aber auch kurz die Gaming.Grafikkarten und das soll nicht unerwähnt bleiben. So stellte Intel klar, dass die Gaming.Grafikkarten im Jahr 2021 auf den Markt kommen sollen. Sie werden als Xe-HPG gekennzeichnet. HPG steht für High Performance Gaming.
Die HPG-GPU wird mit einem Speicherinterface für GDDR6(X) ausgestattet und wirft die Compute-Lasten über Bord, die für Gaming nicht gebraucht werden. Dafür gibt es dann Raytracing. Weiter ins Detail ging man derweil nicht. Eine Xe-HP-GPU hat als Erinnerung 2.048 Ausführungseinheiten in 4 Tiles. Für HPG-GPUs wird 1 Tile erwartet; die HPC-Karte soll bis 16 Tiles haben. Noch mal zur Erinnerung: LP ist Low Power und wird als IGP und Einsteigerkarten verwendet (Tiger Lake, DG1), HP ist High Power und richtet dich an Datacenter (Arctic Sound). Dann gibt es noch HPC (Ponte Vecchio), was für Exascale-Computer vorgesehen ist und nun eben auch HPG für Gaming.
Ein Tile von Xe soll 512 Execution Units haben und 10,6 Teraflops rohe Rechenleistung. Es gab Demo-GPUs mit 4 Tiles, die auf 1,3 GHz getaktet waren. Wie schnell das letztendlich in Spielen ist, kann man kaum abschätzen. Neben der reinen Rohleistung ist auch Treiberoptimierung ein Thema, denn am Ende muss man jede Leistung auch auf die Straße bringen. Raja Koduri erwähnte auf dem Architecture Day 42 Teraflops aus einem Package und verweist auf nicht konkret genannte Produkte auf dem Marktm die bei rund 20 Teraflops liegen. Nach letzten Gerüchten sollen die Chips in 10 nm extern produziert werden, also nicht in einer Fab von Intel. Die gute Nachricht ist auf jeden Fall, dass der Markt ab 2021 - sofern es keine weiteren Probleme gibt - einen Grafikkartenanbieter mehr hat. Und mit Glück ist das Produkt auch auf Augenhöhe von AMD und Nvidia.
Entscheide für dich selbst rational, wo du das meiste für deine Kohle kriegst, wie Männer eben. Sympathiepunkte beschleunigen keine Pixel
Erstere Gründe kann man belächeln, letztere sind meiner Meinung nach OK. Wobei man sich klar machen sollte, dass bei allen Firmen immer Dinge passieren, die einem vermutlich nicht passen. Da muss man dann eben vorsichtig sein, dass man nicht doch aus ersteren Gründen nebst irrationaler Empörung handelt und es für zweiteres ausgibt.
Liest du keine Testberichte?
Es gibt mehr als nur Mainstream und Spielebenches, wo maximal 8 Kerne ordentlich gefordert werden und 2 schnelle Kerne mit Megaboosttakt den Ausschlag für 5% Mehrleistung geben.
Ich bin aber auf deiner Seite, dass ein dritter großer Anbieter sicherlich ein Zugewinn ist und der Endkunde dafür dankbar sein sollte.
Allerdings hat Intel es verbockt und sein ganzes Image selbst abgeschossen, daher werde ich deren Produkte nicht mehr kaufen.
Noch so ein Boy.. Werde zum Mann!
MfG
Klar ich weiß für viele ist alles politische grundlegend böse (damit meine ich jetzt nicht explizit dich), aber wenn man es weniger naiv angeht, dann versteht man schon, warum zum Teil (sehr wenige) Entscheidungen des Kartellamts per Ministererlass kassiert werden. Es gibt neben den rein kartellrechtlichen Gesichtspunkten schließlich auch andere Gesichtspunkte, die gesamtwirtschaftlich Sinn machen können.
Preisabsprachen gehören allerdings zu den Dingen, die grundsätzlich immer, wenn sie ans Licht kommen (speziell die US Behörden sind da sehr unnachgiebig) zu empfindlich hohen und Strafen führen. Generell sind kartellrechtliche Verstöße bei in den USA an der Börse befindlichen Unternehmen extrem teuer, dort gelten nochmal schärfere Regeln.