Intel Architecture Day: Xe Gaming-GPUs sind "HPG" und kommen mit Raytracing 2021

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Intel 2020 Architecture Day 14
Quelle: Intel

Intel hat auch ganz kurz die Xe-Gaming-Grafikkarten auf dem Intel Architecture Day angerissen und bestätigt, dass die 2021 mit Raytracing kommen sollen.

Im Rahmen des Intel Architecture Day hat Intel auch das Thema Xe-Grafik noch einmal aufgegriffen. Einen Teil der Informationen haben wir bereits im Rahmen des Artikels zu Tiger Lake veröffentlicht, der zusammen mit Superfin das Kernthema war. Intel erwähnte aber auch kurz die Gaming.Grafikkarten und das soll nicht unerwähnt bleiben. So stellte Intel klar, dass die Gaming.Grafikkarten im Jahr 2021 auf den Markt kommen sollen. Sie werden als Xe-HPG gekennzeichnet. HPG steht für High Performance Gaming.

Die HPG-GPU wird mit einem Speicherinterface für GDDR6(X) ausgestattet und wirft die Compute-Lasten über Bord, die für Gaming nicht gebraucht werden. Dafür gibt es dann Raytracing. Weiter ins Detail ging man derweil nicht. Eine Xe-HP-GPU hat als Erinnerung 2.048 Ausführungseinheiten in 4 Tiles. Für HPG-GPUs wird 1 Tile erwartet; die HPC-Karte soll bis 16 Tiles haben. Noch mal zur Erinnerung: LP ist Low Power und wird als IGP und Einsteigerkarten verwendet (Tiger Lake, DG1), HP ist High Power und richtet dich an Datacenter (Arctic Sound). Dann gibt es noch HPC (Ponte Vecchio), was für Exascale-Computer vorgesehen ist und nun eben auch HPG für Gaming.

Ein Tile von Xe soll 512 Execution Units haben und 10,6 Teraflops rohe Rechenleistung. Es gab Demo-GPUs mit 4 Tiles, die auf 1,3 GHz getaktet waren. Wie schnell das letztendlich in Spielen ist, kann man kaum abschätzen. Neben der reinen Rohleistung ist auch Treiberoptimierung ein Thema, denn am Ende muss man jede Leistung auch auf die Straße bringen. Raja Koduri erwähnte auf dem Architecture Day 42 Teraflops aus einem Package und verweist auf nicht konkret genannte Produkte auf dem Marktm die bei rund 20 Teraflops liegen. Nach letzten Gerüchten sollen die Chips in 10 nm extern produziert werden, also nicht in einer Fab von Intel. Die gute Nachricht ist auf jeden Fall, dass der Markt ab 2021 - sofern es keine weiteren Probleme gibt - einen Grafikkartenanbieter mehr hat. Und mit Glück ist das Produkt auch auf Augenhöhe von AMD und Nvidia.

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    • Kommentare (44)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Zappaesk Volt-Modder(in)
        Zitat von -ElCritico-
        Noch so ein Boy.. Werde zum Mann! Entscheide für dich selbst rational, wo du das meiste für deine Kohle kriegst, wie Männer eben. Sympathiepunkte beschleunigen keine Pixel
        Nun es hängt halt davon ab, aus welchen Gründen man eine Firma ablehnt. Ob rein aus emotionalen bzw Imagegründen oder eben weil eine Firma gegen die eigenen Überzeugungen handelt. Das hat dann nichts mit Mann sein zu tun, sondern mit Rückgrat.
        Erstere Gründe kann man belächeln, letztere sind meiner Meinung nach OK. Wobei man sich klar machen sollte, dass bei allen Firmen immer Dinge passieren, die einem vermutlich nicht passen. Da muss man dann eben vorsichtig sein, dass man nicht doch aus ersteren Gründen nebst irrationaler Empörung handelt und es für zweiteres ausgibt.
      • Von Zappaesk Volt-Modder(in)
        Zitat von -ElCritico-
        Noch so ein Boy.. Werde zum Mann! Entscheide für dich selbst rational, wo du das meiste für deine Kohle kriegst, wie Männer eben. Sympathiepunkte beschleunigen keine Pixel
        Nun es hängt halt davon ab, aus welchen Gründen man eine Firma ablehnt. Ob rein aus emotionalen bzw Imagegründen oder eben weil eine Firma gegen die eigenen Überzeugungen handelt. Das hat dann nichts mit Mann sein zu tun, sondern mit Rückgrat.
        Erstere Gründe kann man belächeln, letztere sind meiner Meinung nach OK. Wobei man sich klar machen sollte, dass bei allen Firmen immer Dinge passieren, die einem vermutlich nicht passen. Da muss man dann eben vorsichtig sein, dass man nicht doch aus ersteren Gründen nebst irrationaler Empörung handelt und es für zweiteres ausgibt.
      • Von -ElCritico-
        Zitat von BxBender
        Intel hat seit mindestens 2 Jahren nicht mehr den schnellsten Prozessor im Portfolio.
        Liest du keine Testberichte?
        Es gibt mehr als nur Mainstream und Spielebenches, wo maximal 8 Kerne ordentlich gefordert werden und 2 schnelle Kerne mit Megaboosttakt den Ausschlag für 5% Mehrleistung geben.
        Ich bin aber auf deiner Seite, dass ein dritter großer Anbieter sicherlich ein Zugewinn ist und der Endkunde dafür dankbar sein sollte.
        Allerdings hat Intel es verbockt und sein ganzes Image selbst abgeschossen, daher werde ich deren Produkte nicht mehr kaufen.

        Noch so ein Boy.. Werde zum Mann! Entscheide für dich selbst rational, wo du das meiste für deine Kohle kriegst, wie Männer eben. Sympathiepunkte beschleunigen keine Pixel
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Xzellenz
        Highend-Grafikkartenmonopolisten hassen diesen Trick
        LOL, das wäre die perfekte Clickbaitüberschrift.

        MfG
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Zappaesk
        Preisabsprachen gehören allerdings zu den Dingen, die grundsätzlich immer, wenn sie ans Licht kommen (speziell die US Behörden sind da sehr unnachgiebig) zu empfindlich hohen und Strafen führen. Generell sind kartellrechtliche Verstöße bei in den USA an der Börse befindlichen Unternehmen extrem teuer, dort gelten nochmal schärfere Regeln.
        Im Prozessormarkt sind Preisabsprachen nahezu überflüssig. Die Preise der Konkurrenz sind offen zu sehen und da man zum Zeitpunkt des Verkaufsbeginns 95 Prozent der Kosten ohnehin schon bezahlt hat, können Preisanpassungen schnell und dynamisch erfolgen. Das AMD dann bei gleicher Leistung immer ein paar Prozent unter Intel zielt und Intel sich weitestgehend nicht darum kümmert, ist seit über 20 Jahren offensichtlich und bedarf keiner weiteren Absprachen. Limitierend ist für die CPU-Preisgestaltung ohnehin nicht das in anderen Märkten übliche Zusammenspiel aus Nachfrage und Konkurrenzangeboten, das man mit Preisabsprachen umgehen kann, sondern das Niveau der eigenen Vorgänger: Wenn sich zum Beispiel Klopapierhersteller auf 1 Cent pro Blatt & Rolle für ihre Packungen absprechen, könnten sie ihre Gewinnspanne massiv zu Lasten der Kunden steigern. Würden AMD und Intel dagegen 1 Cent pro MHz & Kern absprechen, würden die Leute einfach bei ihren alten Prozessoren bleiben.
      • Von Zappaesk Volt-Modder(in)
        Zitat von twack3r
        Absolut richtig, deswegen gibt es ja auch Kartellämter/Wettbewerbshüter die mal gut performen und mal politisch. Über den angemessenen Durchgriff lässt sich dann trefflich diskutieren.
        Wobei sich gut und politisch nicht gegenseitig ausschließen.

        Klar ich weiß für viele ist alles politische grundlegend böse (damit meine ich jetzt nicht explizit dich), aber wenn man es weniger naiv angeht, dann versteht man schon, warum zum Teil (sehr wenige) Entscheidungen des Kartellamts per Ministererlass kassiert werden. Es gibt neben den rein kartellrechtlichen Gesichtspunkten schließlich auch andere Gesichtspunkte, die gesamtwirtschaftlich Sinn machen können.

        Preisabsprachen gehören allerdings zu den Dingen, die grundsätzlich immer, wenn sie ans Licht kommen (speziell die US Behörden sind da sehr unnachgiebig) zu empfindlich hohen und Strafen führen. Generell sind kartellrechtliche Verstöße bei in den USA an der Börse befindlichen Unternehmen extrem teuer, dort gelten nochmal schärfere Regeln.
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