Intel Xe DG1: GPU hinkt Radeon RX 560 und Geforce GTX 1050 Ti weiter hinterher
Intels Xe DG1-Grafikeinheit wurde abermals in freier Wildbahn gesichtet. Dieses Mal gibt es auch einen Anhaltspunkt zur Performance. Blicken ließ sich die für Entwickler als Desktop-Variante abgewandelte Mobile-GPU in der Datenbank von 3DMark inklusive Firestrike-Wertung. Hier gibt es allerdings noch Luft nach oben.
Intel werkelt hinter den Kulissen weiter an den eigenen Xe-GPUs. Zuletzt wurde die abgewandelte Desktop-Version des ersten dedizierten Mobile-Ablegers, das aktuell als abgewandelte Desktop-GPU und Software Development Vehicle (SDV) den Entwickler zur Verfügung steht, in der Datenbank von 3DMark gesichtet. Im Schlepptau hatte die Grafikeinheit auch einen Firestrike-Score.
Geteilt wurde ein entsprechender Screenshot vom bekannten Leaker TUM_APISAK via Twitter, den Sie nachfolgend finden. Insgesamt erzielte die Xe DG1 im Graphics Score 5.960 Punkte. Damit hinkt die Intel-GPU teils deutlich hinter betagten Einsteiger-Modellen von AMD und Nvidia hinterher. Weit entfernt ist so beispielsweise die Geforce GTX 1050 Ti. In Schlagweite befindet sich hingegen die Radeon RX 560.
Quelle: TUM_APISAK
Intel Xe DG1: GPU hinkt Radeon RX 560 und Geforce GTX 1050 Ti weiter hinterher (1)
Zuletzt wurde Intels Xe DG1 in mehreren Datenbank-Einträgen gesichtet. In voller Ausbaustufe soll Intels erste marktreife dedizierte GPU, die auf den Einsatz in Notebooks ausgelegt ist, auf 96 Execution Units (EUs) kommen. In Summe entspräche das 768 Shader-Einheiten. Hinzu sollen sich wahlweise 3 oder 6 GiByte Grafikspeicher gesellen, wobei es sich hierbei voraussichtlich um GDDR6-Speicher handelt wird.
Auch lesenswert: Intel Xe-LP: DG1-GPU zeigt sich in SiSoftware-Datenbank mit 768 Shader-Einheiten
Intel Xe DG1 sortiert sich innerhalb des geplanten Portfolios in die Xe-LP-Sparte ein. Die richtet sich an Endverbraucher und Gamer. Demgegenüber steht unter anderem das Xe-HP-Aufgebot für das High Performance Computing-Segment. Hier zeigte Intel erst kürzlich ein fertiges Package.
Quelle: via videocardz.com


Wenn zum Release der Preis passt, könnte man sich das überlegen, nur um zu schauen, ob man der Karte noch etwas Feuer unterm Arsch machen kann.
Mit 30W TDP müsste da ja noch gut Luft nach oben sein, selbst, wenn es nicht gut skaliert
Ehrlich gesagt ist es schwer zu vermitteln wofür man noch mehr CPU Leistung in Laptops braucht. Bei den meisten Leuten ist die Anwendung für sowas einfach nicht da, Surfen, Videoglotzen, Office, Feierabend. Intel war bereits einmal in so einer Lage, da hat dann jeder plötzlich nur noch die billigsten der billigen CPUs von Intel verbaut, weil für die leistungsstärkeren kein Anwendungszweck mehr da war. Das hat sich dann wieder etwas gewandelt, aber in der Zeit sind Memory-Controller und Grafikkarte mit auf den Chip gewandert, wo sie vorher auf dem Mainboard verlötet waren (z.B. nforce).
Intel wird nicht wollen, dass der Markt jetzt statt 150€ CPUs nur noch 25€ CPUs will. Selbst eine 5-10 Jahre alte CPU ist im Regelfall bei unter 10% wenn man nicht gerade spielt. Welche Chance glaubt Intel da eine CPU verkaufen zu können bei der der einzige messbare Unterschied ist, dass sie jetzt im Normalfall bei 2% statt 10% Auslastung steht? Die letzten fünf Jahre hat man sich stark in die Richtung gelehnt dass Office PCs sehr viel kleiner geworden sind und Laptops mehr Laufzeit haben. Das war für den Kunden eine sichtbare Evolution, aber eine die bestenfalls schulterztuckend von der Masse wahrgenommen wurde.
Schaut Euch den i7-7700k an. Ich behaupte für alle Nicht-Gamer reicht der vermutlich zwei Jahrzehnte lang. Das war für Intel ein 400€ Chip. Was der 7700k kann, steckt jetzt in einem 130€ i3 Prozessor. Und, ist das plötzlich zu wenig Leistung? Nein, für die meisten ist das immer noch viel zu viel. Für Intel aber ein Verlust von 270€ die der Kunde jetzt weniger zu bezahlen braucht um zufrieden zu sein. Noch mal drei Jahre und dann steckt das in einem 50€ Atom, ohne dass sich für den Kunden die Lage geändert hätte. Der Kunde braucht immer noch nicht mehr. Nur für Intel hat sich die Lage geändert, der Markt braucht statt High-End Produkten nur noch Intel Low-End. Nach 20 Jahren (fast) durchgehend steigendem Hardwarehunger von Software ist der Hunger gestillt. Das verändert massiv die Ausgangslage von Intel.
Irgendwas muss Intel also mit dem ganzen Chip anstellen, wenn sie ihn verkaufen wollen. Wenn Intel weiter eine CPU/GPU/etc. von der Größe eines 7700k für den Preis eines 7700k verkaufen wollen und nicht zum Billigchip-Anbieter mutieren, weil niemand mehr braucht (vgl. Smartphones CPUs/GPUs). 8k Videoprocessing und Gaming sind da schon fast die einzige Option. Einen Markt erschließen, der vorher nicht da war. Es werden vielleicht nicht alle Gamer sagen, dass sie mit einer CPU+GPU Kombination von Intel zufrieden sind die sich auf nvidia 50er oder 60er Serie bewegt, aber man dreht lieber sowas einem Nicht-Gamer an, als einzugestehen, dass der Normale Kunde jetzt bei Intel Geld spart, weil er nur deren 7nm Atom CPU der Zukunft braucht. Das muss die PR dem dann schon einreden, dass man für ein wenig Surfen daheim das Equivalent einer 300€ Spielkonsole braucht, nur halt für 500€ because Intel.
Die iGPUs sind in jeder CPU enthalten,msn zahlt nur weniger, dass sie bewusst auch weniger Funktionen hsben bzw welche deaktivieren. Sber das Silizium bekommt jeder dazugeschenkt.
Wenn sie an Amd Kratzen reicht das für die erste Deidizierte GPU völlig aus, dabei kann man davon ausgehen im Einstiegsbereich wird Intel Fussfassen .
1050 Leistung reicht vollkommen um mir eine GPU von Intel zu kaufen.