Intels i7 soll vor allem in professionellen Anwendungen Vorteile bieten

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Das Intel Developers Forum in San Francisco ist in vollem Gange und schon überschlagen sich die Meldungen zu Intels neuer Prozessorarchitektur Nehalem und der dazugehörigen ersten Prozessorfamilie Core i7. [br]

Intels Core i7 soll im Bereich Spiele keinen großen Leistungsschub bringen. (Bild: Intel) Intels Core i7 soll im Bereich Spiele keinen großen Leistungsschub bringen. (Bild: Intel) So melden nun die Kollegen von Anandtech, dass Intels neuer Wunderchip für Spieler gar nicht den erhofften Performancezuwachs bringen soll. Der Core i7 soll in den Frameraten nur unwesentlich über den Prozessoren der Penryn-Familie liegen, auch in Anwendungen, in denen die GPU nicht der limitierende Faktor ist. Den größten Vorteil aus der neuen Architektur dürften nach Meinung des Autors Johan De Gelas Anwendungen im Bereich High Performance Computing und Datenbanken ziehen.

Doch warum ist das so? Die meisten Spiele profitieren spürbar von schnellen Caches und einer guten Integer-Performance, nachdem der Großteil der Fließkommaleistung mittlerweile von der GPU übernommen wird. Da die aktuelle Core-Architektur quasi ein Quantensprung in Sachen Integer-Performance gegenüber dem Vorgänger Pentium 4 und dem Konkurrenten Athlon 64 war, fällt der Leistungssprung beim Wechsel auf Nehalem in diesem Bereich weitaus kleiner aus, als noch vor zwei Jahren.

Außerdem verfügt der Core i7 über einen relativ kleinen Level-2-Cache - hier kann der Core 2 deutlich mehr Speicher aufweisen. Es ist aber davon auszugehen, das Intel keinen Leistungsrückschritt zulässt und die Nehalem-Architektur so ausgelegt ist, dass sie zumindest eine leicht bessere Performance als aktuelle Core-2-Prozessoren erreicht - auch beim Gaming.

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