Intel Nova Lake: Gerüchte zur Leistungsaufnahme und zur Chipfläche der neuen CPUs [Update]

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Intel Nova Lake: Gerüchte zur Leistungsaufnahme und zur Chipfläche der neuen CPUs
Quelle: Sven Bauduin

Jetzt aktualisiert: Ein Leaker behauptet, dass Intels 52-Kern-Nova-Lake-CPU mit abgeschalteten Powerlimits und bei voller Auslastung über 700 Watt verbrauchen kann.

Original-Artikel vom 10. Februar: Schon bald erscheinen ziemlich sicher Intels Refresh-CPUs der Arrow-Lake-Serie, bis dann darauf die Nova-Lake-Prozessoren folgen, die wieder eine "vollwertige" Prozessorgeneration darstellen sollen. Die Spitzen-CPU von Nova Lake wird von der Gerüchteküche derweil mit 52 Kernen und zwei Compute-Tiles prophezeit, und wie der Leaker kopite7kimi jetzt herausgefunden haben will, soll sie beim Verbrauch auf über 700 Watt kommen können.

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Top-CPU mit 52 Kernen bis ans Äußerste gebracht

Das gelte allerdings nur für die Ausnahmesituation mit abgeschalteten Powerlimits und bei voller Auslastung. Genaueres dazu, etwa zu Workloads und Testbedingungen, verrät kopite7kimi nicht. Laut Videocardz könnte es sich in dem beschriebenen Fall um das PL4 der Nova-Lake-CPU handeln. Jedoch befürchtet der Leaker, dass auch das PL2, welches für kurze Zeit angelegt werden darf, bei über 400 Watt liegen dürfte.

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Damit ist fraglich, ob zumindest die Nova-Lake-CPUs mit zwei Compute-Tiles mit Intels Standard-TDP-Konfiguration von 125/250 Watt vorliebnehmen, oder ob diese nur noch für die CPUs mit einem Compute-Tile und bis zu 28 Kernen gelten werden - insofern die Nova-Lake-Prozessoren so erscheinen, wie Gerüchte sie skizzieren.

Intel Nova Lake - Temperatursperre und Booten ohne P-Kerne?

Ein anderer Leaker unter dem Namen Jaykhin stellt ebenfalls nicht offiziell bestätigte Informationen zu Nova Lake bereit, die auf die kommende CPU-Generation zutreffen sollen. So geht es einerseits um die Temperaturdrosselung rund um den TJMax-Wert (Thermal Junction Maximum). Letzterer soll künftig weder verändert noch die Temperaturdrosselung komplett ausgeschaltet werden können.

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Andererseits sind Jaykhin zufolge die Nova-Lake-CPUs in der Lage, ganz ohne P-Kerne zu booten. Lediglich die LPE-Kerne (oder zusätzlich mit E-Kernen) sollen für den Vorgang ausreichen, während Anwender alle P-Kerne und ganze Compute-Tiles ausschalten können sollen. Jaykhin spricht weiterhin über die Größe eines Compute-Tiles mit 8 P- und 16 E-Kernen, welche 94 mm² betragen soll. Zudem verfüge ein Cluster mit zwei P-Kernen 4 MiB L2-Cache, was demnach 2 MiByte pro P-Kern entspräche. Derzeit wird darüber spekuliert, dass die Nova-Lake-S-Desktop-CPU-Generation noch 2026 ihren Start auf dem Markt feiert.


Vergrößerte Chipfläche dank bLLC

Update vom 11. Februar 2026: Wie der Leaker HXL via X behauptet, soll sich die Chipfläche bei Nova Lake deutlich vergrößern, was auf den bLLC, Intels Pendant zu AMDs 3D V-Cache, zurückzuführen sein soll. Dieser zusätzliche Cache soll nicht wie bei AMD gestapelt, sondern in den Chip integriert werden, was sich auf die Fläche auswirkt und diese um 36 Prozent vergrößern soll.

Zum Vergleich: Ein Nova-Lake-Compute-Tile mit 24 Kernen (8 P- + 16 E-Kerne) soll eine Chipfläche von 110 mm² aufweisen. Kommt der bLLC hinzu, der den L3-Cache auf 144 MiByte aufstocken könnte, soll die Chipfläche bereits 150 mm² betragen. In diesem Fall handelt es sich um CPUs in der Ausführung mit einzelnem Compute-Tile. Die Spitzen-CPU von Nova Lake kommt den aktuellen Gerüchten zufolge aber im Dual-Compute-Tile-Design mit 52 Kernen und entsprechend doppeltem bLLC von 288 MiByte.

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Die Nova-Lake-Architektur soll, Stand jetzt, vier Chips, je zwei mit Single- und Dual-Compute-Tile, enthalten, die mit dem neuen bLLC versehen werden. Jene Compute-Tiles sollen zudem bei TSMC in N2 gefertigt werden und könnten im Falle der größten CPUs im Zusammenspiel mit GPU- und I/O-Tile für eine Gesamt-Chipfläche von über 400 mm² sorgen.


Compute-Tile kompakter als gedacht

Update vom 16. Februar 2026: Der chinesische Leaker Golden Pig Upgrade, der häufiger mit Hardware-Prognosen auffällt, berichtete auf Weibo, dass die Fläche des Nova-Lake-Compute-Tiles etwas kompakter ausfallen soll. Der Leaker HXL sprach bekanntlich von 110 mm² beim Compute-Tile der Chips in der Ausführung mit 8 + 16 Kernen, während Golden Pig Upgrade eine Fläche von 14,8 × 6,6 mm in Aussicht stellt, was in knapp 98 mm² resultieren würde.

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Mit dem Zusatzcache bLLC vergrößere sich die Fläche auf knapp 154 mm² (14,8 × 10,4 mm), was deutlich näher an der Schätzung von HXL liegt. Somit wäre die Chipfläche deutlich kompakter als noch bei Arrow Lake, dessen Compute-Tile circa 117 mm² misst. Mit Dual-Die-Design, welches einige Nova-Lake-Prozessoren aufweisen sollen, ergäben sich die folgenden Chipgrößen:

  • Intel Nova Lake 8 + 16 + 4 Kerne (Standard Compute Tile): ~97,68 mm²
  • Intel Nova Lake 8 + 16 + 4 Kerne + 144 MiB L3-Cache (bLLC Compute Tile): ~153,92 mm²
  • Intel Nova Lake 16 + 32 + 4 Kerne (Dual Compute Tile): ~195 mm²
  • Intel Nova Lake 16 + 32 + 4 Kerne + 288 MiB L3-Cache (bLLC Dual Compute Tile): ~307 mm²

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Quelle: kopite7kimi auf X, Jaykhin auf X, HXL auf X, Golden Pig Upgrade auf Weibo

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    • Kommentare (92)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von bobwearebob Schraubenverwechsler(in)
        Ich brauch keine Intel CPU die seitens Microsoft einen Secure Kern alaias Pluton hat,
        genau sowenig brauch ich das seitens AMD.

        Muss jeder selbst wissen ob er Microsoft in Hardware gerne haben möchte,
        dagegen war AMD mit PSP und Intel mit der ME genau nichts.

        Der Hardware Stack von Pluton ist einfach,
        eigenes OS zugriff auf alles und Netzwerktraffic permanent überwacht.



        Diesen PC glaubst du zu besitzen, der PC gehört Microsoft und den Spieleherstellern,
        je nach Secureboot und TPM wirst du nichts mehr besitzen.

        Reden wir gerne mal in 5 Jahren wo der Masse nichts mehr gehört
      • Von bobwearebob Schraubenverwechsler(in)
        Ich brauch keine Intel CPU die seitens Microsoft einen Secure Kern alaias Pluton hat,
        genau sowenig brauch ich das seitens AMD.

        Muss jeder selbst wissen ob er Microsoft in Hardware gerne haben möchte,
        dagegen war AMD mit PSP und Intel mit der ME genau nichts.

        Der Hardware Stack von Pluton ist einfach,
        eigenes OS zugriff auf alles und Netzwerktraffic permanent überwacht.



        Diesen PC glaubst du zu besitzen, der PC gehört Microsoft und den Spieleherstellern,
        je nach Secureboot und TPM wirst du nichts mehr besitzen.

        Reden wir gerne mal in 5 Jahren wo der Masse nichts mehr gehört
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von DARPA
        Wie kannst du ihn nur nicht mehr haben
        Sagen wir mal so, der Umbauaufwand für neue Systeme war irgendwann größer als der Basteldrang und der (imaginäre) Nutzen von 20°C weniger auf CPU/GPU - und ich habe für die wassergekühlten GTX980er, die TitanXP und auch für den MoRa ziemlich gute Gebrauchtpreise bekommen. Mit dem Erlös der Grafikkarten und WaKü-Teile konnte ich praktisch nen komplett neuen dicken PC bauen.

        Mittlerweile ist die Performance von Hardware abseits von HEDT und vielen 100W TDP auch so groß dass ich nicht mehr gezwungen bin ans Limit zu gehen. Ich würde jetzt auch bei NovaLake eher nicht den 52-Kerner kaufen (es sei denn der "weil-ichs-kann-Mongo" gewinnt ). Und ne "normale" CPU/GPU braucht halt keinen MoRa, das geht auch günstig leise^^
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Ich hatte früher nen MoRa420 am System.
        Wie kannst du ihn nur nicht mehr haben Funktioniert im Winter übrigens auch prima als Fußbodenheizung
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von DARPA
        Das ist das schöne an ner Wakü, da kann man die Lüfter nach der Wassertemperatur regeln. Somit gibt's auch kein plötzliches Aufheulen.
        Bei besseren Modellen (die einen entsprechenden Sensor haben und über dessen Signal man regeln kann) ja. Das ist zumindest was "Laufruhe" angeht die bei weitem beste Lösung.

        WaKüs, also echte, nicht die AiO-Dinger, haben zudem den Vorteil massiv überdimensionierbar zu sein wenn man denn möchte so dass Lautstärke und Abwärmemenge nie wieder Thema sind. Ich hatte früher nen MoRa420 am System. Da brauchste nichts mehr zu regeln, die Lüfter können mit 300 UPM oder sowas lautlos mitlaufen (über ein paar Y-Kabel an einem externen kleinen Molex-Netzteil damals^^) und trotzdem reicht das locker für jede aktuelle CPU/GPU-Kombination kühl zu halten.
        Sowas wäre, um mal zurück aufs Thema zu kommen, für ne Workstation-Nummer mit 52 Kernen natürlich geil. Dann ists auch wurscht ob da 350, 450 oder 550W rauskommen - zumindest lautstärkeseitig.
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Das Limit ist Wärmeübergang von Silizium über Heatspreader zum Kühler, NICHT von Kühlwasser zu Außenluft.
        Das ist das schöne an ner Wakü, da kann man die Lüfter nach der Wassertemperatur regeln. Somit gibt's auch kein plötzliches Aufheulen. Dazu direct-die und die Welt ist in Ordnung
      Direkt zum Diskussionsende
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