Core Ultra 9 285K im V-Ray-Benchmark: Intel lässt die Vergangenheit hinter sich

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Core Ultra 9 285K im V-Ray-Benchmark: Intel lässt die Vergangenheit hinter sich
Quelle: Intel

Benchmarks zur 3D-Rendering-Software V-Ray zeigen jetzt auch das neue Arrow-Lake-Flaggschiff Core Ultra 9 285K. Wo platziert sich die CPU?

Das Flaggschiff aus Intels kommender Arrow-Lake-Generation, der Core Ultra 9 285K, zeigt sich auch im Benchmark der 3D-Rendering-Software V-Ray. Dort ist ein Eintrag der CPU mit 8 P- (Lion Cove) und 16 E-Kernen (Skymont) in der Rangliste aufgetaucht. Der Turbotakt des Core Ultra 9 285K soll bei 5,7 GHz liegen; beim V-Ray-6-Benchmark wurde die CPU mit 5,33 GHz betrieben. Das Ergebnis dieses speziellen Benchmarks bestärkt die Evolution Intels. Mit Blick auf die Konkurrenz von AMD ist das Ergebnis weniger erfreulich.

Wo positioniert sich der Core Ultra 9 285K mit dem ersten V-Ray-Eintrag?

Im V-Ray-6-Benchmark erreichte der Core Ultra 9 285K mit dem ersten Test eine Punktzahl (Vsamples) von 44.883 und setzt sich damit komfortabel vor die Raptor-Lake-CPUs, darunter die KS-Modelle. Zum Vergleich: Der Core i9-13900KS kommt durchschnittlich auf 40.256 Vsamples, der Core i9-14900KS auf 36.924 Vsamples. Dicht dahinter folgen die KF Modelle des i9-13900 und -14900 bei 36.718 respektive 36.496 Vsamples im Schnitt.

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Gegen AMD muss sich die neue Arrow-Lake-CPU allerdings geschlagen geben, zumindest gegen das neue AMD-Flaggschiff Ryzen 9 9950X. Der 16-Kerner kommt durchschnittlich auf 49.360 Vsamples im V-Ray-6-Benchmark. Der Ryzen 9 9900X hingegen liegt mit 40.015 Vsamples hinter dem Core Ultra 9 285K. Verglichen mit dem Core i9-14900KS ist das ein Anstieg von etwa 22 Prozent aufseiten des Arrow-Lake-Prozessors und ein Rückstand von etwa 10 Prozent auf den Ryzen 9 9950X.

Passend dazu: Intel Core Ultra 200: Schon wieder bei Händler gelistet

Angesichts der geringeren Threadzahl von 24 zu 32 zwischen Arrow und Raptor Lake sollte dies ein passables Ergebnis im Multithread-Test von V-Ray 6 sein. Die Ryzen-CPUs mit gleicher oder geringerer Threadzahl kann der Core Ultra 9 285K in diesem speziellen Benchmark ebenso hinter sich halten. Die Vorstellung dieser und weiterer Arrow-Lake-Prozessoren erwartet die Gerüchteküche für den 10. Oktober und den Marktstart zwei Wochen später, zum 24. Oktober.

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Quelle: Wccftech via Chaos

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    • Kommentare (39)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Naja nur in einer Disziplin vorne zu sein reicht eben nicht aus um sich abzusetzen. Das ist wie sich an einen Strohhalm klammern, in der Hoffnung das alles gut gehen wird.
        Mit so ner Schwachen Vorstellung wird Intel nicht viel bewegen können. Aber gut die bei Intel werden schon sehen was so gehen wird.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Naja nur in einer Disziplin vorne zu sein reicht eben nicht aus um sich abzusetzen. Das ist wie sich an einen Strohhalm klammern, in der Hoffnung das alles gut gehen wird.
        Mit so ner Schwachen Vorstellung wird Intel nicht viel bewegen können. Aber gut die bei Intel werden schon sehen was so gehen wird.
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Veoh
        Wenn ein neues Spiel erscheint, wird dann ja auch dafür vom Grafikkarten Entwickler ein neuer Treiber dafür released.
        Moment, ich muss meine Aussage ein Stück weit revidieren, da ich blöderweise nur in Richtung CPU Leistung gedacht habe. Diese ist wenig abhängig von irgendwelchen Treibern, sondern eher relevant vom Microcode; dieser wird aber schon ziemlich sicher Releasestatus haben.

        GPU Seitig kann da noch Leistung kommen, soweit habe ich nicht gedacht. Sorry.
        Zitat von Rollora
        Dazu übrigens ein Zitat von Phoronix, die den heute releasten Xeon testen:
        Wie findet ihr das Ergebnis der Xeons?

        Man schlägt mit 500W eine 400W CPU, mit 128 Kernen und 256 Threads eine 96 Kern CPU mit 192 Threads, gerade mal mit 11%, obwohl hier 25% mehr Powerlimit (wobei ich bei Heise bspw. gesehen habe, dass der AMD nur mit 360W konfiguriert ist; dann hätte man 38,88% mehr Strom am Intel) anliegen und 33% mehr Kerne? Dazu sollte Intel 3 ja nicht weit von TSMCs N5 entfernt sein; für mich alles in allem kein sonderlich herausragendes Ergebnis. Dazu kommen ja noch sehr sehr teure Features wie MRDIMMs mit 8800MT/s. Einzigen sinnvollen Einsatz sehe ich gegen AMDs Zen 4 Riege schon im AI Bereich wo man in INT8 Berechnungen natürlich hoffnungslos weit in Front ist. Fraglich halt, ob so etwas nicht günstiger und schneller auf GPU Seite geht? Mit 6400er normalem DDR wird man vermutlich auf Zen 4 Niveau zurückfallen (11% sind eben nicht viel).

        Für mich sieht es aktuell auch im Serverbereich nach Brechstange aus, 500W, viele Kerne, teure Features um in Schlagdistanz zu AMDs Systemen zu kommen. Wenn Zen 5 seine Stärken (höhere Effizienz in niedrigen Taktraten) aus dem Desktop in den Server transportiert, dazu 128 Kerne (volle Zen 5 Kerne) kommen, 192 Zen5c Kerne dann wüsste ich kein realistisches Szenario in dem Intel auch nur den Hauch einer Chance hat, außer INT8!
      • Von Veoh Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von BigBoymann


        Paradedisziplin von Intel, dazu frage ich mich was hier im Thread die Problemstellung "Treiber" immer soll? AMD hat ggfls. ein paar Performanceprobleme mit Zen 5 gehabt, was aber so in der Art auch selten vorkam in der Geschichte der CPUs. Denn Treiberseitig gibt es da eigentlich nichts großes zu tun, der Scheduler (hat nix mit einem Treiber zu tun) war in den letzten Jahren immer mal ein kleineres Problemchen, aber eigentlich eher bei AMD denn bei Intel. Ansonsten ist es in den letzten 10 Jahren immer so gewesen, dass die CPUs merklich Leistung verloren haben über die Zeit; dafür sorgen dann die ganzen Sicherheitspatches im Microcode, die hier und dort Leistung kosten.

        Woher weißt du
        DOCH!
        Das ist sogar erst recht Heut zu Tage eine Riesen Sache! (Aber kein Problem sondern eher ein nötiger Prozess)

        Wenn ein neues Spiel erscheint, wird dann ja auch dafür vom Grafikkarten Entwickler ein neuer Treiber dafür released.
        Und man kann nich weiter gehen: Das spiel selber muss auch optimiert werden sonst käuft es wie misst, hat FPS drops, frisst ungebraucht übermässig recourcen ect.

        Du kannst ja auch kein Roboter in eine Firma schicken, ohne den vorher Programmiert und Optimiert zu haben. Sonst funktioniert er entweder nicht und tut nicht was Er soll, oder Er ist uktra ineffizient.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von JanJake
        Warten wir mal die Tests ab. Wenn das am ende mit 300W ist, dann ist das keine Kunst mehr sondern Brechstange.

        Ja, Intel bietet gute Leistung, aber im Vergleich zum Verbrauch sind die eine Katastrophe bis jetzt.
        Ausser im Idle. Aber da macht es kaum einen Unterschied ob die CPU jetzt 10W mehr verbraucht oder nicht.
        Wenig bleibt wenig!
        Ok. Bei Laptop CPUs ist das was anderes. Da kommt es auf jedes Watt an.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Mephisto_xD
        Keine Ahnung was du sagen willst, aber ja, unoptimierte Software profitiert weniger von neuen Rechenwerken als Software, die auf jene angepasst wird. Der Punkt ist halt, dass im HPC Bereich die Optimierung zum guten Ton gehört. Denn da geht es nicht nur 24% oder 50%, sondern um Größenordnungen, und Rechenzeit auf einem Cluster kostet reales Geld.
        Ja meinte ob ne unoptimierte Software selbst unter diesen bedingung von wenigen Kernen die breiter gebraut werden Profitieren kann,auch wenn da bei der Software nix mehr passiert ist.
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