Patch für Sicherheitslücke bei Intel Core-Prozessoren kostet deutlich Leistung
Ein Patch für eine Sicherheitslücke bei Intel Core-Prozessoren, die auf Spectre und Meltdown zurückgeht, kostet deutlich Leistung.
Intel wird die schlechten Nachrichten einfach nicht los: Nachdem es die letzten Monate schon nicht für das Unternehmen aus Santa Clara gelaufen war, muss man nun bei Prozessoren eine Sicherheitslücke patchen, die einmal mehr Performance kosten wird, wie einst der Spectre-Fall, als man obendrein auch gleich von Meltdown betroffen war.
Die einzig gute Nachricht ist: Die Patches werden vollautomatisch über die Betriebssysteme ausgeliefert und man muss nichts machen, außer seine Installation auf dem aktuellen Stand zu halten. Die schlechte Nachricht ist: Auch dieser softwareseitige Microcode-Patch wird wohl Performance kosten. Die ETH Zürich hatte die Sicherheitslücke entdeckt, und betroffen sind alle Skylake-Architektur-Prozessoren bis zurück ins Jahr 2018. Messungen der ETH Zürich geben an, dass Alder Lake 2,7 Prozent an Leistung verliert und Coffee Lake Refresh 1,6 Prozent. Rocket Lake ist mit 8,3 Prozent am stärksten betroffen.
Im Kern geht die Sicherheitslücke auch auf Spectre und Meltdown zurück. Forscher der ETH Zürich haben herausgefunden, dass Branch-Target-Injection-Angriffe (bekannt als "Branch Privilege Injection") wieder gegen Intel-CPUs eingesetzt werden können, um ansonsten geschützte Informationen auszuspähen. Details kann man bei der ETH Zürich nachlesen. Die Daten wurden erst veröffentlicht, nachdem Intel einen Patch entwickelt hatte.
"Wir schätzen die Arbeit der ETH Zürich an dieser Forschung und die Zusammenarbeit bei der koordinierten Veröffentlichung", sagte Intel in einer Erklärung. "Intel verstärkt seine Spectre-v2-Hardware-Abwehrmaßnahmen und empfiehlt seinen Kunden, sich mit ihrem Systemhersteller in Verbindung zu setzen, um ein entsprechendes Update zu erhalten. Bislang sind Intel keine realen Ausnutzungen von Schwachstellen in der transienten Ausführung bekannt".
Quelle: Intel, via Bleeping Computer

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Stellt die Leistung zuverlässig wieder her.
da wird er sein es sei denn man benutzt ein altes (AMI)BIOS voller BUGs und Sicherheitslücken.