Meteor Lake: Intel demonstriert 16-Kern-CPU mit VPU-KI-Prozessor
Intel hat im Rahmen der Computex seinen ersten Prozessor aus der Meteor-Lake-Serie vorgestellt. Die CPU mit 16 Kernen und 22 Threads im Laptop wurde zum Anlass genommen, um die KI-Verarbeitungsfähigkeiten der VPU (Versatile Processing Unit) zu demonstrieren.
Die Tore der Computex in Taiwan wurden geöffnet und auch Chiphersteller Intel gibt sich die Ehre auf der Technikmesse. Diesen Anlass nutzte das Unternehmen, um die Fähigkeiten der ersten offiziellen Meteor-Lake-CPU zu demonstrieren, bei der es sich um eine Laptop-CPU mit 16 Kernen und 22 Threads handelt. Wccftech, die bei Intels Demonstration vor Ort waren, gehen davon aus, dass es sich um eine Konfiguration mit 6 P-Kernen und 8 E-Kernen sowie zwei zusätzlichen E-Kernen (Crestmont) auf dem SoC-Tile handelt. Auf diesem Tile befindet sich auch Intels KI-Prozessor, die VPU (Versatile Processing Unit), die neben CPU und GPU bei Meteor Lake zu Werke geht.
Die CPU ist weiterhin mit 1,6 MiByte L1-Cache, 18 MiByte L2-Cache und 24 MiByte L3-Cache ausgestattet. Im Leerlauf soll die sie mit 370 MHz gearbeitet haben, während der Basistakt mit 3,1 GHz angegeben wird. Später im Jahr sollen die Meteor-Lake-(Mobile)CPUs erscheinen. Weitere Details gibt es laut Wccftech im dritten Quartal (August bis September). Bezüglich der Core-Vermarktungsstrategie möchte Intel schon im Juni Informationen preisgeben.
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Nebenbei erwähnte der Hersteller, dass das GPU-Tile, welches auf der Xe-LPG-Architektur basiert, die gleichen Features bieten wird wie die diskreten Arc-Alchemist-Grafikkarten, und damit Unterstützung für DX12 Ultimate, Raytracing und XeSS. Kommentare zu den Gerüchten über den Produktionsabbruch von Meteor-Lake-S-Desktop-CPUs ließ Intel sich nicht entlocken.
Das kann die VPU bei Meteor-Lake-Prozessoren
Bei der Demonstration von Intel ging es vor allem um die Fähigkeiten der VPU, dem KI-Kern-Prozessor. Zu den Arbeitsbereichen der VPU sollen die Echtzeit-Videobearbeitung und -Filterung, Unschärfeeffekte, Hintergrundersetzung, eine Blickkontaktfunktion (wohl ähnlich wie Nvidias Broadcast Eye Contact) und die Gestenerkennung gehören. Der KI-Prozessor soll auch genug Leistung hervorbringen, um Bewegungen für die Unreal Engine einzufangen oder generative KI-Erfahrungen zu ermöglichen, darunter Unterstützung für Stable Diffusion.
Eine Demo für Letzteres realisierte Intel mit GIMP, wobei ein Open-Source-Plug-in genutzt worden sein soll, welches Intel selbst entwickelt hat. Die VPU soll Bilder dabei in einer recht kurzen Zeit erstellt haben, verglichen mit dem Standard, den CPUs oder IGPs auffahren. Letztlich bestätigt Wccftech, dass die VPU auf einer Technologie der dritten Generation des Unternehmens Movidius basiert, welches seit Längerem zu Intel gehört. Deshalb wird die VPU als "Movidius NPU" ausgegeben. Die VPU nutzte circa 1 GB aus dem geteilten VRAM-Pool, um ihre Arbeit zu verrichten.
Quelle: Intel via Wccftech und Videocardz

. warst du hoffentlich schon beim schwarzlicht minigolf?
ist schon eine erstaunliche zAIT in der wir leben müssen äh dürfen.
Speziell die, die mit Smartphones/Tablets aufgewachsen sind. Je einfacher Technologie zu benutzen ist, desto breiter wird sie genutzt und desto weniger wird sich drum gekümmert.
Die Leute haben sich früher viel mehr mit PCs und der Technik dahinter beschäftigt weil es nötig war damit man damit was anfangen konnte. Man musste wissen wie man Treiber installiert und Hardware einstellt, Software einrichtet und welches programm wie funktioniert. Heute Knopf drücken, klickibunti Apps und los.
Noch viel früher haben sich Leute viel mehr mit Autos und der Technik dahinter beschäftigt weil es nötig war dass man halbwegs zuverlässig von A nach B kam. Man musste wissen wie man ein Rad wechselt, wo Öl reinkommt (das man dabei hatte!) und wo man putzen/klopfen/reparieren/etc. musste je nachdem wo welches Klappergeräusch kam. Heute einsteigen Knopf drücken klickibunti touch und los.
Die Beispielliste ist da ziemlich endlos. Das Problem heutzutage mit der Halbleitertechnik und KI ist erstens, dass sie ÜBERALL ist bzw. ohne nix mehr geht und jeder alles beliebig (ohne Wissen oder gar Prüfung) nutzen kann und zweitens, dass die Entwicklungsgeschwindigkeit schneller ist als alles bisher dagewesene und auch schneller als das, was die Gesellschaft verarbeiten kann. Wo all das hinführt ist unmöglich vorherzusehen aber ein System wie KI, das in jeden Winkel des gesellschaftlichen lebens vordringen kann und umso schneller besser wird je schneller es besser wird (und zunächst mal keine Obergrenze in Sicht ist)... darauf dürften die allerallermeisten Leute da draußen nicht vorbereitet sein wenn die Exponentialfunktion abgeht.
Werde mal darauf achten, ob es mit Uni/Bildung zu tun hat. Finde es nur krass, dass AI/KI schon auf Mainstream-Straßen angekommen ist, wo sicherlich ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung nicht mal weiß was das sein soll (gerade die engl. Abkürzung).
Was mir auffällt, egal wie sehr man es versucht: die Leute interessieren sich immer weniger für Technologie, sie benutzen sie einfach.
Speziell die, die mit Smartphones/Tablets aufgewachsen sind. Je einfacher Technologie zu benutzen ist, desto breiter wird sie genutzt und desto weniger wird sich drum gekümmert.
Vor 15 Jahren hab ich noch mit den Kindern drüber reden können, warum Facebook, WhatsApp und Co gefährlich sein können (da waren die Leute noch schockiert, dass WhatsApp beim installieren auch Zugriff auf diverse Daten und Konten haben wollte), heute interessiert sie das einfach nicht mehr. Auch die User wurden jünger: damals das Smartphone erst spät bekommen, kriegen sies jetzt in der Grundschule in die Hand gedrückt, weil die Eltern so eine Angst haben die Kinder nicht erreichen zu können. Und schon ist man im Sog der mobilen Geräte und Sozialen Medien - und zwar noch bevor man darüber kritisch nachdenken kann.
Wenn man das dann endlich könnte (13+ Jahre, eher später), ist man die Dinge schon zu gewohnt um sie noch zu hinterfragen, die Kinder kennen keine Welt mehr ohne Smartphone, Social Media, wie sollen sie sich also eine vorstellen können und das kritisch hinterfragen?
Also ja: ich habe resigniert. Die Bedenken KI (und alles was sie mit sich bringt, Deep Fakes und co auch) gegenüber sind alle gerechtfertigt. Aber darauf hinweisen führt nur bei den wenigsten zu kritischem Denken