Intel Arc A380 langsamer als AMD RX 6400 ... Das sagen die PCGH-Redakteure dazu
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Intel Arc A380 langsamer als AMD RX 6400 ...
Bildergalerie
Hintergrund: Intel Arc A380
Es wird ernst: Intels Desktop-Grafikkarten mit dem Markennamen "Arc" wurden mehrfach verschoben, biegen aber nun auf die Zielgerade ein. Die Markteinführung darf zurecht als kurios und holprig bezeichnet werden, gerade nach dem jüngsten Stunt: Arc Alchemist, die erste Generation der Xe-Architektur, startete just exklusiv in China - und zwar nicht als Topmodell, sondern in Gestalt einer Einsteiger-Grafikkarte.
In den ersten Tests wird die Desktop-Grafikkarte Arc A380 unter anderem mit AMDs Radeon RX 6400 und Nvidias Geforce GTX 1650 verglichen. Die A380 verfügt im Vollausbau der ACM-G11-GPU über 8 Xe-Kerne (1.024 FP32-ALUs) sowie 6 GiByte GDDR6-Speicher an einem 96-Bit-Interface und boostet im Falle von OC-Varianten auf bis zu 2,45 GHz. Die 16-GT/s-Speichermodule von Samsung werden mit 15,5 GT/s betrieben. Die Arc A380 kann den ersten Benchmarks zufolge in synthetischen Titeln gut mit den Einsteigermodellen der Konkurrenz mithalten und sortiert sich zwischen der Geforce RTX 3050 und Radeon RX 6500 XT ein. Die Spieletests offenbaren allerdings, dass Intel noch viel Arbeit mit den Treibern vor sich hat. Bei beliebten Titeln wie League of Legends, PUBG, GTA 5, Tomb Raider, Forza Horizon 5 und Red Dead Redemption 2 kann die Arc A380 nicht abliefern. Sie wird in jedem einzelnen Spiel von den schwächsten AMD- bzw. Nvidia-Modellen geschlagen. Die Vorsprünge, die sich die Radeon RX 6400 und Geforce GTX 1650 erarbeiten, liegen bei teilweise mehr als 20 Prozent. Was die PCGH-Redakteure dazu sagen, lesen Sie unverblümt in der Bildergalerie. Und was meinen Sie, werte Leser?

Klar braucht man zum Beispiel für Office nicht mehr Leistung, aber es gibt auch Mainbords die drei Displays via Onboard-Grafik versorgen. Also wieso überhaupt eine Grafikkarte für "ausreichend für Office" kaufen? Zu mal zu einem Preis auf Augenhöhe mit Office-CPU + Office-Mainboard. Diese Investition lohnt sich erst, wenn das gebotene "ausreichend für Spiele" ist und zwar im Falle eines Neukaufs für die der nächsten 2-3 Jahre.
allerdings müsste Intel so wohl für jede verkaufte Karte, um die 80€ aus eigener Tasche bezuschussen.
Was es schlussendlich zu einem negativen Spiel für Intel machen würde.
Mal ganz abgesehen davon, dass es sich Intel eig leisten können sollte, die Hardware (zeitlich begrenzt) über den Preis in den Markt zu drücken.
Und halber Preis ist auch etwas übertrieben ausgedrückt.
Eine uralte GT730 mit 2 GB GDDR5 kostet mit 4 digitalen Ausgängen derzeit auch fast 90€.
Die T400 2GB (3x miniDP) kostet auch >80€.
Und die T600 (4x miniDP) ist mit ~150€ preislich auch nicht besser.
Das sind >100€ schon noch drin, da es in dem Bereich einfach keine vergleichbare aktuelle Hardware mit den Anschlüssen gibt.
Ob es genügend potentielle Kunden gibt, die das Teil auch für >100€ kaufen würden ist natürlich wieder eine ganz andere Frage. Die meisten Nutzer (mich inkludiert), die wirklich so viele Anschlüsse brauchen/wollen haben doch schon eine ältere/neuere Gaming/Workstation GPU die ausreicht.
Da wär sowas eher Plan B oder gar Plan C und sollte quasi nichts kosten, da das Teil im besten Falle schlichtweg im Regal verstaubt.
Also generell ist deine Aussage jedenfalls nicht zutreffend
Ich korrigiere mich daher auf folgende Aussage: Eine Karte mit vier modernen Anschlüssen.
Aber der letzte Satz las sich halt irgendwie pauschal. https://extreme.pcgamesha...
Wenn die Rechner ausgetauscht werden könnte man auf ein System wechseln, bei denen zwei Monitore von der iGPU, und die restlichen vier von einer Arc GPU angesteuert werden (vorrausgesetzt man kann die beiden gleichzeitig verwenden).
Warum keine Quadro? Weil die Rechner unter Linux laufen, und der **** (kommerzielle) nVidia Treiber nach jedem zweiten größeren Update das System zerschießt...
Ok, jetzt wo ich es durchlese sind die Anforderungen vermutlich wirklich etwas speziell. Aber wie gesagt, ich habe sie mir nicht einfach ausgedacht, versprochen
Jedes Ding hat seinen Preis.
Und wenn der stimmt, verkauft es sich auch.
Es gibt auch Leute, die sich eine 1.000 EUR-Grafikkarte nicht leisten können.
Über ein paar Fehler sieht man dann hinweg, wie Bein im Stein oder so.
Im übernächsten Aldi-PC wäre das doch der Hammer:
"Superschnelle Grafik vom Marktführer" für den Erazer X17.
allerdings müsste Intel so wohl für jede verkaufte Karte, um die 80€ aus eigener Tasche bezuschussen.
Was es schlussendlich zu einem negativen Spiel für Intel machen würde.
Nur mal so als Vergleich eine RX6400 / RX6500XT dürfte abseits vom Board wohl für lediglich etwas mehr als die Hälfte zu produzieren sein.
Im gleichen Prozess (TSMC 6nm)
RX6400 / RX6500XT: 107mm2 und 4GB GDDR6
Arc A380: 157mm2 und 6GB GDDR6