Intel Arc Alchemist: SiSoft Sandra listet drei Modelle

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Intel Arc Alchemist: SiSoft Sandra listet drei Modelle (2)
Quelle: Intel

Die Datenbank von SiSoft Sandra liefert drei Datensätze zu Intels Arc Alchemist samt Messwerten aus den synthetischen Tests.

Über die Datenbank von SiSoft Sandra kommen eine ganze Reihe neuer Informationen zu Intels Arc, die die bisherigen Gerüchte ergänzen. Die Alchemist-Reihe wird demnach als A300, A500 und A700 auf den Markt kommen. Ganz interessant ist, dass die Datenbank hier von Serie spricht, was eigentlich nahelegen würde, dass es mehr als ein Modell in der jeweiligen Gruppe gibt. Für den Moment aber scheinen diese drei Modelle das zu sein, die für Desktop-Systeme in den Handel kommen werden. A380 heißt wohl das kleinste Modell, A370M kommt mit wohl mit mutmaßlich gezügeltem Takt für Notebooks. So dürfte es sich ähnlich in der Klasse A500 und A700 verhalten.

Die Anzahl der Ausführungseinheiten und die Speicherausstattung sind seit einiger Zeit durch Leaks bekannt - 128, 384 und 512 EU mit 6, 12 und 16 GiByte Speicher. Die drei Modelle orientieren sich, wie schon mehrfach unterstrichen, im Einstiegs und Mittelkassenbereich. Enthusiasten-Karten gibt es mit Alchemist nicht, auch wenn Intel die Möglichkeit hat, bis zu 1.024 EU pro Tile unterzubringen und sogar für GPGPU-Karten bis zu 4 Tiles verbinden kann.
Intel Arc Alchemist: SiSoft Sandra listet drei Modelle (1) Quelle: sisoftware.co.uk Intel Arc Alchemist: SiSoft Sandra listet drei Modelle (1)
Intel scheint klein anfangen zu wollen, um zu sehen, wo man steht. Letztlich muss man auch die Software in den Griff bekommen, allem voran die Treiber. Die Alchemist-Karten unterstützen das volle Feature-Set von DirectX 12, können Echtzeit-Raytracing und haben auch Zugriff auf Features wie XESS - Intels Pendant zu Nvidias DLSS. Wobei gerade im Bereich der Fixed Functions auch noch einiges im Unklaren bleibt. Sicher ist, dass Intel für die Gaming-Chips den Ballast von Bord geworfen hat, wie es auch die Mitbewerber taten und tun. Die Karten sind dementsprechend nur für FP16 und FP32 zu gebrauchen. Doppelte Präzision gibt es nur bei den Datacenter-Modellen.

Die A380 mit 1.024 FP32,Shadern wird auf dem Niveau der Geforce GTX 1660 Ti erwartet und knapp an der Geforce RTX 3050. Die Ergebnisse werden je nach Applikation abweichen und für den Moment hat man vor allem synthetische Werte wie die vom Open-CL-Code und Mandelbrot-Floatingpoint-Test in SiSoft Sandra. Frühere Gerüchte sahen die Karte mit 4.096 FP32-Shader im Bereich der Geforce RTX 2060 Super, es machten aber auch Meldungen die Runde, dass die Geforce RTX 3070/Ti als Ziel angepeilt wird. Nach letzten Stand starten die Notebookchips noch im Q1, die Steckkarten im Q2 2022.

Quelle: SiSoft

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        Ob die AMD-graka mit OCL tatsächlich den vollen Takt nutzt, who knows.
        Hatte früher mal was Anderes getestet und da standen sehr niedrige Takte bei Sandra.
        (die 6800@stock mit 1.81GHz aus irgendeiner DB und meine mit 1.93GHz)

        btw.
        OCL vs. Cuda kann man eh net vgl.
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        Ob die AMD-graka mit OCL tatsächlich den vollen Takt nutzt, who knows.
        Hatte früher mal was Anderes getestet und da standen sehr niedrige Takte bei Sandra.
        (die 6800@stock mit 1.81GHz aus irgendeiner DB und meine mit 1.93GHz)

        btw.
        OCL vs. Cuda kann man eh net vgl.
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von wuselsurfer
        So sieht die entzerrte Realität aus:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen].
        Kein Ruhmesblatt für Intel, bis jetzt.
        Danke für die "Entzerrung", denn die von SiSoft präsentierte Skala machte mal überhaupt keinen Sinn. Jedoch das ausbleibende "Ruhmesblatt für Intel" heraufzubeschwören machte leider ebensowenig Sinn, denn kaum einer wird erwarten, dass Intel mal eben aus dem Stand heraus die Konkurrenz in den Boden rendern wird. Eher im Gegenteil erwarten oder beschwören ja viel mehr desaströse Treiber und unbrauchbare Karten herauf.
        Der Graph hier dagegen zeigt jedoch vielmehr, dass das A380-Modell einfach nur das macht, was man von ihm erwarten kann und das augenscheinlich mit konkurrenzfähiger Leistung.

        Die AMD-Karte hat 1024 ALUs bei maximal 2,8 GHz (2,6 GHz Game) Takt. Die Intel-Karte hat ebenso 1024 ALUs bei, wenn man SiSoft glauben darf, nur 2,45 GHz und dennoch ist die Intel-Karte in den Tests etwas leistungsfähiger als das mit dem N6 aktualisierte RDNA2-Pendant.
        Und dass die Karte ein gutes Stück langsamer als die RTX 3050 ist, ist ebenso klar, denn die hat zwar -30 % weniger Takt, aber dafür auch mal eben bis zu +150 % *) mehr ALUs.
        Insgesamt recht unspektakuläre und auch nachvollziehbare Ergebnisse.
        Am Ende jedoch auch relativ wenig aussagekräftig für den wesentlichen Vergleich, nämlich die Grafikperformance. Hier wird man weiter abwarten müssen ...

        *) Hier kann man sich nun darüber streiten, wie viel mehr ALUs man bei Ampere für Compute Workloads tatsächlich für einen relativen Vergleich ansetzen kann, denn absehbar werden diese nicht 100%ig ausgelastet werden können, denn andernfalls müsste man das Ampere-Modell tatsächlich mit +150 % mehr ALUs anrechnen.
        Ein guter Kompromiss dürften vielleicht vergleichende +75 % mehr ALUs sein (einige CUDA-Vergleiche zur Ampere-Einführung wiesen gar noch auf etwas mehr parallele Nutzungsmöglichkeiten der beiden FP32-Einheiten hin).
        Unterm Strich bleibt aber, dass wenn man SiSoft's vergleichender Zählweise folgt, Ampere hier 4 Flops pro (Dual-)Kern (hier dann 1280) und Takt erreicht, während Intel und AMD nur mit den regulären 2 Flops pro Kern (hier nur 1024) und Takt arbeiten können.
        Insofern sieht es bei Intel erst mal gemäß OpenCL relativ unspektakulär nach konkurrenzfähiger Leistung aus ... für den Rest, wie gesagt, wird man abwarten müssen.
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        Abwarten und Tee trinken, momentan weiss Keiner ob die Architektur+Treiber von Intel in Games passt.

        btw.
        Nur dumm, das solche [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] in Games net helfen.
        (die 1660Ti < 3050 in FC5 und der Abstand zur 6500xt ist auch net soo groß)
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        So sieht die entzerrte Realität aus:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen].
        Kein Ruhmesblatt für Intel, bis jetzt.
      • Von Schinkennudel PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von wuselsurfer
        Die logarithmische Skalierung quetscht die rechte Hälfte des Diagrammes extrem zusammen.
        Da liegen 4000 und 8000 fast auf gleicher Breite ...
        Vor allem geht kein Balken unter 1000 und trotzdem belegt 1 - 1000 3/4 des Platzes. Im restlichen Viertel sind dann die Werte 1000 - 10000, wtf. Oder seh ich da gerade was falsch?
        Ok, gerade die Quelle angesehen, gibt noch mehr Diagramme wo die logarithmische Skalierung ein bisschen mehr Sinn macht. Schlecht finde ich sie aber nach wie vor, aber was weiß ich
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