Arc Alchemist: Auch Intels Grafikkarten unterstützen Vulkan 1.3
Von AMD und Nvidia wird Vulkan 1.3 schon lang unterstützt - nun folgt auch Intel mit den neuen Arc-Grafikkarten. Ein entsprechender Support wurde von der Khronos Group, die Vulkan verwaltet, bestätigt.
Der fehlende Support für eine neuen Grafik-API war in den letzten Jahren glücklicherweise nur selten ein Grund, um sich eine neue Grafikkarte zuzulegen. Die aktuellen Standard-APIs DirectX 12 und Vulkan werden grundsätzlich von allen Grafikkarten seit AMDs GCN- beziehungsweise Nvidias Kepler-Generation unterstützt. Trotzdem werden die besagten APIs ständig weiterentwickelt, und einige neuere (Sub-)Versionen können nur mit deutlich neueren GPUs genutzt werden.
Vulkan 1.3 mit Intels Arc Alchemist
Das gilt beispielsweise für DirectX 12 Ultimate, das unter anderem Raytracing beinhaltet. Und auch bei Vulkan gibt es Weiterentwicklungen: Die aktuellste Version, Vulkan 1.3. wurde Ende Januar vorgestellt und brachte unter anderem eine veränderte Rendering-Pipeline mit sich. Nvidia unterstützt die neue API-Version noch am selben Tag, und bei AMD kam eine Woche später ein entsprechendes Treiber-Update. Nun folgt offenbar auch Intel: Laut der Khronos Group, die Vulkan entwickelt, sind Intels neue Arc-Grafikkarten voll zu Vulkan 1.3 kompatibel.
Auf der Website von Khronos befindet sich seit Kurzem ein Eintrag, der genau diese Kompatibilität bestätigt: Demnach läuft Vulkan 1.3 auf den Arc-Grafikkarten A350M, A370M, A550, A730M und A770M - also auf Intels komplettem Notebook-Lineup. Von den entsprechenden Desktop-Grafikkarten ist zwar keine Rede, doch wurden diese auch noch nicht offiziell vorgestellt.
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Da Intels Arc-Grafikkarten sowohl im Notebook als auch im Desktop auf dieselbe Architektur setzen - Intels Xe-HPG - dürfte es beim API-Support wohl keine Unterschiede geben. Sobald das Unternehmen die neuen Arc-Desktop-Grafikkarten vorstellt, werden diese daher voraussichtlich dieselben APIs unterstützen wie die Konkurrenzprodukte von AMD und Nvidia. Alles andere wäre aber auch verwunderlich, denn als Neueinsteiger könnte sich Intel einen Schnitzer beim API-Support wohl kaum leisten.
Quelle: Khronos Group via Techpowerup
