Intel ACM-G10 GPU angeblich mit mehr Transistoren als Navi 22 und GA104
Intels ACM-G10-GPU hat angeblich mehr Transistoren als AMDs Navi 22 und Nvidias GA104. Auch bei der Transistordichte soll Intel vor der Konkurrenz liegen, wenngleich man auf dem Node 6 von TSMC unterwegs ist und der Vergleich deshalb etwas hinkt.
Laut Hardware Unboxed hat der ACM-G10 von Intel 21,87 Milliarden Transistoren und ist damit potenziell größer als Navi 22 von AMD und GA104 von Nvidia, was mutmaßlich die Hauptgegner der Intel-GPU sein werden. Verteilt auf 406 Quadratmillimetern soll die Transistordichte bei Intel 20 Prozent über der von Nvidia liegen und 6 Prozent über der von AMD. Der Vergleich hinke allerdings etwas, allein schon durch die Verwendung verschiedener Fertigungsprozesse. Viele Transistoren müssen auch nicht zwingend performante und effiziente Ergebnisse bedeuten.
Intel scheint sich zudem sehr vorsichtig in das Grafikkartenumfeld vorzutasten. Es wurden der ACM-G10 und der ACM-G11 gezeigt, einmal mit 512 Ausführungseinheiten und einmal mit 128 Ausführungseinheiten. Eine GPU mit 348 Ausführungseinheiten, die es laut Gerüchten geben sollte, hat es entweder nicht geschafft oder Intel behält sich das für eine andere Gelegenheit vor. Bisher gibt es ja auch nur den Startschuss für die Mobile-GPUs, während die Steckkarten weiter auf sich warten lassen. Und die könnten dann auch sogar schnell ersetzt werden, denn laut Gerüchten schart bereits die Nachfolgegeneration mit den Hufen für den Jahreswechsel. Eine Präsentation zur CES 2023 ist da nicht ausgeschlossen.
Zum ersten Mal zeigte Intel jüngst zumindest ein offizielles Board-Design. Zu sehen ist ein Dual-Fan-Design mit zwei Axial-Lüftern, insgesamt benötigt die Kühlkonstruktion zwei Slots. An Anschlüssen lassen sich drei Display-Ports (1.4a) und ein HDMI-Anschluss (2.0b) erkennen. Stromanschlüsse sind interessanterweise noch nicht erkennbar (zur Erinnerung: der A770M ist mit einer "Graphics Power" von 120 bis 150 Watt spezifiziert), dafür ein metallisches Design mit grauen und silbernen Elementen sowie ein LED-beleuchteter Intel-Arc-Schriftzug. Unter der Haube lassen sich vier Heatpipes erkennen. Direkt neben der Alchemist-GPU sieht man auch acht RAM-Bausteine auf der Platine - es könnten insgesamt aber auch mehr sein.
Quelle: Hardware Unboxed
