IDF Shanghai 2008: Intel zeigt Tukwila mit 32 logischen Kernen
Nicht nur sparsame und kleine Designs wie der Atom werden von Intel auf dem Developer-Forum in Shanghai gezeigt, sondern auch kommende Server-Prozessoren der Itanium-Reihe.
IDF Spring 2008: Intel zeigt Itanium-Prozessor "Tukwila" mit 32 logischen Recheneinheiten.
Intel hat heute erstmals einen der kommenden Itanium-Prozessoren mit dem Codenamen Tukwila gezeigt. Bei einer Live-Demonstration während der Auftaktveranstaltung des IDF führten vier Prozessoren mit jeweils vier Kernen und zwei Threads pro Kern eine aufwendige Simulation durch; alle 32 logischen Recheneinheiten waren dabei gut ausgelastet.
Tukwila ist ein 64-bittiger Quadcore-Chip, der mit Intels kommender Hochgeschwindigkeitsverbindung Quickpath (auch bekannt als CSI, Common System Interface) und einem integrierten Speichercontroller ausgestattet ist. Der Prozessor verfügt über zwei Milliarden Transistoren, von denen die meisten für den 30 MiByte großen Cache verwendet werden. Tukwila soll noch 2008 erscheinen.
Intels Itanium setzt auf einen eigenen, IA64 genannten Befehlssatz und kann dabei herkömmlichen x86-Code nur per langsamer Emulation ausführen.
