IDF San Francisco 2008: Intel will Ladezeiten in Spielen halbieren
Auf dem IDF hat Intel neben der Core i7-Architektur auch Solid-State-Disks vorgestellt. Diese sollen helfen, die Ladezeiten in Spielen zu halbieren.
Intel will Ladezeiten halbieren.
Mit der X18-M und der X25-M hat Intel zwei Solid-State-Disks für den Massenmarkt vorgestellt. Nun zeigt Intel die Vorteile, die sich durch schnelleren Datenzugriff und bessere Übertragungsraten in Spielen ergeben.
Intel will Ladezeiten halbieren.
Diese sind einer entsprechenden Präsentation zu entnehmen. Gerade die Startzeiten von Spielen seien laut Intel in den letzten Jahren gestiegen. Während die Leistungsfähigkeit von Prozessoren seit 1996 um das 175-fache gestiegen ist fällt der Zuwachs bei Festplatten eher gering aus: heutige, mechanische Festplatten sind laut Intel nur 1,3 Mal schneller als 1996.
Intel will Ladezeiten halbieren.
Diesen Flaschenhals sollen Solid-State-Disks beseitigen. In erster Linie zielen diese natürlich auf Notebooks ab, aber auch Desktop-PCs werden früher oder später verstärkt mit dieser Technologie ausgerüstet werden.
Im Bezug auf die angepeilte Leistung gibt sich Intel keine Blöße: 240 Megabyte pro Sekunde soll die maximale Leserate betragen, das Ansprechverhalten des Systems soll sich zur schnellsten 2,5-Zoll-HDD mit 7.200 Upm. um den Faktor neun verbessern, die Akku-Laufzeit bis zu 30 Minuten gesteigert werden.
Ergebnis der Bemühungen: in den Intel-Folien wird eine Verkürzung der Ladezeiten zum Beispiel in Crysis um den Faktor 1,9 angegeben, was der angestrebten Halbierung schon sehr nahe kommt.
