Gaming-Headset-Test: Neu mit Razer Blackshark V3 Pro und Hyper X Cloud 3

In unserem Gaming-Headset-Test präsentieren wir die besten Modelle für jeden Geschmack. Ganz neu dabei sind das Razer Blackshark V3 Pro und das HyperX Cloud 3, die wir in kurzen Testberichten näher vorstellen.

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Gaming-Headset-Test: Neu mit Razer Blackshark V3 Pro und Hyper X Cloud 3
Quelle: Corsair/HyperX/JBL

Von Kabel über Funk und Bluetooth bis zu dem neuen LE-Audio - für die meisten Spieler ist ein Gaming-Headset unerlässlich für guten Sound und die Kommunikation mit dem Team. Wir sind kontinuierlich dabei, Headsets verschiedenster Hersteller zu testen und stellen diese in diesem Artikel vor. Zusätzlich haben wir hier zahlreiche Tipps zum Thema Gaming-Headsets, um Ihnen die Auswahl zu erleichtern.

Aktuell getestet:

Razer Blackshark V3 Pro

Das neue Razer Blackshark V3 Pro führt die Hai-Familie der Razer-Gaming-Headsets fort. Bekannt sind diese Modelle für den Style mit den markanten, schmalen Aufhängern für die ovalen Ohrmuscheln. Im Gegensatz zu Razer Kraken, wo immer etwas bunt ist oder leuchtet, setzen die Blacksharks auf LED-lose Schlichtheit. Wie schon den Vorgänger Razer Blackshark V2 Pro gibt es das Razer Blackshark V3 Pro in speziellen Versionen für PC, Playstation 5 und Xbox. Die Unterschiede liegen da im Wesentlichen in der angepassten Soundtechnik (THX Spatial für PC, Windows Sonic für Xbox, Tempest 3D Audio für PS5) und der Möglichkeit, die Konsolen-Version via App anzupassen statt über Razer Synapse. Wir haben die PC-Version für Sie getestet.

  • Treiber: Triforce Bio-Cellulose 50 mm
  • Frequenzgang: 12 Hz - 28 kHz
  • Impedanz: 32 Ohm
  • Mikrofon: Abnehmbar, bis zu 48 kHz Sampling, Unidirektional
  • Anschlüsse: Hyperspeed über USB-A-Dongle, Bluetooth 5.4, USB-A- & 3,5-mm-Klinke-Kabel
  • Akku: bis 70 h

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Als E-Sports-Headset setzt das Razer Blackshark V3 Pro beim Klang ab Werk auf zurückhaltende Neutralität mit einem leichten Hang zur analytischen Klangfarbe. In Razer Synapse 4 kann gewählt werden zwischen Stereo oder THX Spatial Audio sowie verschiedenen EQ-Presets und weiteren Einstellungen rund um die Soundstruktur. So können für kompetitives Zocken leise Töne wie Schritte nochmals extra verstärkt werden. Wer gerade einen Film schauen möchte, der kann je nach Belieben aber auch etwas mehr Bass draufpacken. Damit man garantiert ungestört und konzentriert bleiben kann, verfügt das Gaming-Headset über Active Noise Cancelling. In der Summe ist die Soundqualität sehr gut, sauber und detailliert.

Selbstverständlich kann man in der Software auch die genutzten Spiele und das passende Preset hinterlegen, sodass sich das Razer Blackshark V3 Pro automatisch an das jeweilige Spiel anpasst. Die fünf Haupt-EQ-Profile sind mit den von Ihnen hinterlegten Einstellungen im Headset selbst gespeichert. So können Sie mit dem entsprechenden Button am rechten Ohrhörer erstens schnell und zweitens auch bei drahtloser Nutzung (Bluetooth/Hyperspeed Wireless Gen 2) durch die Profile wechseln.

Auch das Mikrofon kann über die Software an die persönlichen Wünsche angepasst werden. Dazu sind verschiedene Klangverbesserungen zur Sprachqualität, Aufnahme-Empfindlichkeit, Geräuschunterdrückung und konstanter Lautstärke möglich. Außerdem kann der Mithörton für Aufnahmen aktiviert werden und auch das Mikrofon verfügt über verschiedene Equalizer-Presets unter anderem für E-Sports. Die generelle Aufnahmequalität des Mikrofons ist sauber und sehr gut.

Das Razer Blackshark V3 Pro wiegt 367 g und sitzt dabei bequem auf dem Kopf. Kopfband und Ohrpolster sind mit Memory Foam gefüllt und Stoff bezogen. Mit einem UVP von 269,99 Euro liefert das neue Blackshark ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis. Man erhält ein hochwertig verarbeitetes Gaming-Headset, das beim Klang professionelle Neutralität und zugleich dank Software gute Möglichkeiten der Individualisierung bietet. Außerdem hat uns die hohe Kompatibilität der PC-Version gut gefallen sowie die Tatsache, dass man das Mikrofon abnehmen kann. Schade ist, dass man die Ohrpolster nicht austauschen kann. PCGH-Ratgeber-Wertung: 4,5/5 Sterne.

HyperX Cloud 3 wireless

Sehr weich und komfortabel auf dem Kopf sitzt das neue HyperX Cloud 3 wireless. Sowohl die fluffigen Ohrpolster als auch das Kopfband sind mit weichem Kunstleder bezogen und mit Memory Foam gefüllt. Sollte das Kunstleder - vor allem bei der weißen Version des Gaming-Headsets - einmal Gebrauchsspuren aufweisen, sind die Ohrpolster auswechselbar. Weitere Materialien sind Aluminium und Kunststoff, dabei liegt das Cloud 3 hochwertig in der Hand. Die Ohrmuscheln sind nicht einklapp- oder drehbar.

  • Treiber: 53 mm
  • Frequenzgang: 10 Hz - 21 kHz
  • Impedanz: 64 Ohm
  • Empfindlichkeit: 111.9 dB
  • Mikrofon: Abnehmbar, Unidirektional
  • Anschlüsse: 2,4 GHz via USB-C/USB-A, Bluetooth
  • Akku: bis 120 h

Die Verbindung wird über 2,4-GHz-Funk und den beiliegenden USB-A/C-Dongle bewerkstelligt und kann damit zu PC, Playstation 4 und 5 sowie Nintendo Switch hergestellt werden. Am rechten Ohrhörer findet sich außerdem ein Knopf, mit dem auf Bluetooth gewechselt werden kann. So kann man das HyperX Cloud 3 wireless auch mit dem Smartphone koppeln. Multipairing ist entsprechend aber nicht möglich.

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Mit einem UVP von 114,99 Euro und einem Verkaufspreis von meistens knapp über 100 Euro gehört das HyperX Cloud 3 preislich zur unteren Mittelklasse. Was bekommt man dafür? HyperX verzichtet auf das, was manch einer gern als Schnickschnack bezeichnet: keine Beleuchtung, keine maximale Kompatibilität, kein Multipairing und eine etwas wacklige Software mit nur wenigen Einstellungsoptionen. Dafür gibt es aber eine beachtliche Soundqualität von hoher Klarheit und Detailgetreue. Mit diesem Headset hört man echt alles. Ob es das Antreten der Pedale eines Klavierstückes ist, das leichte Kratzen, das eine Flöte machen kann, das Rieseln von Kies unter den Füßen eines Spielcharakters.

Es sind die feinen Töne, die mit dem HyperX Cloud 3 wireless wirklich groß herauskommen. Die Klangfarbe ist sehr neutral, dabei aber nicht unterkühlt, sondern von einer natürlichen Fülle. Die Tiefen sind da und können bei entsprechend gemixten Songs auch durchaus ihr eigenes Gewicht und Volumen entwickeln. Der Fokus liegt aber klar auf den Mitten und Höhen. Optimal für E-Sportler und alle, die beim Musikhören auf filigrane Details Wert legen.

Im Kauf des HyperX Cloud 3 wireless ist außerdem eine lebenslange Aktivierung von DTS Headphone:X Spatial Audio enthalten. Das gibt dem Sound dann auch, wenn gewünscht, mehr Wumms in den Bässen. Das Mikrofon tut, was es soll, liefert dabei aber keine perfekte Performance. In der Aufnahme landete ein leichtes Hintergrundrauschen, es gab punktuell Millisekunden-Aussetzer und die Stimme wirkt etwas spröde. Insgesamt erhält das Gaming-Headset in der PCGH-Ratgeber-Wertung 4/5 Sterne.

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  1. Seite 1 Einleitung und Kurztests
  2. Seite 2 Worauf man beim Kauf achten sollte
  3. Seite 3 Bauweise und Geräuschunterdrückung
    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Thilo Lötkolbengott/-göttin
        Leider fehlt aus technischen Gründen hier die eminent wichtige Tabelle auf Seite 1, die viele Fragen beantwortet. Ticket ist raus.
      • Von PCGH_Thilo Lötkolbengott/-göttin
        Leider fehlt aus technischen Gründen hier die eminent wichtige Tabelle auf Seite 1, die viele Fragen beantwortet. Ticket ist raus.
      • Von Buhu89 Schraubenverwechsler(in)
        Zudem finde ich es schade, dass die Bauart fehlt, ob offen, halboffen oder geschlossen.
        Der Artikel ist nicht hilfreich.

        Die neuen Überschriften mit "Firma X wirft Artikel Y zum WOW Preis raus!!!" sind auch nur für die Tonne.
      • Von CK_Asmodin PC-Selbstbauer(in)
        Same - ich hab am Ende nochmal hochgescrollt und nachgesehen, ob ich irgendwo einen Disclaimer oder ein "Werbung" Schild übersehen hab.
        Immerhin hattet ihr letztens erst gefragt, welche Tests gewünscht sind und Headsets war eine Auswahl davon.
      • Von Jeretxxo Volt-Modder(in)
        Hab ich den Teil mit dem "Test" übersehen? Ich seh nur Produktmarketing und allgemeine Erklärungen zu den Headsets und deren Bauweise und irgendwie liest sich der Text als ob da was zu den Headsets in die KI gewurfen und einmal durchgeschüttelt wurde.
        Und dazu noch ein paar random Bilder, scheinbar war auch mal das gezeigte Corsair Teil des "Tests", davon fehlt aber im Text jede Spur.
      Direkt zum Diskussionsende
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