Dreame V20 Pro im Test: Akkustaubsauger mit praktischer Boden-Ladestation

Mit dem Dreame V20 Pro liefert der chinesische Hersteller einen neuen Akkustaubsauger mit einer Ladestation, die man nicht in die Wand bohren muss. Wir haben den Staubsauger für Sie getestet.

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Dreame V20 Pro im Test: Akkustaubsauger mit praktischer Boden-Ladestation
Quelle: PCGH-Ratgeber

Der Akkustaubsauger Dreame V20 Pro folgt dem aktuellen Trend verschiedener Hersteller für Saug- und Wischelektronik, wieder verstärkt Geräte für eine manuelle Nutzung anzubieten. Saugroboter sind nun mal nicht für jedes Zuhause geeignet, andere Nutzer wünschen einfach keinen Roboter, keine App oder ein einzelnes multifunktionales Produkt. Der Dreame V20 Pro bietet deswegen die Nutzung in verschiedenen Formaten und mit fünf Aufsätzen. Wir haben den V20 Pro für Sie getestet.

Dreame V20 Pro: Zubehör

Zum Lieferumfang des Dreame V20 Pro gehören:

  • die weiche Rollenbürste für glatte Böden
  • die Multi-Oberflächen-Bürste
  • eine Haustierhaar-Bürste
  • eine Fugendüse mit schiebbarer Bürste
  • eine Lade- und Lagerstation
  • ein Benutzerhandbuch

Saugen mit dem Dreame V20 Pro

Zunächst mal die nackten technischen Dinge: Der V20 Pro bietet laut Dreame eine Nennleistung von 610 W und erreicht eine Saugleistung von bis zu 210 Air Watt (AW) bzw. etwa 24 kPa, was ihn rein nominell in die leistungsstarke Klasse der kabellosen Staubsauger einordnet. Im Praxistest heißt das, dass er Schmutz, Staub und Tierhaare auf Teppichen oder der Couch und auch von glatten Böden sehr zuverlässig entfernt. In den Behälter passen bis zu 0,5 Liter Schmutz - das reicht bei normaler Nutzung eine Weile.

Damit man auch wirklich keinen Krümel übersieht, sitzt an den beiden Boden-Bürsten vorne ein LED-Streifen (CelesTect-Beleuchtung), der gnadenlos alles an Schmutz ins Rampenlicht rückt. Besonders eindrucksvoll ist das übrigens, wenn man den Akkustaubsauger nutzt, nachdem ein Saugroboter gerade theoretisch alles gesaugt und gewischt hat. Die Reinigungskraft eines "handbetriebenen" Saugers ist halt doch nochmal eine andere Hausnummer.

Der Akkustaubsauger verfügt über eine Sensorik, die Schmutz und die Partikelgröße erkennt. Gleichzeitig kann ein eingebauter Chip die Saugleistung automatisch anpassen - je nachdem, wie stark verschmutzt eine Fläche ist. Das soll einerseits die Reinigungsleistung optimieren, andererseits Energie sparen helfen. Wer lieber manuell eine der beiden verfügbaren Leistungsstufen wählen möchte, kann das mit dem Knopf neben dem Ein/Aus-Button bewerkstelligen. Grundsätzlich gibt es nur drei Stufen, Auto, Normal und Turbo, und auch sonst keine Dinge, die man einstellen kann oder muss. Auch auf die App verzichtet Dreame.

Verschiedene Bürsten und Handstaubsuager-Modus

Eine Besonderheit des V20 Pro ist die TangleCut-Duo-Schaber-Technologie, integriert in die weiche Rollenbürste, die für glatte Böden vorgesehen ist. Diese Technologie schneidet aktiv durch Haare (z. B. Tierhaare oder lange Haare) während des Saugens, sodass sich diese nicht in der Bürste verfangen. Das bewahrt einen davor, Haare aus der Bürste zu fummeln. Ansonsten gibt's noch die "Multi-Oberflächenbürste" (also die normale), eine kompakte für Polster und die Entfernung von Tierhaaren sowie die Fugendüse. Bei letzterer kann man eine Bürste vorschieben, wenn man vorsichtiger saugen möchte.

Was man von Akkustaubsaugern dieser Preisklasse (UVP 429 €) erwartet und hier auch bekommt, ist, dass man ihn nicht nur als lange Version für die Bodenreinigung, sondern auch als Handstaubsauger nutzen kann. Die einzelnen Module lassen sich sehr gut austauschen.

Filter- und Luftqualitätssystem

Um die Luftqualität beim Saugen zu verbessern, setzt der V20 Pro auf ein mehrstufiges Filtersystem inklusive eines HEPA-Filters der Klasse H14. Laut Hersteller werden so Partikel ab ≥ 0,1 µm erfasst, mit einer Effizienz von bis zu 99,99 %. Das umfasst unter anderem Feinstaub, Pollen und Tierhaare. Damit ist das Gerät besonders geeignet für Haushalte mit Allergikern oder Personen mit empfindlicher Atemwegen. Zusätzlich soll der Sauberkeitverlust über die Nutzung stabil bleiben, da Verstopfungen durch gute Zyklon-Abscheidung reduziert werden.

Dreame V20 Pro: Ladestation ohne Bohren

In der Bodenstation sind alle Aufsätze gut aufbewahrt und man muss nichts bohren oder montieren. Quelle: PCGH-Ratgeber In der Bodenstation sind alle Aufsätze gut aufbewahrt und man muss nichts bohren oder montieren.

Die meisten Akkustaubsauger kommen mit einer Wandhalterung. Die muss man an die Wand bohren und dann hängt der emsige Helfer da, wenn er verstaut oder geladen werden soll. Diese Lösung nimmt zumindest möglichst wenig Platz weg. Sie bringt aber allerlei Probleme mit sich, wie zum Beispiel, dass nicht jeder Mensch das passende Werkzeug, den Willen oder die Fähigkeit besitzt, Schrauben in die Wand zu drehen. Manch' einer hätte zwar all das, aber wohnt zwischen Wänden, in die man nicht hineinbohren kann oder wo nichts hält. Die Frage, wo man eigentlich alle Düsen und Bürsten aufbewahrt, muss sich bei solchen Aufhängungen auch jeder selbst beantworten. Viele Hersteller bieten immerhin die Möglichkeit, den Staubsauger einfach ganz ohne die Halterung zu laden. Dann steht der irgendwo angelehnt herum, weil stehen können diese Geräte mit wenigen Ausnahmen ja auch nicht.

Dreame geht mit dem V20 Pro einen unserer Meinung nach schönen Weg: Laden, Aufbewahrung aller Bürsten und des Gesamten Akkustaubsaugers finden auf einer Bodenplatte statt. Die ist mit 29 x 35 cm sehr kompakt. Da der Dreame V20 Pro mit seiner schwarzen Farbe mit roségoldenen Elementen eine recht elegante Erscheinung ist, kann man diesen Staubsauger im Grunde sogar an einen Ort stellen, wo man ihn sieht.

  1. Seite 1 Dreame V20 Pro: Saugleistung und Ladestation
  2. Seite 2 Dreame V20 Pro: Ergonomie, Akku und Testergebnis
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