Haswell-E kommt angeblich 2014 mit acht Kernen, DDR4 und X99-PCH
Nach einem Bericht von VR-Zone, soll Intel seine Haswell-E-Plattform im Jahr 2014 veröffentlichen. Zu den Kerndaten der Plattform gehören acht Kerne, die erstmalige Unterstützung von DDR4 und neue X99-PCH-Chips.
Nachdem ziemlich klar ist, dass Ivy Bridge-E sich kaum von dem Vorgänger in Form der Sandy Bridge-E-Plattform unterscheiden wird, fokussieren sich alle Augen auf den designierten Nachfolger in Form von Haswell-E. VR-Zone veröffentlichte nun Intel-Folien, die ausführliche Informationen zur Enthusiasten-Plattform verraten. Scheinbar ist die Veröffentlichung für das zweite Quartal 2014 geplant. Bei den Prozessoren soll es sich um echte Achtkern-CPUs handeln. Die Fertigungsbreite soll demnach weiterhin bei 22 Nanometer bleiben, obwohl auch für 2014 Broadwell mit 14 Nanometer angekündigt ist. Der L3-Cache soll bis zu 20 MByte umfassen. Die ebenfalls geplanten Sechskern-Modelle werden dementsprechend etwas weniger L3-Cache bieten. Hyper-Threading soll für bis zu 16 logische Kerne sorgen. Die thermische Verlustleistung (TDP) soll zwischen 130 und 140 Watt liegen.
Ebenfalls mit im Paket ist wieder ein Turbo-Boost-Takt und selbstverständlich die Möglichkeit den Multiplikator frei zu wählen. Der integrierte Speicher-Controller soll bis zu vier Kanäle mit Unterstützung bis DDR4-2133 bereithalten. Insgesamt 40 PCI-Express-Bahnen sind vorhanden (2 x 16x plus 8x oder 3-mal 8x). Auf eine integrierte Grafikeinheit wird verzichtet. Der Wellsburg-X-PCH soll bis zu 14 USB-Buchsen unterstützen, wovon sechs USB 3.0 sein werden. Ebenfalls unterstützt werden bis zu zehn SATA-6GB/s-Anschlüsse. Ferner kommen noch acht weitere PCI-Express-Bahnen hinzu (PCI-Express 2.0). Die TDP des PCH liege bei 6,5 Watt.
Die Unterstützung von DDR4 wird scheinbar erstmals mit Haswell-E in Angriff genommen. Die Datenblätter verraten, dass der Speicher mit einer Spannung von 1,2 Volt (low voltage) laufen soll. Die Bezeichnung des Sockels ändert sich nun in LGA 2011-3. Während die Größe und Dimensionen gleich bleiben, ändert sich die Pin-Belegung. Laut Intel soll das neue Design effizienter sein. Die Präsentationsfolien finden Sie unter dem Artikel in der Bildergalerie.
Quelle: VR-Zone


In typischer Consumer-Software hast du dann aber natürlich das Problem, dass die zusätzlichen Kerne nicht Effizient genutzt werden -> es lohnt sich nicht, weswegen Intel es nicht machen wird.
"Haswell Refresh" dürfte vor Haswell-E an den Start gehen und bis auf weiteres gibt es keine einzige Intel-Folie, die bestätigen oder widerlegen könnte das/ob "Haswell Refresh" das gleich wie "Broadwell" ist, oder etwas anderes. Alles, was wir wissen ist, dass Broadwell-Xeons für So1150 von Intel geplant sind und dass ein asiatische Leaker-Seite bei Erstellung eines eigenen Schaubilds nicht wusste, wann/ob gesockelte mobile-Broadwells kommen.
Die letzten "Leaks" haben eigentlich eher auf was anderes hingedeutet.
Die BGA-Geschichte bezieht sich, so vermute ich, wohl eher "nur" auf die Version mit Top-iGPU, also so wies aktuell auch bei Haswell schon ist. Da gibts die Iris iGPU ja auch nur als BGA-Version.
Das ist halt GENAU die Sachen, die jedweder Hersteller im Dunkeln lässt, bis du anfängst für seine Hardware selbst Hardware/Software zu entwickeln, und dann ein NDA unterschreibst, um ein NDA zu unterschreiben usw. Dann bekommste den ersten Packen an confidential Papieren, die die "echten", also umfassenden Specs enthalten, und währen du dann entwickelst, wirst du eventuell je nachdem nochmals auf irgendwelche mehr oder weniger abgedrehten Cornercases treffen, wo es dann halt doch wieder nicht geht, weil XYZ und BLA BLUB zutreffen...
Ich hab da manchmal den Eindruck bei den Herstellern herrscht die Meinung vor:" Man muss ja dem 'Kunden' nicht alles auf die Nase binden, eventuell merkt er es ja nicht
Hatte das schon mal selbst, wo ich STUNDEN an nem Problem hing, und dann im Nachhinein kam: Ach ja übrigends, der Wert ist fix vorgegeben auf dies und das
Ich glaub ich hab da 10-20h Arbeitszeit verballert, um herauszufinden, wo das Problem ist... Das sagste echt GZ. Vor allem, es ist am Ende teilweise echt glück. Ich hätte auch genau so 40h verballern können bis das geklärt gewesen wäre. In der Entwicklung weißt du ja ganz oft nicht, warum etwas nicht funktioniert, und manche Fehler tauchen auch nicht immer auf... (was die schlimmsten Fehler sind...
Die Zahl der Kerne bei den Desktop-CPUs stagniert schon seit einer Weile, mehr als sechs Kerne gibt es ja bisher nicht (Nein, Bulldozer zählt nicht!).
Ich hätte nichts gegen einen Haswell-E mit 12 Kernen und einer TDP von 200 Watt bei 3 GHz. Dafür wären dann 1000€ auch angemessen.