Viel Technik in einem 650 Euro teuren Saugroboter - Ein Kommentar von Daniel Waadt
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne berichtet ein Redakteur über ein IT-Thema, das ihn in der vergangenen Woche bewegt hat. Zum Abschluss dieser Woche äußert sich Daniel Waadt über elektronische Hilfsmittel im Haushalt.
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne berichtet ein Redakteur über ein IT-Thema, das ihn in der vergangenen Woche bewegt hat: Heute äußert sich Daniel Waadt über die Erfahrungen mit einem Saugroboter.
Egal ob Waschmaschine, Trockner oder Spülmaschine, es gibt viele technischen Hilfsmittel, die einem die Arbeit zuhause erleichtern. Während die gerade genannten Produkte in vielen Haushalten zur Standardausstattung gehören, sind Staubsaugerroboter noch eine Seltenheit. Vermutlich ist die Skepsis noch zu groß und entsprechenden Robotern wird noch nicht viel zugetraut. Auch ich habe solche Geräte immer sehr kretisch betrachtet, wenn ich bei Freunden zu Besuch war, die bereits im Besitz von solch einem Saugroboter waren. Nun hatte ich selbst die Gelegenheit, für ein paar Wochen so ein Gerät auszuprobieren. Dabei handelt es sich jedoch nicht nur um irgendeinen Roboter, sondern um den "Ferrari" in dieser Geräteklasse mit der Modellbezeichnung Kobold VR100.
Das Gerät wird von Vorwerk zum stolzen Preis von rund 650 Euro verkauft und basiert auf dem technisch ähnlichen Modell von Neato (XV-15). In dieser Preisklasse waren meine Erwartungen dementsprechend hoch, schließlich gibt es auch schon für 100 Euro Saugroboter. Der Kobold VR100 ist laut Hersteller mit vielen Sensoren vollgepackt und vermisst beispielsweise per Laser die Wohnung, um so systematisch alles abzufahren und keine Ecke auszulassen. Da der Roboter programmierbar ist, saugt der Kobold im Idealfall die Wohnung, wenn ich in der Arbeit bin. Wird der Akku zwischenzeitlich leer, fährt dieser zur Basisstation zurück, lädt sich auf und setzt den Saugvorgang an der unterbrochenen Stelle fort. Die Theorie klingt für einen technikbegeisterten PCGH-Mitarbeiter zugegebenermaßen sehr reizvoll.
Doch in der Praxis zeigten sich schnell die ersten Schwächen, denn Wäscheständer oder Stühle mit einer waagerechten Eisenstange waren Hindernisse, die nicht bewältigt werden konnten. Eigentlich verspricht Vorwerk auf der Produktseite "Dabei erkennt der Kobold VR100 Hindernisse und weicht ihnen aus. Kabel, Türschwellen und Bodenübergänge können ihn nicht aufhalten, schließlich treibt ihn ein kraftvoller Allradantrieb an." Ein weiteres Problem sind für den Kobold in meiner Wohnung Teppiche, die nicht ganz flach sind, hier bleibt er ebenfalls gerne stecken. Auch Wände versucht der Kobold manchmal hochzuklettern, wenn das Zielgebiet einen Laminatboden mit Leisten enthält. Meine Wohnung scheint also nicht wirklich kompatibel zu sein. Doch auch bei mir gab es durchaus Räume, die keine Probleme bereiteten und auch die Saugleistung war tadellos, wenn man von Ecken absieht, für die das Gerät bauartbedingt zu klein waren. Ich trauere nach meiner Testphase dem Kobold kaum nach, auch wenn ich jetzt wieder selbst staubsaugen muss. Welche Erfahrungen haben Sie bereits mit Saugrobotern gemacht und welche technischen Hilfsmittel könnten uns in Zukunft das Leben noch weiter erleichtern?
Redaktions-Kolumne
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne textet ein PCGH-Redakteur über Hardware- oder Software-Themen, die ihn in der vergangenen Woche bewegt haben. Hierbei handelt es sich nicht zwingend um die Meinung der Redaktion, sondern um die Meinung des jeweiligen Redakteurs.
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der saugt auch 1 mal in der woche mein kamin sauber ..
macht das mal mit eurem
Eure dinger werden die motoren durchschwitzen
Vorwerk hatte ich auch mal und kann gerne drauf verzichten
Wenn meiner nicht mehr stark saugt dann kurz den filter ausklopfen und weiter !
Und das ganz ohne teure beuteln
Kamine saugt man nicht mit einem Haushaltssauger.
Ich würde vorschlagen, du packst dir erst mal ganz feste an die eigene Nase, ehe du etwas zu sagen pflegst, wovon du keine Ahnung hast.
Was du hier fabrizierst, ist simples Nachplappern, gehe bitte weiter ZDF schauen, wo man für dich die Nachrichten entsprechend nach richtet.
@Max3008,
Stühle hoch und gut ist. Volumen des Tanks kann man aufmotzen ( kann man günstig kaufen, mit doppeltem Volumen ) wenn die Butze von der Größe mehr Staub/Haare und co ansammelt, als der Racker aufnehmen möchte bzw. könnte. Es ist im Grunde wie mit Rechnern, die man sich für sein Vorhaben entsprechend zusammen baut. Man muss sich informieren und dann den passenden kaufen
Der einzige Nachteil der kleinen Racker ist, dass die Bürsten eben Mechanisch angetrieben werden und diese besondere Pflege bedürfen, da sonst der Antrieb schneller verschleißt.
Die Schwachstelle der Roomba 500 Serie z.B. ( Bürsten-Modul ) hat das Problem mit der Dichtigkeit. Die Zahnräder darin sammeln nach gewisser Zeit Staub an. Wenn man das Modul so alle 6 Monate öffnet, und die Lager vom Staub befreit und ggf. Siliconfett erneuert, so hält ein solches Modul mehrere Jahre ( 2 Jahre bei mir jetzt )
Die Bürsten halten auch fast ewig, da ich kaum Teppich habe.
Die Reibung der Bürstel am Gehäuse selbst erzeugen eben Hitze und verfärben die Aufhängung
Nach dem reinigen sieht dann wieder alles doll aus:
Die Roomba-Serie fährt jede Stelle im Raum mindestens 3x ab. Der fährt halt kreuz und quer ohne Plan durch den Raum. Aber der Algorithmus, hat sich bewährt. Er fährt am Ende wirklich alles ab.
Weitere Nachteil der Roomba Serie: Man finanziert damit die Amerikanische Rüstungsindustrie, die Militärroboter herstellen. Der sogenannte SWORDS Kampfroboter, dessen Platine und Sensorik-Abläufe sind auch in den Roomba Modellen verbaut.
Gibt nette Modifizierungen mit den kleinen Rackern in den Staaten, einfach mal Youtube anschmeißen ;D
Wenn man früh zur Schule oder Arbeit geht kann man einfach eine Zeit eingeben und irgendwann am Tage fängt er dann an zu saugen.
Es gibt aber auch Nachteile z.B an Ecken wo er nicht vorbeikommt oder Möbel wie Stühle die im weg stehen ,können große Probleme sein.
Ein zweiter Nachteil ist auch , dass der Dreckspeicher im Saugroboter sehr schnell voll wird also man bekommt höchstens 2 räume , wenn überhaupt sauber,
weil wenn er voll ist hört er auf zu saugen.Deswegen muss man halt mehrmals die Woche saugen und Immer wieder den Dreckspeicher leeren.
Aber trotz allem ist das ein großer fortschritt der Technik und das ist bewunderns wert
Regelmäßig muss ich den Robi suchen weil er sich irgendwo in der Whn versteckt hat
Ich hab am WE eine ausführliche Wartung gemacht man glaubt gar nicht wie viel Staub die Kiste einsammelt und nicht in den Behälter bekommt....
Gefühlt ist die Staubbelastung in der Whg deutlich zurückgegangen.
Ihr behauptet allso das euer Roomba die Ecken auch sauber macht, ich möchte dieser Aussage gerne Wiedersprechen,
klar funktioniert das mit der Drehbürste an der Seite, wer das ganze aber kritisch sehen will,sollte auch in Betracht ziehen, wie das Gerät Arbeitet.
Klar Fährt der auch Ecken und Wände ab, aber Perfekt ist es nicht, sicher was er heute nicht saugt das saugt er eben morgen,...
Der Korrektheit halber sollte man dies aber nicht Unerwähnt lassen.
Wie gesagt ich Benutz Ihn seit einem Jahr jetzt und bin immer noch sehr zufrieden.
Nach dem man siene Wohnung Roboterfreundlich gemacht hat, steht eine Partnerschaft aber nicht mehr im Wege