500.000 US-Dollar prognostiziert: Apple-1-System "Prototyp Board #0" steht zum Verkauf
50 Jahre Apple: Zum Firmenjubiläum des Tech-Unternehmens kommen jetzt historische Dinge unter den Hammer: Die Auktion beinhaltet ein Apple-1-Prototype-Board #0, den ersten Scheck des Unternehmens und vieles mehr.
Anlässlich des baldigen 50. Jubiläums der Apple Computer Company veranstaltet das US-Auktionshaus RR Auction (Rare & Remarkable Auction) noch bis zum 30. Januar 2026 eine Versteigerung historischer Technologierelikte des Tech-Unternehmens. Im Zentrum der Auktion mit dem Namen "Steve Jobs & the Computer Revolution" stehen Exponate, die den Grundstein für das heutige Weltunternehmen legten. Als herausragend gilt das sogenannte Apple-1 "Prototype Board #0", welches als das früheste bekannte Exemplar einer Glasfaser-Leiterplatte des Unternehmens identifiziert wurde.
Das Apple-1-System soll geschätzte 500.000 US-Dollar einbringen
Dieses spezifische Board, ebenfalls als "Board Nummer Null" bezeichnet, soll laut Historikern Steve Jobs und Steve Wozniak im Jahr 1976 zur Validierung des Designs gedient haben, bevor die erste kommerzielle Serie für Byte Shop in Produktion ging. Im Gegensatz zur späteren Serienfertigung des "Apple 1" handelt es sich hierbei also um ein Vorproduktionsmodell, das Sammlern einen seltenen Einblick in die Entwicklungsphase der Heimcomputer-Revolution bieten kann. Experten schätzen den Wert dieses Prototyps auf mehr als 500.000 US-Dollar. Die Auktion umfasst neben der Platine Zubehör wie eine Key-Tronic-Tastatur, einen Sony-Monitor sowie von Steve Wozniak signierte Dokumente.
Ein weiteres Highlight der Versteigerung ist der "Apple Computer Check No. 1". Dieser auf den 16. März 1976 datierte Scheck über 500 US-Dollar wurde noch vor der offiziellen Firmengründung ausgestellt. Er ist von beiden Gründern Jobs und Wozniak unterzeichnet und war an Howard Cantin adressiert, den Designer der ersten Apple-Platinen. Für dieses Dokument wird ebenfalls ein Erlös im sechsstelligen Bereich erwartet.
Zusätzlich bietet die Auktion persönliche Gegenstände aus dem Umfeld von Steve Jobs. Diese stammen teilweise aus der Sammlung seines Stiefbruders John Chovanec und umfassen neben High-School-Erinnerungsstücken, Werbeplakaten der 70er- und 80er-Jahre und technischen Kleinteilen kuriose Objekte wie ein Jaguar-XJS-V12-Cabriolet, das damals als Firmenwagen registriert war.
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Quelle: RR Auction (via Tom's Hardware)

Völlig irre, was da geboten wird.