Nvidias CEO verkauft fünfmal mehr Firmenanteile als andere Manager der Firma
Nvidias CEO hat seit Juni 2024 große Mengen an Anteilen seiner Firma verkauft und dabei rund 580 Millionen US-Dollar umgesetzt. Das entspricht der fünffachen Menge an Aktienverkäufen anderer Manager von Nvidia.
Nvidias CEO Jensen Huang hat die Gunst der Stunde genutzt und seit Juni 2024 insgesamt 579 Millionen US-Dollar an Firmenanteilen verkauft. Damit profitierte er maßgeblich von dem Boom, den die Aktie seines Unternehmens infolge der KI-Begeisterung an der Börse hingelegt hatte. Während der Aktienkurs infolge des kurzzeitigen Tech-Aktien-Tiefs sank, veräußerte er weitere Anteile.
Huang verkauft Anteile in Blöcken zu je 120.000 Stück
Wie die Redaktion von Wccftech berichtet, geht aus Börsennotizen hervor, dass Huang in diesem Jahr 40 Mal eigene Aktien von Nvidia verkauft hat. Der erste Verkauf fand Mitte Juni statt, als der CEO 120.000 Anteile für insgesamt 15,5 Millionen US-Dollar abgab. Auch alle übrigen Verkäufe umfassten jeweils 12.000 Anteile.
Um zu verhindern, dass CEOs beim Verkauf von Aktien der eigenen Firma von Insiderwissen profitieren, kommen spezifische Regularien zum Einsatz. Denen zufolge müssen die Manager ihre Pläne zum Verkauf von Aktien im Vorfeld melden. Entsprechend der Regel 10b5-1 der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC können Insider ihre Firmenanteile nur verkaufen, wenn sie zuvor eine spezifische Menge an Anteilen und den Verkaufszeitpunkt festlegen.
Die Kriterien für einen Aktienverkauf nach Regel 10b5-1 besagen, dass neben dem Verkaufspreis, der Menge und dem Datum auch angegebenen werden muss, auf welche Weise diese Angaben zustande gekommen sind. Außerdem erhält allein der Aktienbroker das Recht, die Anteile entsprechend des Plans zu kaufen oder zu verkaufen, vorausgesetzt, er verfügt nicht über bislang unveröffentlichte Informationen zur Firma.
Neben Huang haben auch Nvidias CFO Colette Kress und zwei weitere hochrangige Nvidia-Manager einige Aktienpakete ihres Unternehmens verkauft. Kress nahm dabei 39,2 Millionen US-Dollar ein, Executive Vice President of Field Operations Ajay Puri verkaufte Anteile im Wert von 13 Millionen US-Dollar. EVP of Operations Debora Shoquist setzte noch einmal 45,1 Millionen Us-Dollar um. Damit hat CEO huang mit Abstand die meisten Anteile verkauft.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: Wccftech


Es sind andere Dimensionen, als des gemeinen PCGH Users
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Anteilig damit unter Umständen auch weniger als die anderen Manager die eben nicht auch mit Gründer sind.
Und ja, gestern war ein schlechter Tag für die Aktionäre. Aber man muss es anders sehen, der Kurs ist in den letzten Jahren quasi explodiert, da sind auch 10% nicht das Problem. Es war, ist und bleibt eine hochspekulative Aktive. Ich halte sie aktuell auch für gnadenlos überbewertet, weil KI zwar eine tolle Sache ist, es aber weiterhin die kommerziellen Konzepte fehlen, um damit Billionen zu erwirtschaften.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Quelle: https://www.boerse-frankf...
Seit dem er verkauft hat ist erstens die Aktie um rund 20% gefallen und NVidia kriegt zusätzlich jetzt noch ne Kartelluntersuchung wegen Marktmanipulation.
Kann mir keiner erzählen dass Huang das nicht letzte Woche schon wusste.
Da ist ein Fehler drin. Wenn ich das zusammenrechne, komme ich auf 76 Millionen, also ungefähr das, was man pro Jahr so ausgibt für Privatjets, Yachten und Jetset. Das ist jetzt nicht ungewöhnlich viel und kein Zeichen, Kasse machen zu wollen. Vermutlich reicht das gerade für eine neue Luxuswohnung. Vermutlich ist aber der zweite Teil mit "12.000" Anteilen falsch und es müsste dort ebenfalls 120.000 Anteile heißen. Dann kommt man auch auf die genannte Summe, und ja, das ist viel.
Trotzdem ist auffällig, dass die vielen anderen Manager viel weniger verkaufen, zeigt ja, dass man weiterhin auf Wachstum setzt.