Jupiter X300: Neuer 1-Liter-Barebone von Asrock mit AM4-Sockel

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Asrock Jupiter X300 (1)
Quelle: Asrock

Asrock hat mit dem Jupiter X300 Mini-PC einen Nachfolger des letztjährigen Jupiter A320 vorgestellt.

Für Freunde schmaler Kompaktrechner und AMD-Hardware bringt Asrock den Jupiter X300 Mini-PC auf den Markt. Bei einem Volumen von nur einem Liter beherbergt der kleine Rechner eine Hauptplatine mit AM4-Sockel, auf dem APUs bis zur aktuellen AMD Ryzen 4000-Reihe mit einer TDP bis 65 Watt verbaut werden können.

Support bis Renoir und bis zu 64 GiByte RAM

Dementsprechend eignet sich der Barebone-Mini-PC für eine Bestückung mit aktuellen Renoir-Chips sowie auch Picasso und Raven Ridge. Mit eingeschlossen sind dadurch auch die günstigen Athlon-APUs, deren Line-Up zuletzt 2019 um den Athlon 3000G ergänzt wurde. Abseits der CPU-Wahl obliegt Käufern auch die Bestückung mit Arbeitsspeicher. Asrocks Jupiter X300 erlaubt den Einbau von zwei SO-DIMM DDR4-Speicherriegeln und in Summe bis zu 64 GiByte an RAM. Die Speichergeschwindigkeiten grenzt Asrock dabei auf DDR4-3200 im Falle von Renoir und DDR4-2933 bezüglich Picasso und Raven Ridge ein.

Hinsichtlich Festplatten beziehungsweise SSDs sind Nutzer auf einen SATA-6Gb-Anschluss sowie einen M.2-2280-Steckplatz mit vier PCI-E-3.0-Lanes beschränkt. Ein weiterer M.2-2230-Steckplatz dient indes dem Verbauen einer optionalen WLAN-Lösung (Intel AC-3168). In Sachen Konnektivität umfasst das Datenblatt bei den frontseitigen Anschlüssen zweimal USB 3.2 Gen1 Type-C sowie ebenso viele USB 3.2 Gen1 Type-A- nebst Audio-Anschlüssen für Kopfhörer und Mikrofon. Rückseitig finden sich indes nochmals zwei USB 3.2 Gen1 Type-A-Ports sowie zusätzlich zweimal USB 2.0. Ebenso sind hier die Display-Ausgänge in Form von einem Displayport- (4K@60Hz), einem HDMI- (4K@60Hz) sowie einem VGA-Anschluss verortet, während auch ein Gigabit-Ethernet-Port mit von der Partie ist.

Optionale Enterprise-Funktionen

Für Enterprise-Nutzer bietet Asrock darüber hinaus noch zusätzlich Optionen in Form eines TPM 2.0-Moduls sowie auch DASH LAN. Weitere Sicherheit soll auch eine Anti-Diebstahl-Funktion bieten. Ist die scharf gestellt und das Gehäuse des Mini-PCs wird geöffnet, schlägt ein vorhandener 2-Watt-Lautsprecher Alarm. Einer schnellen Entwendung kann zudem mittels eines Kensington Locks entgegengewirkt werden.

Die Stromversorgung übernimmt derweil ein externes Netzteil mit einer Nennleistung von 90 Watt, während die Ausrichtung des Mini-PCs sowohl horizontal als auch vertikal mittels eines Standfußes möglich ist. Soll der Jupiter X300 lieber aus dem Sichtfeld verschwinden, haben Nutzer auch die Option, den Mini-PC via VESA-Mount hinter einem Monitor anzubringen.

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Zu Preis und Verfügbarkeit hat sich Asrock vorerst noch nicht geäußert. Die UVP dürfte sich letztlich allerdings womöglich im Bereich des Vorgängers Jupiter A320 bewegen, der vergangenes Jahr für knapp über 190 Euro im Handel erschien.

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Stryke7 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wer keinen Seitenschneider dabei hat, kann das Gerät nur entwenden, in dem er einen deutlich sichtbaren Schaden verursacht.
        Ich glaube, das ist genug Menschen egal. Außerdem erinnere ich mich, dass viele gestohlene Geräte anschließend ihren Weg ... sagen wir mal nach Osten oder Süden aus Europa heraus finden.

        Ich fürchte, der geringfügig sichtbare Schaden an der Kensington Buchse wird kein so großes Hindernis darstellen. Und häufig ist dieser auch nicht so auffällig, wie man das gerne hätte, das Material muss sich nur an einer Seite der Buchse um 1-2mm verbiegen.
        Zitat von PCGH_Torsten
        Kabel abziehen und unter Jacke verschwinden lassen geht auch, wenn einem etwaiges Personal an einem benachbarten Arbeitsplatz den Rücken zudreht. Ein Metall-Kensington abzureißen ist deutlich auffälliger.
        Ehrlich gesagt nicht. Je nach Materialien und Verarbeitungsqualität gehen diese Schlösser so leicht ab, dass das nicht auffällig wirkt.
        Zitat von PCGH_Torsten
        (Im übrigen sehe ich das Problem zur Hälfte bei den Schlössern. Die sind einfach viel zu groß und damit ein idealer Hebel. Könnte man die Öse nur geradlinig in Zugrichtung belasten, wäre das bei einigen Gehäusen schon ein sehr großes Hinderniss. Schraubverbindungen mit vergleichbarem Querschnitt können ettliche 100 N ab – solange keine Scherkräfte ins Spiel kommen.)
        Das ist ein sehr guter Punkt. Ich kenne Kensington-Zahlenschlösser, die sind ein riesiger Hebel um das Schloss aus dem Gehäuse zu brechen.

        Deswegen sage ich ja ... der ganze Standard ist einfach Murks.
      • Von Stryke7 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wer keinen Seitenschneider dabei hat, kann das Gerät nur entwenden, in dem er einen deutlich sichtbaren Schaden verursacht.
        Ich glaube, das ist genug Menschen egal. Außerdem erinnere ich mich, dass viele gestohlene Geräte anschließend ihren Weg ... sagen wir mal nach Osten oder Süden aus Europa heraus finden.

        Ich fürchte, der geringfügig sichtbare Schaden an der Kensington Buchse wird kein so großes Hindernis darstellen. Und häufig ist dieser auch nicht so auffällig, wie man das gerne hätte, das Material muss sich nur an einer Seite der Buchse um 1-2mm verbiegen.
        Zitat von PCGH_Torsten
        Kabel abziehen und unter Jacke verschwinden lassen geht auch, wenn einem etwaiges Personal an einem benachbarten Arbeitsplatz den Rücken zudreht. Ein Metall-Kensington abzureißen ist deutlich auffälliger.
        Ehrlich gesagt nicht. Je nach Materialien und Verarbeitungsqualität gehen diese Schlösser so leicht ab, dass das nicht auffällig wirkt.
        Zitat von PCGH_Torsten
        (Im übrigen sehe ich das Problem zur Hälfte bei den Schlössern. Die sind einfach viel zu groß und damit ein idealer Hebel. Könnte man die Öse nur geradlinig in Zugrichtung belasten, wäre das bei einigen Gehäusen schon ein sehr großes Hinderniss. Schraubverbindungen mit vergleichbarem Querschnitt können ettliche 100 N ab – solange keine Scherkräfte ins Spiel kommen.)
        Das ist ein sehr guter Punkt. Ich kenne Kensington-Zahlenschlösser, die sind ein riesiger Hebel um das Schloss aus dem Gehäuse zu brechen.

        Deswegen sage ich ja ... der ganze Standard ist einfach Murks.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Bei Geräten mit Metallgehäusen ist meist auch die Kensington-Öse daraus gefertigt. Einen Diebstahlschutz stellt sie damit aber auch bei geringer Stabilität dar: Wer keinen Seitenschneider dabei hat, kann das Gerät nur entwenden, in dem er einen deutlich sichtbaren Schaden verursacht. Derart beschädigte Ware lässt sich aber nur schlecht weiterverkaufen ohne das Fragen aufkommen, womit man den Kreis der Diebe wenigstens auf Selbstverwender reduziert hat. Bei kleinen Objekten wie dem PC hier verhindert man außerdem Taschendiebstahl: Kabel abziehen und unter Jacke verschwinden lassen geht auch, wenn einem etwaiges Personal an einem benachbarten Arbeitsplatz den Rücken zudreht. Ein Metall-Kensington abzureißen ist deutlich auffälliger.

        (Im übrigen sehe ich das Problem zur Hälfte bei den Schlössern. Die sind einfach viel zu groß und damit ein idealer Hebel. Könnte man die Öse nur geradlinig in Zugrichtung belasten, wäre das bei einigen Gehäusen schon ein sehr großes Hinderniss. Schraubverbindungen mit vergleichbarem Querschnitt können ettliche 100 N ab – solange keine Scherkräfte ins Spiel kommen.)
      • Von Stryke7 Kokü-Junkie (m/w)
        Der Stift ist meist schon aus Metall, eben einfach zu dünn. Davon abgesehen sind die Kensington Buchsen (?) an den Geräten oft einfach nur aus dem Kunststoff des Gehäuses ohne weitere Verstärkung, das hält eben nichts.

        Selbst wenn man das alles aus stabileren Materialien bauen würde, bezweifle ich, dass man irgendeinen brauchbaren Sicherheitsstandard erreichen könnte.

        Der ganze Kensington-Standard ist einfach Unfug, allein aufgrund seiner spezifizierten Größe kann der niemals viel physische Stabilität erreichen.
      • Von NatokWa
        Naja ... wie viel soll auch dieser lächerlich dünne Stift der meist auch noch aus Plastik ist halten ? Wärs ein dickerer und aus Metall (in einem Metallkäfig am besten) würde man wohl das ganze immer noch "rausreißen" können, hätte dann aber ein unschönes Loch im Gerät statt das nur dieser Stift fehlt
      • Von Stryke7 Kokü-Junkie (m/w)
        Wir haben im Büro mal den Schlüssel zu dem Kensington-Kabel verloren, mit dem eine alte Dockingstation an einen Schreibtisch gekettet war. Ich hab es daher abgebrochen und bin noch immer geschockt wie wenig Kraft man dafür braucht.
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