Mondlandung: 4 Kilobyte Arbeitsspeicher brachten die ersten Menschen sicher auf den Erdtrabanten

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Vor 44 Jahren landeten die ersten Menschen auf dem Mond. Bei ihrer sicheren Landung auf dem Erdtrabanten und Rückkehr zur Erde half ihnen ein Computer mit 4 Kilobyte Arbeitsspeicher und einem 1,024-MHz-Prozessor. Es handelte sich um einen der ersten integrierten Schaltkreise.

Vor 44 Jahren, am 21. Juli 1969, betrat der US-Astronaut Neil Armstrong im Rahmen der NASA-Mission Apollo 11 als erster Mensch den Mond. Das Unternehmen stellt wohl eine der größten, wenn nicht die größte technische Errungenschaft der Menschheitsgeschichte dar: in der Lage zu sein, den eigenen Planeten nach Jahrmillionen der Evolution verlassen zu können und einen anderen Himmelskörper zu betreten. Noch größer wird die Ehrfurcht vor dieser Leistung, wenn man bedenkt, mit welchen Mitteln sie erreicht wurde, denn die Astronauten der Apollo 11 - neben Armstrong selbst noch Edwin Aldrin und Michael Collins - hatten einen nach heutigen Maßstäben minimalistischen Computer an Bord. Dieser besaß 74 Kilobyte Speicherplatz, einen Arbeitsspeicher von 4 Kilobyte und einen Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,024 MHz - einen der ersten integrierten Schaltkreise überhaupt. Allerdings wog der Rechner ganze 30 Kilogramm.

Der sogenannte Apollo Guidance Computer (AGC) war mit einem Echtzeit-Betriebssystem ausgestattet, das es ihm erlaubte, mehrere Rechenoperationen gleichzeitig auszuführen und diese zu priorisieren. Diese Eigenschaft bewahrte sogar die gesamte Mission vor einer Katastrophe, denn bei der Rückkehr der Mondfähre zur Erde trat eine Fehlfunktion der Hardware auf, aufgrund deren eine Reihe nutzloser Daten berechnet wurden, die den Bordcomputer an die Grenze der Überlastung führten. Durch die Priorisierung der Rechenprozesse war es möglich, die überflüssigen Operationen auszusetzen und die für die Landung benötigten Daten erfolgreich zu berechnen.

Quelle: VR-Zone

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    • Kommentare (73)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rotkaeppchen
        Zitat von daniel0024
        Die von dir verlinkte "Doku" ist leider aber keine, sondern eine sogenannte "Mockumentary", die absichtlich Realität und fiktive Elemente vermischt.

        Mockumentary – Wikipedia
        Ach nee, sieh an, soso. Hast Du denn reingeschaut in den Film? Also ich die Dokumentation im Fernsehen sah, war nach 2min klar, dass es ein satirischer Zusammenschnitt ist. Viele haben es selbst am Ende nicht verstanden. Der Film zeigt genau die Methoden, mit denen leichtgläubige Menschen in die Fänge von Verschwörungsmanipulieren kommen. Darum ging es.
      • Von Rotkaeppchen
        Zitat von daniel0024
        Die von dir verlinkte "Doku" ist leider aber keine, sondern eine sogenannte "Mockumentary", die absichtlich Realität und fiktive Elemente vermischt.

        Mockumentary – Wikipedia
        Ach nee, sieh an, soso. Hast Du denn reingeschaut in den Film? Also ich die Dokumentation im Fernsehen sah, war nach 2min klar, dass es ein satirischer Zusammenschnitt ist. Viele haben es selbst am Ende nicht verstanden. Der Film zeigt genau die Methoden, mit denen leichtgläubige Menschen in die Fänge von Verschwörungsmanipulieren kommen. Darum ging es.
      • Von daniel0024 Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von interessierterUser
        Ich habe die Bilder auch live gesehen. Heute wissen wir zum Glück aber alle, dass es nur ein großer Fake war.
        Hier wurde das gut dokumentiert. Den Rechner gab es natürlich trotzdem, der war seiner Zeit weit voraus.

        Nixon, Kubick und der Mann im Mond
        Kubrick, Nixon und der Mann im Mond | Trailer | ARTE - YouTube
        Die von dir verlinkte "Doku" ist leider aber keine, sondern eine sogenannte "Mockumentary", die absichtlich Realität und fiktive Elemente vermischt.

        Mockumentary – Wikipedia
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Eidgenosse1
        Glaubt ihr den Shit als Informatiker und PC-Freaks eigentlich wirklich?
        Ich hab Armstrong live gesehen in Schwarz/Weiß, nachts um halb vier.
        Zitat von Eidgenosse1
        Der Speicher der Rakete, die für die erste Mondlandung eingesetzt wurde, betrug exakt 4Kb. Da fliegt also das Ding Tausende von Kilometern ferngesteuert zum Mond mit Besatzung, zündet die verschiedenen Stufen, Landeprozedere, Mondfäre ausladen, einladen usw. mit all den tausenden Parametern? Wow! Entweder war das eine Art der Formelmagie oder was vielmehr der Fall ist : Die Mondlandung war ein Hoax.
        Schon sehr bedenklich, wie wenig man heute von der alten Technik und Geschichte weiß.

        Zitat von P2063
        hast du tatsächlich schon mal systemnah (sprich: Assembler, oder direkt so richtigen Maschinencode) programmiert? Du wirst überrascht sein, wie viel man tatsächlich damit anstellen kann wenn man auf den ganzen überflüssigen Tand verzichtet und seinen Code bis ins letzte Bit auf die gestellte Aufgabe hin optimiert..
        Mit dem Z80 haben wir eine Schraubensortiermaschine gebaut.

        Die gesamte Codelaufzeit durfte 1Millisekunde nicht überschreiten, da sonst falsch sortiert wurde.
        Und das hat geklappt.
        Der Z80 (U880) lief mit 2,5MHz also dauerte ein Takt 400ns.
        1000 Takte waren also 400Mikrosekunden.

        Ich hab jetzt die Waitstates nicht mehr im Kopf aber so um die 200 Befehle waren es wohl (Assembler).
      • Von P2063 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Eidgenosse1
        4Kb ... Formelmagie ... Hoax

        Glaubt ihr den Shit als Informatiker und PC-Freaks eigentlich wirklich?
        hast du tatsächlich schon mal systemnah (sprich: Assembler, oder direkt so richtigen Maschinencode) programmiert? Du wirst überrascht sein, wie viel man tatsächlich damit anstellen kann wenn man auf den ganzen überflüssigen Tand verzichtet und seinen Code bis ins letzte Bit auf die gestellte Aufgabe hin optimiert.

        schönes Beispiel aus der Schule wo wir einen Kurs mit Z80 Boards hatten. Da konntest du ein Notebook dran hängen und hast dir aus fertigen Bausteinen eine Ampelsteuerung geklickt, damit waren deine 4Kb Speicher schon ziemlich voll. Die besseren von uns haben sich ein wenig mit Assembler auseinander gesetzt und den Code selbst geschrieben, das waren dann bei identischem Funktionsumfang nur noch 1Kb. Die richtigen Nerds haben sich übers Wochenende hin gesetzt und die Doku des Prozessors gewälzt um zu verstehen wie die einzelnen Register am idealsten angesprochen werden und wie man manuell seine Programmschleifen baut und plötzlich hatte man einen Code von wenigen hundert byte. Und dann hatten wir noch einen absoluten Übernerd den man heute wohl fast schon als Asperger bezeichnen würde, der kam am Ende des Schuljahres an und hat sich bevor es die Note gab hin gesetzt um nach dem booten während der laufzeit den Systemcode zu überschreiben damit er noch genug Platz hat um während der Demo seiner Ampelsteuerung noch seinen Namen als Laufschrift auf einer 7-Segment-Anzeige darzustellen - in verschiedenen Geschwindigkeiten, Laufrichtungen, überkopf und gespiegelt.

        Also ja, ich glaube man kommt mit 4Kb zum Mond. Und wenn man so jemanden wie unseren Übernerd im Team hat vielleicht nicht nur sicher zurück, sondern noch viel weiter.
      • Von Rotkaeppchen
        ......................
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