Dronut X1: "Donut"-Drohne mit versteckten Rotoren für 9.800 US-Dollar vorgestellt

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Dronut X1: "Donut"-Drohne mit versteckten Rotoren für 9.800 US-Dollar vorgestellt
Quelle: Cleo / Screenshot: PCGH

Die für den professionellen Einsatz gedachte Dronut X1 setzt auf lediglich zwei übereinander angeordnete Rotoren, die nicht offen sichtbar sind.

9.800 US-Dollar verlangt der US-Hersteller Cleo für seine laut eigenen Angaben "weltweit erste zweirotorige" Drohne mit dem Namen Dronut X1. Diese setzt auf zwei innenliegende Rotoren, die im Gegensatz zu den meisten anderen Drohnen ohne von außen sichtbare Mantelpropeller auskommt, wodurch der Multicopter mehr an ein schwebendes Objekt aus einem Science-Fiction-Film erinnert, wie die Kollegen von Golem.de berichten - oder auch einfach an einen fliegenden Donut, worauf der Name der Drohne selbst offenkundig anspielt.

Nicht nur entsprechend dem Preis ist die Dronut X1 dabei für professionelle Anwendungen gedacht, wo etwa zu wenig Platz für eine normale Drohne ist. Aufgrund der recht kompakten Größe von 16,5 x 10 cm bietet sich zum Beispiel auch für das Fliegen in Schächten oder ähnlich knapp bemessenen Einsatzorten an. Trotz der Verwendung von nur zwei Rotoren ist das Flugobjekt dabei ziemlich wendig, wie auch das Vorstellunsgvideo zeigt.

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Hinzu kommt, dass aufgrund des verdeckten Aufbaus die Rotoren nicht durch typische Kollisionen blockiert werden können und laut Hersteller auch der Einsatz nahe an Menschen oder sicherheitsrelevanten Anlagen geeignet sein soll, wobei ein Lidar-Sensor ("Light detection and ranging") zur Kollisionserkennung zusätzlich für Sicherheit sorgen soll. Die Steuerung der Dronut X1 erfolgt derweil über Android-Smartphones, während eine iPhone-Anbindung offenbar (noch) fehlt.

Mit 15 km/h ist die Maximalgeschwindigkeit der Drohne für einen Multicopter vergleichsweise gering, während die Flugzeit mit einer Akkuladung bei zwölf Minuten liegen soll. Die Akkus können dabei auch gewechselt werden und sollen in 40 Minuten wieder voll aufgeladen sein. Als Übertragungsreichweite wird mit einem Kilometer angegeben und mit an Bord ist auch eine 4K-Kamera, die aber im Live-Stream zum Smartphone nur in HD-Auflösung übertragen wird. Die Macher der Drohne hinter dem Hersteller Cleo kommen aus der Öl- und Erdgasindustrie, was auch den professionellen Anspruch unterstreicht.

Drohnen für den privaten Gebrauch, für Kinder und Anfänger finden Sie in unserem PCGH-Ratgeber Drohnen.

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von volty Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Also für meine Dji Mini 2 gibt es so einen Propellerkäfig, mit dem bin ich mir auch mal gegen meiner Rübe geflogen, unbeschadet

        Wozu 10 000$ für schlechtere Performance ???
      • Von volty Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Also für meine Dji Mini 2 gibt es so einen Propellerkäfig, mit dem bin ich mir auch mal gegen meiner Rübe geflogen, unbeschadet

        Wozu 10 000$ für schlechtere Performance ???
      • Von HenneHuhn Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Mephisto_xD
        Bin ich blöd, das Prinzip mit den zwei gegenläufigen Rotoren gibt es doch schon seit Ewigkeiten, ich hatte in meiner Kindheit auch mal einen Modellhubschrauber der nach diesem Prinzip funktioniert hat...

        Hatte auch mehr Akkulaufzeit. Also was soll die große Innovation hier sein, der Plastikkorb drumherum?
        Es geht wohl darum, dass bei diesem Modell aufgrund der verdeckt liegenden Rotoren, der dadurch sehr kompakten Bauweise und der Beweglichkeit ein recht verletzungs- und beschädigungssicherer Einsatz auch in vglw. engen Räumlichkeiten mit Menschen oder empfindlicher Technik/Einrichtung möglich sein soll. Die meisten Multicopter-Drohnen haben ja mehr oder weniger freiliegende Rotoren.

        Also laut Promo-Video.
      • Von Mephisto_xD BIOS-Overclocker(in)
        Bin ich blöd, das Prinzip mit den zwei gegenläufigen Rotoren gibt es doch schon seit Ewigkeiten, ich hatte in meiner Kindheit auch mal einen Modellhubschrauber der nach diesem Prinzip funktioniert hat...

        Hatte auch mehr Akkulaufzeit. Also was soll die große Innovation hier sein, der Plastikkorb drumherum?
      • Von HenneHuhn Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von sinchilla
        Die Akkulaufzeit ist tatsächlich ein Witz. Um ein Kilometer Reichweite "auszureizen" wären 8 Minuten nötig, ohne Steig- & Sinkflug sowie entsprechende Aufnahmen am Ort.

        Wird dann mit entsprechenden Steuerrudern navigiert? Bei zwei gegenläufigen Rotoren wäre ja sonst nur hoch und runter möglich.
        Steuerruder im klassischen Sinn ist schwierig, hast ja keine relevant umströmten Steuerflächen. Das ganze wird über Schubvektorsteuerung funktionieren müssen, also Umleitung des von den Propellern erzeugten Luftstroms. Dafür sprechen meiner Meinung nach auch die im Promo-Video gezeigten Bewegungen.
      • Von AyC Software-Overclocker(in)
        Im Video sieht das jedenfalls alles sehr sehr gut aus und die Frage ist dann ja nur der Einsatzzweck. Gerade in Gebäuden sehe ich viele Einsatzmöglichkeiten. Draußen, wo man viel Freiraum hat, dagegen nur sehr begrenzt.
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