[19/09/2014] "Billige Hardware würde ich ..." Billige Hardware würde ich gerne häufiger in Tests und Praxisberichten sehen. Das Tüfteln an spieletauglichen PC-Konfigurationen für 400 bzw. 500 Euro (PCGH 02/2015) hat mir sehr gut gefallen. Ich bin gespannt, wann wir das mal wieder machen. Von sehr günstiger Hardware geht eine ganz eigene Faszination aus, man denke nur an den Erfolg des Raspberry Pi. Mich persönlich reizt beispielsweise AMDs AM1-Plattform ungemein, weil sie a) preiswert ist, b) trotzdem den CPU-Tausch ermöglicht (nicht üblich in dem Preisbereich!) und c) mit dem richtigen Mainboard übertaktbar ist . Ich habe gar keinen konkreten Verwendungszweck für so ein Setup, ertappe mich aber regelmäßig dabei, Verfügbarkeit und Preise von CPUs und Mainboards im Preisvergleich zu prüfen. Klar ist natürlich: Wer Billig-Hardware kauft, sollte sich vorab über die Schwächen informieren. Ein Sempron oder Celeron beispielsweise ist zwar langsam, läufter aber ebenso zuverlässig wie ein teures Topmodell. Bevor man sich aber potenziell lebensgefährlichen Ramsch zulegt, etwa Netzteile und Ladeadapter, die hierzulande gar nicht verkauft werden dürften, spart man besser an anderer Stelle. (Stephan Wilke)