Stimmt der Preispunkt? Anker veröffentlicht Speicher für Balkonkraftwerke mit integriertem Wechselrichter
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Anker hat mit der Solarbank 2 einen Nachfolger des Solix E1600 veröffentlicht. Er wartet mit Änderungen wie einem integrierten Wechselrichter auf, kann um zusätzliche Batterien erweitert werden und geht in zwei Varianten in den Handel. Die Speicher für Balkonkraftwerke sind ab sofort bestellbar.
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Ob es wirklich der Klimawandel ist, der Techniknutzer zum Kauf einer steckerfertigen Solaranlage veranlasst? Viele dürfte man erst über den finanziellen Vorteil ins Boot holen. Und den gibt es spätestens seit den hohen Energiepreisen und der Überproduktion von Solarmodulen in China. So hält etwa die Verbraucherschutzzentrale Niedersachsen eine Einsparung bei den Stromkosten von bis zu 200 Euro im Jahr für realistisch. Entscheidend sei nur, dass man auf einen sonnigen Standort setzt, wozu es nicht mal zwingend einer südlichen Ausrichtung bedarf. Klar sei auch: Man muss den Strom nutzen.
Wenn die steckerfertige Anlage ohne Speicher nicht mehr ausreicht
Bei uns bzw. dem Autor dieser Zeilen verhält es sich so: Im Homeoffice läuft der PC unter der Woche mindestens acht Stunden am Tag. Das ist nicht irgendein Laptop oder Mini-PC, auch wenn es aus Stromverbrauchssicht klüger wäre. Wir arbeiten am Gaming-Rechner. Es kommt also auch im Leerlauf einiges zusammen. Auch die beiden Monitore ziehen Strom. Ebenso der Router, der Streaming-Lautsprecher und was man sonst noch alles am Start hat. Wir profitieren von unserem 2023 angeschafften Balkonkraftwerk demnach enorm.
Auch Familien profitieren. Selbst wenn die Erwachsenen vielleicht erst nach 18 Uhr aufschlagen: Der jugendliche Nachwuchs wird tagsüber schon die Konsole nutzen, den Kühlschrank auf der Suche nach Essbarem aufreißen oder sich, statt Hausaufgaben zu machen und Vokabeln zu lernen, eine Netflix-Serie geben. Nicht zu vergessen, die vielen Stand-by-Geräte. Was aber tun, wenn tagsüber nur selten jemand daheim ist und nichts groß an Hardware Strom zieht? Für solche Fälle sind Balkonkraftwerke mit Speicher eine Option.
Hersteller wie Anker, Ecoflow oder Zendure haben sich etabliert. Bei Ersterem - dem auch durch Powerbanks, Kopfhörer und Ladegeräte bekannten Anbieter Anker - fiel nun der Startschuss für die Solarbank 2. Das Solarspeichersystem bietet einige spannende Neuerungen wie den integrierten Wechselrichter.
Balkonkraftwerk mit Speicher: Das kann die neue Solarbank 2 von Anker
Bot die erst 2023 vorgestellte Anker Solix Solarbank E1600 noch einen separaten Inverter, sind Solarspeicher und Wechselrichter beim Nachfolger in einem Gerät vereint. Dieser ist für die neue Bagatellgrenze von 800 Watt gewappnet. Zur Erinnerung: Nachdem sich die Bundesregierung zum Jahreswechsel nicht mehr hatte auf eine gemeinsame Linie einigen können, beschlossen Bundestag und Bundesrat das Solarpaket 1 Ende April. Mitte Mai trat das Gesetz in Kraft. Kurz darauf gab auch der VDE grünes Licht.
Zurück zur Anker Solix Solarbank 2: Es gibt sie als Plus-Version und als Pro-Modell. Beide haben eine Kapazität von 1.600 Wh. Allerdings unterscheiden sich die Modelle in der Anzahl ihrer Solarladeregler, kurz MPPT. Bei der Pro-Solarbank 2 E1600 Pro mit vier MPPTs lassen sich demnach vier in verschiedenen Richtungen montierte Solarmodule respektiver Solarmodulkonfigurationen anschließen. Nur deren zwei findet man bei der Solarbank 2 E1600 Plus. Gemein ist beiden Varianten, dass man die Kapazität durch optionale Zusatzakkus steigert. Platz haben die neuen Speicher für fünf zusätzliche Batterien. Maximal ausgereizt wächst die Gesamtkapazität auf 9.600 Wh. Einen Steckdosenanschluss mit 1.000 Watt Ausgangsleistung für den Notfall gibt es aber nur beim Pro-Modell.
In puncto Eingangsleistung nennt der Hersteller 2.400 Watt. Dazu sei einschränkend angemerkt: Hierzulande wurde mit dem Solarpaket 1, parallel zur Erhöhung der Bagatellgrenze aufseiten der Einspeisung von 800 Watt, die erlaubte Modulleistung auf 2.000 Watt begrenzt. Mehr ist theoretisch erlaubt, bedürfte aber einer offiziellen Anmeldung und Genehmigung. Es zwingt einen allerdings auch niemand, die Solarbank 2 maximal auszureizen.
Das kosten die neuen Solarbanken
Early Adopter können die neuen Solarspeicher ab sofort beim Hersteller ordern. So winkt bis zum 10. Juni im Online-Shop des Herstellers auf beide Ausführungen ein Launch-Rabatt in Höhe von 100 Euro. Zudem kann man diverse Bundles, also steckerfertige Solaranlagen beziehungsweise Balkonkraftwerke mit Speicher und verschiedenen Modulkonfigurationen, günstiger kaufen. Die Auslieferung soll jedoch erst im Laufe des Junis erfolgen. Offen bleibt natürlich, ob die Preise nach einer gewissen Zeit nicht ohnehin sinken. Tatsächlich gab es in den letzten Monaten einige Nachlässe im Bereich der Photovoltaik-Technik.
Aktuell zahlt man für die Solarbank 2 E1600 Pro 1.099 Euro statt 1.199 Euro (UVP). Greift man zur Solarbank 2 E1600 Plus, sind es 999 Euro anstelle von 1.099 Euro. Auch bei Amazon sind die neuen Speicher schon zu haben. Zum Vergleich: Die Solarbank E1600 ist zwar für vergleichsweise hohe 1.038 Euro beim Hersteller gelistet, aber man findet einen "automatischen Rabatt" auf der Produktseite. Effektiv sind es 799 Euro. 899 Euro stehen nach Abzug aller Aktionspreise, denen etwas von einem Dauerrabatt anhaftet, beim Set mit einem Wechselrichter des Typs MI80 auf dem Preisschild - den man sich bei den neuen Geräten, da integriert, schenken kann.
Erwähnenswert ist noch, dass Anker eine Garantie von 10 Jahren auf die neuen Balkonkraftwerksspeicher gewährt und eine Lebensdauer von 15 Jahren in Aussicht stellt.
Bei Amazon lockt man bei den Vorgängern mit kräftigen Rabatten
Die Solarbanken von Anker erfreuen sich auch herstellerübergreifend einer gewissen Beliebtheit. Vermutlich wird das auch beim neuen Speicher so sein. Amazon, wo Anker mit einem eigenen Store auftritt, ist natürlich mit von der Partei. Ins Auge fällt aktuell ein sogenanntes befristetes Angebot um den Anbieter Solakon, der ein 800-Watt-Balkonkraftwerk mit Speicher aus zwei Modulen und mit 800-600-Watt-Wechselrichter für nur noch 1.035 Euro beim Online-Riesen feilbietet, wobei man weitere Varianten mit bis zu vier Modulen auf der Produktseite findet. Bei Netto gibt es diese Anlage auch, aber sie kostet 1.199 Euro.
Im Amazon Store von Anker fällt auf, dass dort viele Balkonkraftwerke mit Nachlässen zum Verkauf stehen. Auch den Speicher allein kann man dort günstiger an Land ziehen. So kostet etwa die bisherige Solarbank E1600 samt Wechselrichter 899 Euro, wenn man Prime-Mitglied ist. Nicht-Abonnenten müssen deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Haben Sie schon ein Balkonkraftwerk?
Wie stehen Sie zum Thema Balkonkraftwerk? Nutzen Sie bereits eine solche Anlage oder möchten bald zuschlagen? Das just beschlossene Solarpaket 1 erleichtert es bekanntlich. So ist keine Anmeldung mehr beim örtlichen Energieversorger erforderlich. Weiterhin anmelden muss man sich im Marktdatenstammregister der Bundesnetzagentur; das Online-Formular wurde zuletzt aber deutlich verschlankt. Außerdem dürfen alte Stromzähler, übergangsweise, rückwärts drehen. Man kann sein Balkonkraftwerk demnach sofort in Betrieb nehmen. Der Energieversorger hat vier Monate Zeit, den Stromzähler zu tauschen.

Dachte das nennt sich noch PC Games Hardware.
Kann man gerne im Forum unter Allgemein als Thema posten, wenn man dazu kein Webportal zum Thema Energie besuchen möchte.
Das ist die Dimension bei der es sich langsam rechnet. Wir würden mit einem 5kWh Akku bei Stromkosten von 33 Cent/kWh abzgl. Einspeissung von 11 Cent/kWh ein Budget von ~250 Euro pro Jahr haben, damit es sich auf-null rechnet. Wenn das Ding ~10 Jahre hält haben wir ein Budget von rund 2200 Euro und aktuell sind es 2299 Euro bei Anker (ohne Solarmodule) bei angenommenen 2500 Zyklen.
So eine hier aber nur 20Kwh
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Das ist die Dimension bei der es sich langsam rechnet. Wir würden mit einem 5kWh Akku bei Stromkosten von 33 Cent/kWh abzgl. Einspeissung von 11 Cent/kWh ein Budget von ~250 Euro pro Jahr haben, damit es sich auf-null rechnet. Wenn das Ding ~10 Jahre hält haben wir ein Budget von rund 2200 Euro und aktuell sind es 2299 Euro bei Anker (ohne Solarmodule) bei angenommenen 2500 Zyklen.
Das hat Gründe in der Massenträgheit bzw. im Trägheitsgesetz und dem Energieerhaltungssatz.
Quick & Dirty:
Ziel des Stromverbundnetzes ist, Energiebezug und Energielieferung in Waage zu halten. Übersteigt der Bezug, sackt die Frequenz ab. Übersteigt die Lieferung, geht die Frequenz hoch. De facto geht es also um eine möglichst stabile Frequenz. Ein Problem dabei sind spontane (relevante) Lastschwankungen. Die können durch vielerlei Dinge verursacht werden; Schaltvorgänge, Einschalten von hungrigen Verbrauchern, Ausfall von Abzweigen wg. schutzseitiger Abschaltung von Fehlern, hohe Fehlerströme etc.
Auf diese Schwankungen muss letzlich auch reagiert werden, und zwar insofern, dass die Frequenz dabei möglichst den vorgesehenen Soll-Wert einhält (50 Hz), was wiederum wie oben erwähnt ein Resultat davon ist, dass man Bezug und Lieferung in Waage hält. Rotierende Massen bringen dabei den Vorteil, dass sie durch ihre Trägheit nicht spontan in in jenem Maße schneller oder langsamer drehen, wie das Maß der Lastschwankung. Dadurch werden solche kurzfristigen Lastschwankungen "von selbst" reguliert. Die Energie kommt dabei nicht aus einem etwaigen Nichts, sondern aus der durch die Massenträgheit resultierenden Momentanreserve, d.h. die Energie wird aus den drehenden Rotoren entnommen.
Bei Wechselrichtern haben wir elektronische Schaltungen. Die sind zwar äußerst flink und können so einiges, haben aber nicht die massenbedingte Kopplung wie oben beschrieben. Sie lassen sich vom Netz führen bzw. folgen dem Netz elektronisch, können aber nicht durch eine Trägheit das Tempo vorgeben bzw. für einen Gleichlauf sorgen.
Stell dir dazu ein Fahrrad mit 10 Pedalen vor (sind miteinander verbunden). Alle Pedale drehen sich gleichermaßen. Die rotierenden Massen der Synchrongeneratoren in den Kraftwerken kann man dazu als Analogie verwenden.
Bei elektronischen Wechselrichtern ist das so, dass die 10 Pedale nicht miteinander verbunden sind. Alle haben ihre eigene Drehbewegung, versuchen aber, möglichst synchron zu bleiben. Sie versuchen sich alle gegenseitig zu folgen, ohne zu "müssen". Bei ersterem sind die Pedale gezwungen, zu folgen.
je länger ich darüber nachdenke desto ungünstiger und unrealistischer wird die energiewende. na mal sehen was noch entwickelt wird um es doch schaffen zu können, allerdings gibt es ein echtes problem, es ist fraglich ob genug material gefördert werden kann um die ganzen notwendigen akkus bauen zu können. lösungen muss man auch immer global betrachten.
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(nur ein Beispiel auf die Schnelle)
Außerdem ist die Einspeisung von 1.6kW ohne Elektriker auch nicht zulässig.
Die größte Hürde beim BKW für den herkömmlichen Mieter ist aber nach wie vor der Vermieter/Verein. Wenn dieser nicht pauschal dagegen sein dürfte, bin ich ganz sicher, dass die Anzahl an BKWs rasant steigen würde. Auch würden viele gar die noch hohen Preise für Speicher mitmachen.
Meistens kommt der Einspruch eh nur wegen optischen Gründen und das ist mMn nicht mehr zeitgemäß. Die Module sehen mittlerweile sogar äußerst schick aus und davon abgesehen wäre es irgendwann das normalste der Welt, wenn man durch ne Straße fährt und lauter Balkone mit BKWs sieht. Gegen berechtigte Einwände oder Anforderungen an die Installation habe ich natürlich nichts, im Gegenteil, die sind wichtig.
Was ich damit ausdrücken will; Regularien und Gesetze sind gut, wichtig und erforderlich, doch in vielen Szenarien sind sie teils lächerlich, teils zu starr oder nicht flexibel genug. Bei jedem Urlaub bzw. bei jeder Auslandsreise komme ich für Beobachtung X auf folgende zwei Gedanken: