Konkurrenz für Galaxy S3 und iPhone 5: Nvidias ARM-Prozessor Kal-El in neuer Echtzeit-Demo
Nvidias Kal-El-Quadcore-Prozessor im kommenden SoC Tegra 3 - dieser Name fiel aus Versehen auf dem Innovations Forum 2011 auf der Computex in Taiwan, nachdem zuvor die Bezeichnung immer bestritten wurde - berechnet Spielwelten inklusive dynamischer Beleuchtung und schließt damit die Lücke zu Mainstream-PC-Spielen immer weiter. Er soll ab Ende des Jahres in Smartphones eingesetzt werden und könnte damit kommenden Smartphones wie dem Galaxy S3 oder iPhone 5 Konkurrenz machen - sofern Samsung nicht gleich auf Tegra 3 setzt.
Eine von innen beleuchtete, gelochte Kugel, welche entsprechende Schatten in ihrer Umgebung erzeugt, wurde in der Glowball-Demoauf Nvidias Entwickler-Kit mit dem kommenden Kal-El-SoC, der als Tegra 3 auf den Markt kommen soll, vorgeführt. Nicht nur die Schatten werden dabei in Echtzeit berechnet, auch die Stoffsimulation der herunterhängenden Stofffetzen, durch die man den Glowball lenken kann, wird in Echtzeit und als Simulation auf der Quadcore-CPU mit angeschlossener Grafikeinheit berechnet. Im Laufe des Demos schalteten die Nvidia-Techniker zwei der vier Kal-El-ARM-Kerne ab, um zu demonstrieren, in welche Ruckelshow die Glowball-Demo dann verfallen würde. Und tatsächlich wirkte die Bewegung mit nur zwei Kernen stark abgehackt - eine vernünftige Steuerung über die Beschleunigungssensoren schien nun nicht mehr möglich.
Die Vorstellung des Tegra-3-Chipsatzes von Nvidia hat auch erneut Gerüchte angeheizt, nach denen im Samsung-Handy ein Nvidia-SoC verbaut werden soll. Experten gehen davon aus, dass auch Samsung einen ähnlichen Chip der Exynos-Familie entwickelt. Je nach Produktionskapazitäten wäre es aber durchaus denkbar, dass ein Teil der Geräte mit dem neuen Nvidia-Chipsatz gebaut werden. Mehr zum aktuellen Android-Smartphone von Samsung finden Sie in unserer "Hands-on-Test: Samsung Galaxy S2 - der iPhone-4-Herausforderer"-News.
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