Apple iPhone 5: Suche nach verlorenem iPhone-Protoyp zieht vermutlich Klage nach sich
Gegen Apple soll nächste Woche Klage erhoben werden. Zwei Mitarbeiter durchsuchten ein Privathaus, in dem sie den verloren gegangenen iPhone-Prototyp, mutmaßlich das iPhone 5, vermuteten. Sergio Calderon, dessen Haus durchsucht wurde, sieht seine Bürgerrechte verletzt.
Zwei Apple-Mitarbeiter haben ein Privathaus in San Francisco durchsucht. Wegen dieser Suche nach einem verloren gegangenen iPhone-Prototyp (mutmaßlich das iPhone 5) soll Apple nun eine Klage drohen. Sergio Calderon, dessen Haus durchsucht wurde, sieht seine Bürgerrechte verletzt und will gerichtlich gegen das Unternehmen vorgehen, nachdem die Gespräche mit Apple ohne Ergebnis geblieben sein sollen. In der nächsten Woche will er seine Klageschrift bei Gericht einreichen, Apple soll sich zu der Angelegenheit nicht geäußert haben. Im August 2011 war der iPhone-Protoyp in der Bar Cava 22 in San Franciscio verloren gegangen. Apple-Mitarbeiter glaubten, das Gerät in einem Wohnhaus geortet zu haben, woraufhin sie in Begleitung von vier Polizisten Haus und Garage durchsuchten, allerdings ohne Erfolg.
Die Apple-Mitarbeiter sollen sich vor der Durchsuchung nicht als solche zu erkennen gegeben haben, Calderon ging davon aus, es handle sich um Polizisten. Schon einmal ging ein iPhone-Prototyp verloren: erst im April 2010 hatte ein Apple-Mitarbeiter einen Prototyp in einer Bar vergessen. Damals kaufte es der Technikblog Gizmodo für 5.000 US-Dollar dem Finder ab und berichtete darüber, woraufhin Apple Ermittlungen gegen den Redakteur einleiten ließ.
Warum Apple für solches Verhalten Verständnis entgegengebracht wird, die GEZ-Beamten für selbiges allerdings verteufelt und verklagt werden, lässt die Vermutung zu, dass hier mal wieder mit zweierlei Maß rangegangen wird.
Mir ist das allerdings egal, wenn die Polizei vor der Tür steht, spar ich mir wenigstens den Weg zu ihnen.
PS: Zu mir kommt keiner von der GEZ.
@DaStash
Ok, wenn sie sich als Polizisten ausgegeben haben, gehören sie auch verklagt, aber das können die 4 anderen dann ja klar stellen, wie es wirklich war.
Sehr gutes Beispiel.
MfG
Allerdings war ihnen anscheinend auch nicht daran gelegen, klar zu stellen, dass sie keine Polizisten in Zivil oder sonstige "Offizielle" sind, was man durchaus glauben könnte, wenn sie in Begleitung von Polizisten erscheinen. Ich glaub jeder, der mal die Polizei vor der Tür hatte, kann bestätigen, dass die mitunter einschüchternd wirken können. Worauf die Polizeibeamten selbst auch oft spekulieren.
Warum Apple für solches Verhalten Verständnis entgegengebracht wird, die GEZ-Beamten für selbiges allerdings verteufelt und verklagt werden, lässt die Vermutung zu, dass hier mal wieder mit zweierlei Maß rangegangen wird.
Beziehungsweise legt diese Quelle hier nahe, dass sich die Apple Mitarbeiter als Polizisten ausgegeben haben.^^
MfG