Asus ROG Xbox Ally X im Test: Handheld-PC mit AMD Ryzen AI Z2 Extreme
Der Asus ROG Xbox Ally X geht mit dem schnellen AMD Ryzen AI Z2 Extreme samt seiner integrierten Radeon-Grafikeinheit mit 1.024 FP32-Shadereinheiten und großzügigen 24 GiByte LPDDR5X-8000 jetzt aufs Ganze und schickt sich damit an, den Thron unter den Handheld-PCs einzufordern.
Asus ROG Xbox Ally X im Test
Das Spitzenmodell, der Asus ROG Xbox Ally X mit Ryzen AI Z2 Extreme, welcher wie der Asus ROG Xbox Ally mit Ryzen Z2 A der ersten Kooperation von Asus ROG und Microsoft Xbox im weiterhin aufstrebenden Segment der Handheld-PCs entsprungen ist, zielt auf den Thron unter den tragbaren Gaming-PCs. In der Zwischenzeit sind beide Modelle auch im Einzelhandel angekommen und können nun (vor)bestellt werden, von einer wirklichen Verfügbarkeit kann aber nicht die Rede sein, wie der PCGH-Preisvergleich zeigt.
Doch kann der Asus ROG Xbox Ally X, für den der Hersteller eine ambitionierte unverbindliche Preisempfehlung von 899 Euro aufgerufen hat, seine Vorgänger in den Schatten stellen? Und überzeugen Windows 11 und Xbox-GUI in Kombination auf dem Handheld-PC?
Die "Xbox Full Screen Experience" soll die Lücke zwischen Windows 11 und SteamOS schließen und dem Xbox-Handheld endlich ebenfalls ein angemessenes Bedienkonzept für tragbare Gaming-PCs mit Windows verschaffen.
Gegenüber dem ersten Asus ROG Ally, den PCGH bereits im Juni 2023 zum Test bitten durfte, und dessen Frischzellenkur, dem Asus ROG Ally X, bessern Asus und Microsoft beim Asus ROG Xbox Ally X bei so gut wie allen technischen Spezifikationen nach.
So spendiert der Hersteller seinem 715 g schweren und 291 × 122 × 51 mm messenden Handheld-PC die gegenwärtig schnellste Handheld-APU auf Basis der aktuellen Prozessor- und Grafikkarten-Architekturen Zen 5, Zen 5c und RDNA 3.5 sowie einen Neuralprozessor, eine sogenannte NPU ("Neural Processing Unit") mit 50 TOPS KI-Rechenleistung auf Basis der XDNA-2-Architektur, welche aus der Akquisition von Xilinx hervorgegangen ist.
Ryzen Z2 AI Extreme als Basis
Als Basis dient dem Asus ROG Xbox Ally X eine auf Handheld-PCs optimierte APU aus der noch jungen Serie AMD Ryzen Z2, die unter anderem kleinere Anpassungen für den Einsatz in Gaming-Handhelds erhalten hat und mit einer offiziellen cTDP von 15 bis 35 Watt betrieben werden kann. Als Ausgangsbasis dienen die Ryzen AI 300 ("Strix Point"). Für die bisher kostspieligste "Xbox-Spielkonsole" kommt der Ryzen AI Z2 Extreme zum Einsatz.
Quelle: AMD
Geboten werden insgesamt drei große Prozessorkerne auf Basis von Zen 5 ("Nirvana") sowie fünf Prozessorkerne auf Basis von Zen 5c ("Prometheus"), welche von einer Radeon 890M mit 16 Compute Units und 1.024 FP32-Shadereinheiten auf der Basis von RDNA 3.5 ("GFX11.5") flankiert werden. Die acht CPU-Cores können dank SMT ("Simultaneous Multithreading") zeitgleich 16 Threads abarbeiten und takten dabei mit bis zu 5,0 respektive 3,3 GHz.
Technische Spezifikationen
Neben dem AMD Ryzen AI Z2 Extreme setzt das Spitzenmodell, der Asus ROG Xbox Ally X mit der Bezeichnung RC73XA, auf insgesamt 24 GiByte LPDDR5X-Speicher mit 8.000 MT/s sowie eine mittels PCIe 4.0 ×4 angebundene NVMe-SSD im M.2-Format (2280) mit einer Kapazität von 1.024 GiByte. Während der Festspeicher vom Anwender erweitert werden kann, ist der Systemspeicher fest verlötet und ohnehin mehr als ausreichend groß dimensioniert. In Szenarien, in denen 24 GiByte nicht mehr ausreichen, dürfte das Einsatzgebiet eines Handheld-PCs überschritten worden sein. An Rechenleistung mangelt es nicht.
| Asus ROG Xbox Ally X | Asus ROG Xbox Ally | |
|---|---|---|
| CPU | AMD Ryzen AI Z2 Extreme | AMD Ryzen Z2 A |
| Codename | Strix Point | Aerith Plus |
| Prozessorkerne | 3 × Zen 5 ("Nirvana") 5 × Zen 5c ("Prometheus") |
4 × Zen 2 ("Valhalla") |
| Grafikeinheit | AMD Radeon 890M | AMD Radeon Graphics |
| Architektur | RDNA 3.5 ("GFX11.5") | RDNA 2 ("GFX10.2") |
| Compute Units | 16 | 8 |
| Workgroup Processors | 8 | 4 |
| Shadereinheiten | 1.024 | 512 |
| Verlustleistung | cTDP: 15 - 35 Watt Standard-TDP: 28 Watt |
cTDP: 6 - 20 Watt Standard-TDP: 15 Watt |
| Arbeitsspeicher | 24 GiByte LPDDR5X-8000 | 16 GiByte LPDDR5-6400 |
| Display | 7 Zoll IPS-LCD-Touchscreen AMD Freesync Premium |
7 Zoll IPS-LCD-Touchscreen AMD Freesync Premium |
| Auflösung | 1.920 × 1.080 Pixel | 1.920 × 1.080 Pixel |
| Bildwiederholungsrate | 120 Hz | 120 Hz |
| Maximalhelligkeit | 500 cd/m² | 500 cd/m² |
| Speicherplatz | 1.024 GiByte NVMe-SSD PCIe 4.0 ×4 |
512 GiByte NVMe-SSD PCIe 4.0 ×4 |
| Konnektivität | Wi-Fi 6E Bluetooth 5.4 |
Wi-Fi 6E Bluetooth 5.4 |
| Abmessungen | 291 × 122 × 27 - 51 mm | 291 × 122 × 27 - 51 mm |
| Gewicht | 719 Gramm | 670 Gramm |
| Akku | 80 Wattstunden | 60 Wattstunden |
| OS | Windows 11 | Windows 11 |
Sowohl für Asus als auch für Microsoft gilt es, schlussendlich auch Steam und SteamOS in diesem noch immer vergleichsweise jungen Segment auszustechen und so Windows 11 entsprechend zu positionieren. Auch deshalb wurde geklotzt und nicht gekleckert.
Preise und Verfügbarkeit
Das PCGH vorliegende Sample stellt die Maximalkonfiguration des Asus ROG Xbox Ally X mit Ryzen AI Z2 Extreme, 24 GiByte LPDDR5-8000 sowie einer mittels PCIe 4.0 ×4 angebundenen M.2-SSD mit 1.024 GiByte dar. Hierfür ruft der Hersteller zum Marktstart eine unverbindliche Preisempfehlung von 899 Euro auf und hat den Gaming-Handheld bereits in den Handel gebracht. Die kleinere Version mit Ryzen Z2 A wird indes für 599 Euro angeboten.
Im direkten Vergleich zum Valve Steam Deck verpflichtet bereits die Preisgestaltung zu hohen Leistungen, denn der bisherige Platzhirsch wird zu Preisen von 419 bis 679 Euro angeboten, und so möchte der Aufpreis von mindestens 220 Euro dann auch gerechtfertigt werden.
Benutzeroberfläche
Die sogenannte "Xbox Full Screen Experience" kommt schon sehr nah an das unter SteamOS genutzte Steam im Vollbildmodus heran und sorgt dafür, dass Spieler gar nicht erst mit dem Windows-Desktop konfrontiert werden.
Spiele, welche in einem Store der anderen Vertriebsplattformen wie Steam, GOG oder dem Epic Games Store erworben wurden, werden automatisch erkannt und eingebunden.
Der Vollbildmodus wird automatisch bei jedem Start des Handheld-PCs geladen, kann jedoch über das Kontextmenü der Xbox-App auch jederzeit schnell verlassen werden.
Die Benutzeroberfläche ist klar strukturiert, verständlich aufgebaut und tut das, was sie soll: Spiele anzeigen, Spiele installieren und Spiele ausführen. Das passt soweit.
Unter [Einstellungen → Spielen → Full Screen Experience] kann der Modus zudem jederzeit deaktiviert werden, sodass der Asus ROG Xbox Ally X beim Hochfahren wie bei einem gewöhnlichen Gaming-PC auf den Windows-Desktop bootet.
Quelle: Asus
Über die Xbox-Taste - einem Pendant der Steam-Taste auf dem Steam Deck - lassen sich sämtliche relevanten Einstellungen schnell und zuverlässig vornehmen, und so kann die neue "Xbox Full Screen Experience" als durchaus gelungen bezeichnet werden. Auch wenn sie noch immer nicht ganz so komfortabel ist und aus einem Guss wirkt, wie die Umsetzung unter SteamOS. Windows 11 wird damit zu einem besseren Handheld-Betriebssystem.
Quelle: Asus
Anmerkung: Die anderen Clients und Launcher, wie Steam, GOG und der Epic Games Store, müssen aber dennoch installiert und gestartet werden, um Spiele, die nicht im Microsoft Store erworben wurden, auf dem Asus ROG Xbox Ally X spielen zu können.
Das Testgerät
Das direkt von Microsoft zur Verfügung gestellte Testgerät ist hervorragend verarbeitet und spielt im Vergleich zum ersten Asus ROG Ally, den die Redaktion bereits im Juni 2023 getestet hatte, mindestens eine ganze Liga höher. Auch die Haptik ist äußerst gelungen und die durch die winzigen ROG-Logos texturierte Oberfläche fühlt sich sehr angenehm an, sodass ein "Premiumgefühl" aufkommt, sobald man das Asus ROG Xbox Ally X zur Hand nimmt.
Hinsichtlich der Verarbeitung des ROG Xbox Ally X leistet sich Asus keinerlei Schwächen. Die Einpassungen und Spaltmaße sind äußerst akkurat ausgeführt und der Handheld-PC insgesamt sehr hochwertig.
Bei der Materialauswahl setzt Asus nach wie vor vollständig auf Kunststoff, was aber nicht schlecht sein muss und in dieser Geräteklasse zum Standard gehört.
Der Asus ROG Xbox Ally X liegt hervorragend in der Hand und fühlt sich auch insgesamt sehr hochwertig an. Gleiches gilt für die Knöpfe und Controller des Handheld-PCs, welche als Hall-Effekt-Sticks umgesetzt sind. Die L- und R-Schultertasten sind zudem als Sensor-/Impulstrigger für eine ganz besonders präzise Steuerung ausgelegt worden.
Benchmarks
Wir haben den Asus ROG Xbox Ally X in insgesamt 11 Spielen mit Full HD ("1080p") getestet und dabei das für den Handheld-PC sinnvolle mittlere Grafik-Preset gewählt. Auch AMDs Upscaling-Technologie FidelityFX Super Resolution ("FSR") 3 kam mit Ausnahme von PUBG im Quality-Preset durchgehend zum Einsatz. Zum Vergleich kam der Asus ROG Ally zum Einsatz.
Wenngleich sich AMDs im aktuellen Adrenalin-Grafiktreiber softwareseitig implementierte Zwischenbildberechnung ("Frame Generation"), das sogenannte AMD Fluid Motion Frames ("AFMF") 2 auf dem Asus ROG Xbox Ally X in vielen der Spielen nutzen lässt, haben wir uns in unseren Spiele-Benchmarks vorerst auf die Erhebung von Ergebnissen ohne diese Technologie konzentriert. Die mittlere Detailstufe in Kombination mit FSR-Quality stellt unserer Meinung nach gegenwärtig den besten Kompromiss für den Handheld-PC dar.
- Sven Bauduin, PCGH -
Um die Auswirkungen der verschiedenen TDP-Stufen, welche bei einem Handheld-PC von besonders großer Bedeutung sind, besser zu verdeutlichen, haben wir hierbei sowohl den Asus ROG Xbox Ally X als auch den Asus ROG Ally mit 13, 17, 25 sowie im Netzbetrieb mit 30 und 35 Watt getestet.
Der AMD Ryzen AI Z2 Extreme sowie die schnelle integrierte Radeon 890 lassen flankiert von den 24 GiByte LPDDR5X-8000 ihre Muskeln spielen und stellen das Gesamtpaket des AMD Ryzen Z1 Extreme deutlich in den Schatten. Spieler dürfen in so gut wie jeder Lebenslage mit 30 Prozent mehr Bildern pro Sekunde rechnen. Leistung und Effizienz der APU überzeugen auf ganzer Linie.
Laufzeiten
Wir haben uns auch die Akkulaufzeit des Asus ROG Xbox Ally X angesehen und diese praxisnah in einem Spiel ermittelt. Bei einer gemütlichen Gaming-Session, bei der The Witcher 3: Wild Hunt bei mittleren Grafikeinstellungen mit FSR 2 im Quality-Preset zum Einsatz kam, sahen die Akkulaufzeiten bei einer Displayhelligkeit von 200 cd/m² folgendermaßen aus:
- 13 Watt: 3 Stunden, 58 Minuten
- 17 Watt: 3 Stunden, 24 Minuten
- 25 Watt: 2 Stunden, 31 Minuten
Die maximale Leistungsstufe von 35 Watt, bei welcher der Ryzen AI Z2 Extreme kurzfristig bis zu 55 Watt PPT ("Package Power Target") aufnehmen kann, steht hingegen lediglich im Netzbetrieb zur Verfügung. Die TDP-Einstufung sieht im Detail wie folgt aus:
- 13 Watt: 13 - 17 Watt ("TDP"), 23 Watt ("Package Power Target")*
- 17 Watt: 17 - 24 Watt ("TDP"), 30 Watt ("Package Power Target")*
- 25 Watt: 25 - 30 Watt ("TDP"), 35 Watt ("Package Power Target")*
- 35 Watt: 35 - 45 Watt ("TDP"), 55 Watt ("Package Power Target")*
Mit bis zu 55 Watt stehen den insgesamt 8 Prozessorkernen sowie der Radeon 890M im Netzbetrieb noch einmal deutlich mehr Reserven zur Verfügung, sodass der Handheld-PC auch als leistungsstarkes Desktop-Replacement eingesetzt werden kann.
*) die Leistungsaufnahme wurde mit HWiNFO64 in der Version 8.32 ermittelt.
Konkurrenz
Neben dem Steam Deck und Steam Deck OLED, welche zwar gleich mehrere Leistungsklassen unterhalb des Asus ROG Xbox Ally X spielen, dafür das bislang beste Gesamtpaket aus Hardware und Software bieten, muss sich der "Xbox-Handheld" vor allem mit dem Lenovo Legio Go 2 mit Ryzen Z2 Extreme messen. Dieser bietet ein imposantes 8,8 Zoll messendes OLED-Display und ein Bedienkonzept mit abnehmbaren Controllern, kostet mit 1.299 Euro aber noch einmal deutlich mehr als der Asus ROG Xbox Ally X und muss bislang noch auf die neue "Xbox Full Screen Experience" verzichten.
Auch das MSI Claw 8 AI+ mit Intel Lunar Lake und das günstige Lenovo Legion Go S mit Ryzen Z2 Go und SteamOS sind einen Blick wert. Das aufstrebende Segment der Handheld-PCs bietet mittlerweile eine große Auswahl.
Fazit
Summa summarum liefern Asus und Microsoft mit dem Asus ROG Xbox Ally X den bislang mit Abstand schnellsten Handheld-PC ab, welcher seinen Vorgänger ganz alt aussehen lässt.
AMD Zen 5, Zen 5c und RDNA 3.5 erweisen sich als absoluter Glücksgriff für das Segment der Handheld-PCs und heben die Leistung und Effizienz auf ein ganz neues Level.
Aber auch ganz davon ab weiß der Asus ROG Xbox Ally X absolut zu überzeugen und stellt aktuell den besten Handheld-PC mit Windows 11 dar. Dessen Verarbeitung und die Haptik, aber auch der Preis unterstreichen die Positionierung im Premium-Segment, während die neue Xbox-GUI, die sogenannte "Xbox Full Screen Experience", Windows 11 in direkte Schlagdistanz zum allgegenwärtigen Klassenprimus SteamOS befördert.
Asus und Microsoft haben ihre Hausaufgaben mit dem Asus ROG Xbox Ally X gemacht und liefern den bislang besten Handheld-PC mit Windows 11 ab. Spieler, die auf die bislang kompromissloseste Leistung in diesem Segment großen Wert legen, kommen aktuell nicht am Asus ROG Xbox Ally X vorbei.
- Sven Bauduin, PCGH -
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Die Frage ist eher, wann wird dieser Hype wieder vergessen sein und durch den nächsten abgelöst werden. Meine Glaskugel sagt in ca. 10 Jahren. Dann ist irgendeine Kombination aus Gaming, Mobil, KI und VR der nächste heiße Scheiß für den gut betagten Nerd zwischen 20 und 40.
Aber der Grafikstandard ist mittlerweile so hoch, dass es sich auf vielen Plattform sehr gut zocken lässt. Und 30 FPS reichen mir auch teilweise. Einige Spiele und Genres ausgenommen.
Mein SD LCD liegt meist nur rum, und selbst wenn ich es mitnehme und im Hotel auf Dienstreisen vielleicht mal zocken könnte, habe ich eigentlich keinen Bock, da ich halt nicht einfach das zocken kann, was ich am PC zocke, weil entweder Linux im Weg ist (Anti-Cheat Mist), oder die Performance bei Games, die nicht entweder Indies oder mehrere Jahre alt sind, komplett unterirdisch ist.
Finde es immer wieder witzig, wie sich Leute freuen, dass irgendein Titel auf "tollen" 30 FPS am Deck läuft und ich empfinde selbst 40 FPS als wenig erträglich und zocke dann lieber gar nicht.
Scheint aber, als wäre der Xbox Ally X aber sehr wohl in der Lage, neue Titel mit brauchbaren Einstellungen um die 60FPS zu spielen, was recht respektabel ist.
Wenn man dann noch die Konkurrenz betrachtet, die gleich mal 100€+ teurer ist bei vergleichbarer Hardware (Legion Go 2, MSI Claw A8 und 8AI), sind ie 899 gar nicht mal übel.
Da ich so null Interesse an Handheld habe, ist das die größere Hürde.
Aber meiner zweiter Gedanke ist, das Geld was mich so ein Handheld kosten würde, stecke ich dann lieber in die HW des Desktops.
Dann lieber einmal richtig geil, anstatt zwei mal so semi.
Ist nicht wie Pizza oder Sex, wo man es dann halt doch mit nimmt.
Wenn mir mal ein Handheld von einem Kollegen in die Hand fällt bin ich echt nicht beeindruckt, was man sich da reinzieht.
Mein SD LCD liegt meist nur rum, und selbst wenn ich es mitnehme und im Hotel auf Dienstreisen vielleicht mal zocken könnte, habe ich eigentlich keinen Bock, da ich halt nicht einfach das zocken kann, was ich am PC zocke, weil entweder Linux im Weg ist (Anti-Cheat Mist), oder die Performance bei Games, die nicht entweder Indies oder mehrere Jahre alt sind, komplett unterirdisch ist.
Finde es immer wieder witzig, wie sich Leute freuen, dass irgendein Titel auf "tollen" 30 FPS am Deck läuft und ich empfinde selbst 40 FPS als wenig erträglich und zocke dann lieber gar nicht.
Scheint aber, als wäre der Xbox Ally X aber sehr wohl in der Lage, neue Titel mit brauchbaren Einstellungen um die 60FPS zu spielen, was recht respektabel ist.
Wenn man dann noch die Konkurrenz betrachtet, die gleich mal 100€+ teurer ist bei vergleichbarer Hardware (Legion Go 2, MSI Claw A8 und 8AI), sind ie 899 gar nicht mal übel.