Mods statt Remake als Rettung? Optisch kaum, spielerisch schon eher
Nicht immer muss es die teure Remaster-Version sein. Mit Mods lassen sich so manche Perlen wieder aufpolieren. Welche Version einem letztlich eher zusagt, bleibt wohl Geschmackssache.
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Wer noch Zugriff auf die Original-Varianten hat, beispielsweise über eine bereits erworbene Steam-Version, der muss sich heutzutage zwangsläufig zunächst mit auf eigene Gefahr mit Kompatibilitäts-Patches der Modding-Community bedienen, ansonsten drohen die Spiele je nach Aktualität des Betriebssystems und Auflösung gar nicht erst zu starten.
Mod-Pakete als kostenfreie Alternative zum Remake-Upgrade
Modding-Projekte wie das gleichnamige Definitive-Edition-Projekt (DEP) können die Arbeit seitens des Spielers durch eine simple Drag-and-Drop-Installation der Dateien deutlich erleichtern. Enthalten sind im DEP nicht nur schärfere Texturen und bessere Modelle, sondern auch einstellbare Gameplay-Änderungen samt HUD-Anpassungen, Controller-Support, Bug-Fixes und mehr. Ein Begrenzen der Fps auf 60 beziehungsweise maximal 120 durch interne GPU-Treiber oder den RivaStatisticsTuner ist ratsam, da darüber die Spiele-Engine vermehrt zu Ungenauigkeiten neigt, beispielsweise bei der Berechnung der Bremswege oder dem erlittenen Schaden.
Voraussetzung ist eine vorhandene Original-Spielinstallation. Die passenden DEP-Mod-Dateien samt Fixes und die vorher zu installierenden Libraries sind auf der Modder-Projekt-Seite verlinkt. Ein solches Vorgehen ist nicht nur im Vergleich zum neuen Remake kostenfrei, sondern erspart eigene Modding-Arbeiten, die gerade bei den alten GTA-Teilen schnell für Instabilität und Frust sorgen können. Auch die Systemanforderungen dürften deutlich niedriger liegen, als bei der Unreal-Engine-4-Alternative. Manuelle Zusammenstellungen können alternativ auch mithilfe von Guides erstellt werden.
Original mit Mods vs. Remake
Zwar ist die Beleuchtung im offiziellen Remake dank der Unreal Engine 4 deutlich hübscher, allerdings gehen auch klassische Geschmacksfragen wie der Farbfilter verloren. Bei den Originalen wird häufig der jeweils charakteristische Farbton deutlich hervorgehoben, wobei das Remake bei allen Titeln die Optik näher zusammenführt und einen Filter gleich weglässt. Was besonders bei hohen Aussichtspunkten auffällt, ist die nicht kohärente Sichtweite und die groben LOD-Modelle der Remake-Versionen. Hübsche und hochauflösende Modelle befinden sich oft nur wenige Pixel von unansehnlichen Low-Detail-Texturen und Meshes entfernt. Ein Einstellen ist im Einstellungsmenü der Remakes momentan nicht ohne Weiteres möglich, sodass ohne Modifikationen das zweifelhafte LOD hingenommen werden muss. Ein Blick auf sonstige beliebte Modifikationen kann sich auszahlen, allerdings ist die Notwendigkeit bei einem so frischen Release von einem Giganten wie Rockstar Games nur schwer zu rechtfertigen.

Insgesamt, ich spiele derzeit GTA SA im Gamepass, gefällt mir das Original besser. Die Grafik und die Effekte sind stimmiger.
Man kann bei halbwegs gutem Wetter von fast jedem Punkt der Karte in jede der 3 Städte schauen. Im Flugzeug oder beim Einsammeln der Hufeisen bekommt man einen Überblick über die gesamte Spielwelt, und da merkt man erst, wie übersichtlich die Karte doch eigentlich ist. Die Erinnerung aus dem Original, dass die Karte riesig ist, wird im Remaster gar nicht bestätigt. Man fuhr und fuhr, und die nächste Stadt war immer noch nicht sichtbar - jetzt hat man diese bereits fast immer im Blick, bevor man überhaupt losfährt.
Und man muss dem Remake lassen, dass alle Vorzüge der Unreal Engine auch deutlich zu sehen sind, gerade beim Beleuchtungssystem, Schatten, usw. Was fehlt, ist der Schilff. Der jetzt wohl Stück für Stück kommt. Den geschmacklichen Rest müssen dann Modder regeln, wie nicht allzu selten.