Alterskontrolle in GTA Online: Leak zeigt erste Screenshots geplanter Sicherheitsmaßnahmen
Ein Leak zeigt angeblich erste Einstellungen zur Altersverifikation in GTA Online. Die Maßnahme könnte auf neue Jugendschutzregeln reagieren. Sollte Rockstar grünes Licht geben, könnten sie bald Realtität werden.
Schon länger wird spekuliert, dass Rockstar Games in GTA Online eine Altersverifikation einführen will. Nun ist ein Leak aufgetaucht, der diese Vermutung weiter untermauert: Der bekannte Leaker Tez2 hat Screenshots veröffentlicht, die Einstellungen zur Alterskontrolle zeigen sollen. Sie stammen angeblich aus einer aktuellen Version des Spiels. Sie sind laut seiner Aussage aber noch nicht aktiv. Damit könnte Rockstar auf zunehmenden Regulierungsdruck reagieren, etwa in Großbritannien, wo der Zugriff auf alterskritische Inhalte in Spielen und Webseiten immer stärker eingeschränkt wird.
GTA Online: Mehr Kontrolle über Online-Zugang und Store-Inhalte
Die geleakten Screenshots zeigen eine neue Startbildschirm-Aufforderung: "Alter überprüfen - Bitte überprüfe dein Alter, um auf Online-Funktionen zugreifen zu können." In einem weiteren Menüpunkt namens "Zusätzliche Einstellungen" finden sich Kontrollschalter für Funktionen wie den Online-Zugang, Store-Zugriff, Snapmatic-Uploads und eben auch die Altersprüfung. Diese könnten entweder durch Eltern oder direkt durch den Spieler verwaltet werden.
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Offiziell hat Rockstar die neue Funktion bisher nicht bestätigt. Doch da der Leak auf einem bekannten Dataminer basiert und sich Code-Fragmente zur Altersprüfung bereits in Spieledateien finden lassen, scheinen die Pläne zumindest fortgeschritten zu sein. Ob es sich um eine länderspezifische Maßnahme oder um eine weltweite Änderung handelt, ist derzeit ebenfalls nicht geklärt. Noch bleibt abzuwarten, wann Rockstar das Feature offiziell einführt und wie weitreichend die Altersverifikation tatsächlich ausfällt.
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Quelle: Tez2 via X

Die jetzigen Altersgrenzen passen nicht in unsere Rechtssystematik. Das Lebensalter 14 kommt im Jugendschutz kaum vor, obwohl es u.a. zentrale Bedeutung im Familienrecht hat. Systematisch logisch wäre ein Stufenmodell, das 12 / 14 / 16 / 18 als Kernpunkte nutzt. Wenn die Altersgrenzen im Jugendschutz nicht zu den zentralen Schwellen im Straf-, Familien- und Verfassungsrecht passen, führt das im Endeffekt dazu, dass der Jugendschutz normativ gebeugt wird. Das passiert ja auch ständig.
Man könnte einfach mal ein paar Regeln streichen oder entspannen. Ab 18 kann man streichen, da alles was nicht gekennzeichnet ist inzwischen sowieso darunter fällt. Stattdessen für Jugendliche 12, 14 und 16 einführen. Das wäre schon mal etwas näher an der Lebensrealität.