Zalman ZM80C-HP
Mit der ZM80C-HP präsentiert Zalman sein erfolgreiches Heatpipe-Kühlsystem für Grafikkarten in der dritten Revision - was leistet die Kühlung?
Quelle: PC Games Hardware
Die Änderungen zum Vorgänger sind eher im Detail zu suchen. Die Befestigung am GPU-Chip ist jetzt stabiler und die großen Kühlflächen wurden mit Verstrebungen stabilisiert. Auch die Kühlleistung wurde etwas optimiert. Die Montage ist aufwendig und erfordert Fingerspitzengefühl. Grundsätzlich ist die Heatpipe für alle Grafikkarten geeignet, die Bohrungen um die GPU haben - eine aktuelle Kompatibilitätsliste findet sich auf zalman.co.kr. Zalman empfiehlt ab einer Geforce FX 5800 und Radeon 9800 aufwärts dringend eine aktive Kühlung der Heatpipe, die es zusätzlich von Zalman zu kaufen gibt (ZM-OP1, 14 Euro). Kompatibilitätsprobleme aufgrund der Größe gab es nur bei aktuellen Springdale-Mainboards. Der passive Kühlkörper der ZM80C-HP liegt bei einer Radeon 9700 Pro auf der Northbridge auf und ist somit inkompatibel.
Ohne aktive Kühlung ist die ZM80C-HP natürlich unhörbar - selbst mit dem Zusatzlüfter ist sie mit 0,4 bis 0,7 Sone sehr leise. Bei der Wärmeentwicklung ist die neue Heatpipe ZM80C-HP mit 59 Grad Celsius (Test mit 9700 Pro) im passiven Betrieb etwas besser als ihre Vorgängerin ZM80A-HP (61 Grad Celsius). Ab einer Temperatur von 65 Grad Celsius sollte man generell eine aktive Kühlung verwenden.
Fazit:
Für den fairen Preis von 29 Euro erhalten Sie die momentan beste lautlose Grafikkarten-Kühlung. Nichts für Bastelfaule!