PCGH-Vergleich: Verschiedene Referenzkühler für Radeon HD2900

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Die HD2900-Karten gibt es mit zwei verschiedenen Kühlervarianten im Referenzdesign - einmal mit zwei und einmal mit drei Heatpipes. PCGH vergleicht beide Versionen unter Extrem-Bedingungen.

Die Radeon HD2900 wurde und wird in verschiedenen Versionen verkauft: Neben dem XT-Flaggschiff dieser Modellreihe gibt es die niedriger taktende HD2900 Pro und die, gegenüber der Pro, nochmals um diverse Funktionseinheiten abgespeckte 2900 GT (PCGH-Test: Sapphire Radeon HD2900 GT).

Zumindest zwischen Pro und XT machen AMD und seine Boardpartner keinen Unterschied, was den Kühler angeht - ein 75 Millimeter durchmessender, rund 12 Watt starker Radiallüfter befächelt mehr oder weniger sanft einen mit dünnen Ripp(ch)en versehenen Kupferblock, in dem Heatpipes die Wärmeenergie der GPU abführen sollen.

Unser HD2900-XT-Referenzexemplar (dieses bekamen wir direkt von AMD auf dem Launch-Event überreicht, siehe auch HD2900 XT: Erste PCGH-Benchmarks) und auch die allermeisten ausgelieferten Karten verfügen über zwei relativ dünne Heatpipes. Daneben existieren jedoch auch Karten, deren ansonsten identische Kühlvorrichtung über drei Heatpipes verfügen - die zusätzliche ist zudem noch deutlich massiver als die beiden anderen. Ausführliche optische Vergleiche finden Sie in unserer Bildergalerie.
PCGH HD2900-Kühlertest: Direktvergleich der Heatpipes (Bild: PCGH) Quelle: Bild: PCGH PCGH HD2900-Kühlertest: Direktvergleich der Heatpipes (Bild: PCGH)
Wir haben die HD2900 Pro mit 1024 MiByte des Verfassers mit beiden Kühlern getestet und die Temperaturwerte unter identischen Bedingungen auf derselben Karte verglichen. Dabei kam beide Male ein (neues) Liquid-Metal-Pad anstelle der serienmäßigen Wärmeleitpaste zum Einsatz. Um mögliche Vor- und Nachteile besser abschätzen zu können und der automatischen Lüftersteuerung ein Schnippchen zu schlagen, haben wir die Kühler dabei einmal unter Volllast mit fixer Lüftereinstellung auf 43,75 Prozent und einmal mit 25 Prozent rotieren lassen und die entstandenen Temperaturen nach 10 Minuten festgehalten.

Damit die Karte nicht überhitzt, haben wir für die beiden verschiedenen Airflow-Varianten unterschiedliche Taktraten und Spannungen gewählt. Diese sind in der folgenden Tabelle aufgelistet.

  High Low
Lüfter 43,75% 25%
GPU-Takt 817 601
RAM-Takt 1035 918
v_GPU 1,2 1,02

Die Raumtemperatur betrug dabei 22 Grad Celsius.
Die Ergebnisse (wie auch die Settings) können Sie aus den unten angeführten Screenshots ersehen: In beiden Fällen bringt die zusätzliche Heatpipe einen Vorteil: Über 6 Grad Celsius Unterschied bei starker Belüftung und immerhin noch 2 Grad Celsius Vorsprung für die 3-Heatpipe-Version bei kaum hörbarer 25-Prozent-Lüfterdrehzahl sprechen eine deutliche Sprache.
PCGH HD2900-Kühlervergleich: 2 Heatpipes mit hohem Airflow (Bild: PCGH) Quelle: Bild: PCGH PCGH HD2900-Kühlervergleich: 2 Heatpipes mit hohem Airflow (Bild: PCGH)
PCGH HD2900-Kühlervergleich: 3 Heatpipes mit hohem Airflow (Bild: PCGH) Quelle: Bild: PCGH PCGH HD2900-Kühlervergleich: 3 Heatpipes mit hohem Airflow (Bild: PCGH)

Möglicherweise war die Version mit 3 Heatpipes, die zudem vollständig aus Kupfer besteht und in der die Heatpipes auch in die Bodenplatte eingearbeitet sind, für die niemals erschienene Radeon HD2900 XTX bestimmt um deren noch größere Verlustleistung abführen zu können.

Bildergalerie

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